Vom 17. bis 22. August fand im Landhotel Reitingblick das diesjährige Jugendcamp des Blasmusikbezirks Leoben statt. Im Zentrum der Probewoche standen die musikalische Weiterbildung und das intensive Zusammenspiel in Orchesterformationen. Insgesamt nahmen 46 JungmusikerInnen im Alter von 9 bis 16 Jahren aus 11 Vereinen des Bezirks teil.
Vielfältiges Programm: Proben, Spiel und Gemeinschaft
Die Woche war geprägt von einem Mix aus fachlicher Ausbildung und gemeinschaftsfördernden Aktivitäten. Auf dem Stundenplan standen sowohl Registerproben als auch Gesamtproben, in denen die Teilnehmenden an Klang, Intonation und Ensemble-Spiel arbeiteten. Ergänzend sorgten Freizeitangebote wie Federballturnier und Kegeln für Teambuilding und Ausgleich zum intensiven Probenalltag.
- Datum: 17.–22. August 2026
- Ort: Landhotel Reitingblick
- Teilnehmende: 46 JungmusikerInnen (9–16 Jahre)
- Vereine: 11 Vereine aus dem Bezirk Leoben
Fachliche Betreuung durch ReferentInnen
Die musikalische Arbeit wurde von einem Team aus erfahrenen ReferentInnen geleitet. Die Gesamtleitung übernahm Maximilian Matschedolnig. Die fachliche Betreuung erfolgte in folgenden Bereichen:
- Querflöte: Sylvia Ringdorfer
- Klarinette: Christian Prade
- Hohes Blech: Markus Müller
- Tiefes Blech: Markus Lindner
- Schlagzeug: Christian Jank
- Stabführer: Arno Ammerer
Die fachliche Struktur mit Register- und Gesamtproben ermöglichte gezielte Arbeit an technischen Details und gleichzeitig die Umsetzung als Orchester — ein Ansatz, der junge MusikerInnen rasch musikalisch weiterbringt und das Zusammenspiel stärkt.
Konzerte als Abschluss und Öffentlichkeitswirkung
Zum Abschluss der Probewoche präsentierten die Jugendlichen die einstudierten Stücke in zwei Konzerten. Ein besonderes Highlight war die einstudierte Marschshow, die auf der Festwiese in Niklasdorf aufgeführt wurde. Solche Präsentationen haben zwei Effekte: Sie geben den Teilnehmenden ein konkretes Erfolgserlebnis und sie zeigen der Öffentlichkeit die Qualität der Jugendarbeit im Bezirk.
„Der Blasmusikbezirk bedankt sich bei den jungen MusikerInnen für ihr Engagement, bei den ReferentInnen für ihre musikalische Arbeit sowie bei dem Organisationsteam Sarah Ziegler und Lisa Schnabl und dem Betreuerteam Katrin Tschinkel und Lorenz Schöggl für den reibungslosen Ablauf!“
Organisation und Ehrenamt
Hinter dem Camp stand ein lokales Organisationsteam. Die Koordination lag bei Sarah Ziegler und Lisa Schnabl, unterstützt wurde der Ablauf von den BetreuerInnen Katrin Tschinkel und Lorenz Schöggl. Die Präsenz dieser Ehrenamtlichen zeigt, wie viel Engagement in der regionalen Blasmusikszene steckt: Ohne freiwillige Arbeit wären solche Trainingswochen kaum realisierbar.
| Aspekt | Fakten |
|---|---|
| Teilnehmende | 46 JungmusikerInnen |
| Alter | 9–16 Jahre |
| Vereine | 11 Vereine im Bezirk Leoben |
| Veranstaltungsort | Landhotel Reitingblick |
Für Leoben und den Bezirk hat das Jugendcamp eine doppelte Bedeutung: Es fördert musikalische Fähigkeiten, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und sichert die Nachwuchsarbeit in den Vereinen. Die öffentliche Präsentation der erarbeiteten Stücke trägt außerdem dazu bei, die Sichtbarkeit der Blasmusikkultur in der Region zu erhalten und neue Interessierte anzusprechen.
Wichtig bleibt, dass solche Initiativen langfristig unterstützt werden — durch Ehrenamtliche, Vereine und lokale Veranstaltungsorte. Das Jugendcamp 2026 zeigte, dass diese Zusammenarbeit funktioniert und in konkreten musikalischen Ergebnissen mündet.