Behörden greifen nach Hinweisen ein
Am Mittwoch, dem 2. September, führten Polizeibedienstete gemeinsam mit einer Amtstierärztin der Bezirkshauptmannschaft Jennersdorf eine Kontrolle auf einem Anwesen im Bezirk durch. Die Maßnahme erfolgte auf Grundlage zuvor eingegangener Hinweise. Bei der Überprüfung wurden nach Angaben der Behörden erhebliche Mängel in der Tierhaltung festgestellt.
Sofortige Abnahme wegen "Gefahr im Verzug"
Angesichts der vorgefundenen Umstände ordnete die Amtstierärztin aufgrund von „Gefahr im Verzug“ die sofortige Abnahme der Tiere an. Die Entscheidung zur sofortigen Maßnahme bedeutet, dass keine weitere Frist zur Behebung der festgestellten Mängel gewährt wurde.
Art und Umfang der Rettung
Die Maßnahme fand am Nachmittag statt. Unter polizeilicher Assistenz und mit Unterstützung von Gemeindebediensteten wurden insgesamt rund 160 Tiere von dem Anwesen weggebracht. Nach den vorliegenden Berichten handelte es sich dabei um Hühner, Hähne, Küken, Hasen und Meerschweinchen. Die Tiere wurden in Transportboxen untergebracht und anschließend in geeignete Unterkünfte verbracht.
- Datum der Kontrolle: 2. September
- Beteiligte Stellen: Polizei, Amtstierärztin der Bezirkshauptmannschaft Jennersdorf, Gemeindebedienstete
- Anzahl Tiere: rund 160
- Betroffene Tierarten: Hühner, Hähne, Küken, Hasen, Meerschweinchen
„Gefahr im Verzug“ — die Amtstierärztin ordnete daher die sofortige Abnahme der Tiere an.
Weiterer Verlauf offen; Priorität Tierschutz
Aus den verfügbaren Berichten geht hervor, dass die Tiere zunächst in geeignete Unterkünfte gebracht wurden. Nähere Angaben zu den aufnehmenden Einrichtungen, dem Gesundheitszustand der Tiere oder weiteren rechtlichen Schritten wurden von den Stellen in den Quellen nicht bekanntgegeben. Ebenso fehlen zum jetzigen Zeitpunkt Informationen darüber, ob gegen die Betreiberin oder den Betreiber des Anwesens verwaltungs- oder strafrechtliche Verfahren eingeleitet wurden.
Regionale Bedeutung
Für Jennersdorf und den Bezirk ist der Vorfall sowohl aus tierschutzrechtlicher als auch aus gemeinderechtlicher Sicht bedeutsam. Kontrollen dieser Art zeigen, dass Hinweise aus der Bevölkerung von Behörden ernst genommen und umgesetzt werden. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Amtstierärztin und Gemeindepersonal ist ein übliches Vorgehen bei akuten Tierschutzfällen.
| Aspekt | Bekannte Information |
|---|---|
| Anlass | Hinweise auf nicht artgerechte Tierhaltung |
| Durchführende | Polizei, Amtstierärztin der Bezirkshauptmannschaft Jennersdorf, Gemeindebedienstete |
| Ergebnis | Rund 160 Tiere beschlagnahmt und in Unterkünfte gebracht |
Eine abschließende Bewertung des Falls durch die zuständigen Behörden steht noch aus. Für weitergehende Auskünfte wäre eine offizielle Stellungnahme der Bezirkshauptmannschaft Jennersdorf oder der Polizei erforderlich. Die Priorität lag laut Berichten der ausführenden Stellen zunächst auf der Sicherstellung des Wohlergehens der betroffenen Tiere.
WE NEWS bleibt an der Entwicklung in diesem Fall interessiert und wird berichten, sobald neue, verlässliche Informationen von den zuständigen Stellen vorliegen.