Die UNIQA hat am Donnerstag bekanntgegeben, ihr Sponsoring für das Kinder- und Jugendprogramm der Salzburger Festspiele um weitere zwei Jahre zu verlängern. Damit bleibt die Versicherung Co-Sponsor des Festivals, das sie bereits seit 2013 begleitet, und unterstützt seit 2020 explizit das Programm „jung & jede*r“; die Vereinbarung wurde nun bis 2028 verlängert.
Förderung kultureller Bildung als Ziel
Die Verlängerung des Engagements wird von den Festspielen als klares Signal für die Bedeutung von kultureller Bildung und Teilhabe gewertet. In einer Aussendung betont Festspielpräsidentin Kristina Hammer, dass Begeisterung für Kunst dort entstehe, wo junge Menschen die Möglichkeit erhalten, Kunst nicht nur zu konsumieren, sondern selbst zu erfahren und Fragen zu stellen.
„Kulturelle Begeisterung entsteht dort, wo junge Menschen die Möglichkeit bekommen, Kunst selbst zu erleben, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen zu machen“, sagt Festspielpräsidentin Kristina Hammer.
UNIQA-Vorstand Peter Humer unterstreicht die Absicht seines Hauses, mit der Verlängerung einen Beitrag zu leisten, damit mehr junge Menschen kulturelle Erfahrungen sammeln können. Das Programm „jung & jede*r“ werde Bühne und Publikum der Festspiele für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene öffnen und Produktionen mobil im Bundesland zeigen.
„Die Salzburger Festspiele schaffen mit jung & jede*r einen Raum, in dem Kinder und Jugendliche Kultur unmittelbar erleben, eigene Kreativität entfalten und neue Perspektiven entdecken können“, so Peter Humer.
Was „jung & jede*r“ konkret anbietet
Das Programm richtet sich an verschiedene Altersgruppen und umfasst Aktivitäten, die sowohl Beteiligung als auch niedrige Zugangsbarrieren in den Mittelpunkt stellen. Laut Festspielsendung gehören zu den Angeboten unter anderem:
- mobile Produktionen im ganzen Bundesland,
- Kinderopern, Theater- und Musiktheater im Sommer,
- Opern- und Schauspielcamps,
- Kinderchorprojekte,
- ermäßigte Jugendkarten und Patenschaften (bis zu 90 Prozent Ermäßigung).
Die Kombination aus Vor-Ort-Aktionen und vergünstigtem Zugang zu Vorstellungen soll sowohl städtische als auch ländliche Teile Salzburgs erreichen und insbesondere Jugendliche motivieren, selbst künstlerisch tätig zu werden.
Langfristige Perspektive für Kulturvermittlung
Die Fortführung des Sponsorings bis 2028 schafft Planungssicherheit für die Festspiele und die mitwirkenden Institutionen. Für ein Festival mit internationaler Ausstrahlung ist die Pflege der lokalen Nachwuchsförderung ein strategischer Aspekt: Es geht nicht nur um Besucherzahlen, sondern auch um die Entwicklung eines Publikums und um Nachwuchs für die Kunstsparten selbst.
Die frühere Aufnahme des Sponsorings im Jahr 2013 und die formale Fokussierung auf „jung & jede*r“ ab 2020 zeigen, dass das Engagement über mehrere Festivals hinweg aufgebaut wurde. Die nun erfolgte Verlängerung ermöglicht es, bestehende Projekte zu konsolidieren und neue Initiativen zu planen, ohne kurzfristige Finanzunsicherheit.
Praktische Bedeutung für Familien und Schulen
Für Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Jugendeinrichtungen im Land ist die Fortsetzung des Angebots relevant: Sie profitieren von vergünstigten Karten, mobilen Aufführungen in Regionen außerhalb der Festspielstadt und von partizipativen Formaten wie Camps und Choren. Damit erhöht sich die Chance, dass kulturelle Bildung nicht allein an familiäre Ressourcen gebunden bleibt.
| Jahr | Meilenstein |
|---|---|
| 2013 | Beginn der Co-Sponsoring-Partnerschaft UNIQA – Salzburger Festspiele |
| 2020 | Förderung des Jugendprogramms „jung & jede*r“ beginnt |
| 2026 | Verlängerung des Sponsorings bis 2028 angekündigt |
Die angekündigte Fortführung ist ein Beitrag zu jenen Strukturen, die kulturelle Teilhabe in Salzburg ermöglichen. Obgleich die Wirtschaftslage und die Finanzierungslandschaft für Kultur in Österreich fortwährend Gegenstand politischer Debatten sind, setzt diese Kooperation ein sichtbares Zeichen für die Rolle privater Partner in der Bildungs- und Kulturarbeit.
Für weitere Details zu konkreten Terminen, Ermäßigungen oder zur Ausweitung mobiler Produktionen verweisen die Veranstalter auf die kommenden Mitteilungen der Salzburger Festspiele und der UNIQA.