Gemeinsamer Ausbau soll Verkehrssicherheit erhöhen
Vor dem Rathaus Wiesen haben die Bürgermeister beider Gemeinden ein neues Radweg-Teilstück offiziell eröffnet und gesegnet. Der neu eröffnete Weg stellt einen Lückenschluss im Radwegenetz des Bezirkes Mattersburg dar und verläuft ungefähr zur Hälfte auf dem Wiesener Hotter und zur Hälfte auf dem Mattersburger Hotter. Bei der Feier waren unter anderem Wiesen Bürgermeister Matthias Weghofer und Mattersburgs Stadtchefin Claudia Schlager anwesend.
Die Verantwortlichen betonten den praktischen Nutzen des Projekts für den Alltagsverkehr und den Freizeitverkehr im Bezirk. Die Verknüpfung zweier bereits bestehender Abschnittsabschnitte des Radnetzes soll insbesondere die Verkehrssicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer verbessern und direkte Verbindungen zwischen den Orten stärken.
"Daher war es nur möglich, diesen Radweg gemeinsam zu bauen. Claudia Schlager, die Bürgermeisterin von Mattersburg, war sehr aufgeschlossen und zugänglich, sodass dieser neue Radweg gebaut werden konnte."
Finanzierung und Arbeitsaufteilung
Bei den Baukosten trugen die beiden Gemeinden einen wesentlichen Anteil. Die Marktgemeinde Wiesen finanzierte das eröffnete Teilstück mit 120.000 Euro. Mattersburg hat einen ähnlichen Betrag geleistet. Die verbleibenden Kosten wurden durch Mittel des Landes und der EU gedeckt.
| Beitrag | Betrag / Quelle |
|---|---|
| Marktgemeinde Wiesen | 120.000 Euro |
| Stadt Mattersburg | Ähnlicher Betrag |
| Restfinanzierung | Land und EU |
Regionale Bedeutung und nächste Schritte
Der Radweg fungiert als verbindendes Element im Bezirk und kann sowohl Pendlerinnen und Pendler als auch Freizeitfahrerinnen und -fahrer entlasten. Indem zwei Hotter-Bereiche zusammengeführt wurden, entsteht eine durchgehende Route, die Wege sicherer macht und potenziell den Autoverkehr auf kurzen Strecken reduziert. Solche Lückenschlüsse sind in ländlichen Regionen häufig entscheidend dafür, dass Radverkehr als verlässliche Mobilitätsoption wahrgenommen wird.
- Kooperation: Das Projekt zeigt, wie Gemeinden sinnvoll Ressourcen bündeln können.
- Fördermittel: Landes- und EU-Unterstützung ermöglicht größere Vorhaben als nur mit kommunalen Mitteln.
- Nutzen: Erwartete Zunahme an sicher nutzbaren Radverbindungen im Bezirk Mattersburg.
Bei der Eröffnung wurde das Teilstück auch gesegnet, ein Schritt, der in vielen Gemeinden symbolischen Charakter hat und die Bedeutung solcher Infrastrukturprojekte für die Gemeinschaft hervorhebt. Konkrete Angaben zu weiteren Ausbaustufen des Radnetzes oder einem Zeitplan für Anschlussprojekte wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Für Bewohnerinnen und Bewohner von Mattersburg und Wiesen bedeutet das neue Abschnittsstück eine unmittelbar spürbare Verbesserung der lokalen Mobilitätsinfrastruktur. Die Zusammenarbeit der beiden Gemeinden wird als Vorbild für künftige Projekte gesehen, bei denen räumliche Nähe und gemeinsame Interessen beim Netzaufbau entscheidend sind.
Weitere Details zur Verkehrsführung, Beschilderung oder Nachhaltigkeitsmaßnahmen lagen zum Zeitpunkt der Eröffnung nicht vor. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bei den jeweiligen Gemeindeämtern über konkrete Nutzungsregeln oder geplante Anschlussarbeiten erkundigen.