Mehr Sicherheit und weniger Lärm nach Generalsanierung
Der Johannatunnel in Klosterneuburg an der Landesstraße B 14 ist seit dem 15. August 2026 wieder für den Verkehr freigegeben. Der NÖ Straßendienst hatte eine Generalsanierung beschlossen, weil die elektromaschinelle Ausstattung nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach. Das Land Niederösterreich trägt die Gesamtkosten in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro.
„Seit 15. August 2026 ist der Johannatunnel im Zuge der Landesstraße B 14 in Klosterneuburg für den Verkehr wieder freigegeben.“
Im Rahmen der Arbeiten wurden die Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen des Tunnels umfassend modernisiert. Zu den erneuerten Ausstattungen zählen insbesondere die Videoüberwachung, die Beleuchtung, das Notrufsystem sowie die Leittechnik. Zusätzlich wurde der Tunnel mit Lärmschutzpaneelen versehen, die den Verkehrslärm deutlich dämpfen sollen.
Die Bauarbeiten führten die Firmen SPIE KEM und STRABAG durch. SPIE KEM übernahm die elektromaschinelle Ausstattung, STRABAG die Lärmschutzmaßnahmen. Die Maßnahmen erfolgten unter Totalsperre und wurden bewusst in die Ferienzeit gelegt, um Auswirkungen auf den Verkehr und die Stadt möglichst gering zu halten.
- Erneuerung von Videoüberwachung, Beleuchtung, Notrufsystem und Leittechnik
- Installation von Lärmschutzpaneelen innerhalb des Tunnels
- Erhaltungsarbeiten an der Umfahrungsstraße: Asphalt-Deckschicht (westlicher Abschnitt, ~400 m) und Taumittelsprühanlage
- Austausch von Betonfeldern im Anfahrtsbereich zum Kreisverkehr durch neue Asphaltfahrbahn
Die Sperre des Johannatunnels nutzte der NÖ Straßendienst effizient auch für Erhaltungsmaßnahmen an der angrenzenden Umfahrung. Wegen Problemen mit der Griffigkeit wurde im westlichen Abschnitt der Umfahrung auf rund 400 Metern die Asphalt-Deckschicht erneuert. Außerdem wurde die Taumittelsprühanlage erneuert, die im Winter der Glättevorbeugung dient. Im Anfahrtsbereich zum Kreisverkehr entfernten die Arbeiter bestehende Betonfelder und ersetzten sie durch eine neue Asphaltfahrbahn.
| Position | Maßnahme |
|---|---|
| Gesamtkosten | rund 1,3 Millionen Euro (Land Niederösterreich trägt die Kosten) |
| Firmen | SPIE KEM (elektromaschinelle Ausstattung), STRABAG (Lärmschutz) |
| Umfang Umfahrung | Asphalt-Deckschicht Erneuerung (~400 m), Taumittelsprühanlage, Ersatz Betonfelder am Kreisverkehr |
Für Anrainer und Pendler bedeutet die abgeschlossene Sanierung neben verbesserter Sicherheit auch eine spürbare Reduktion von Verkehrsgeräuschen durch die neuen Lärmschutzpaneele. Die Erneuerung der Griffigkeit und der Winterausstattung an der Umfahrung soll zudem die Verkehrssicherheit in der kalten Jahreszeit erhöhen.
Der NÖ Straßendienst betonte, dass die zeitliche Planung der Bauarbeiten während der Ferien absichtlich gewählt wurde, um Verkehrsbehinderungen in Klosterneuburg und auf der B 14 so gering wie möglich zu halten. Mit der Wiederfreigabe des Tunnels enden damit die Totalsperren, und der Verkehr kann wieder regulär durch den sanierten Tunnel fließen.