Hartberger Eigengewächs kehrt als Verstärkung zurück
Der TSV Egger Glas Hartberg hat einen vertrauten Namen zurückgeholt: Manuel Pfeifer kehrt nach einem Jahr beim deutschen Klub TSV 1860 München zu den Blau-Weißen zurück und unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2028. Der 26-jährige Linksverteidiger, gebürtig aus Hartberg, wird künftig mit der Rückennummer 12 auflaufen.
Pfeifer war bereits mehrfach beim TSV Hartberg unter Vertrag. Vor zehn Jahren schloss er sich erstmals dem Verein an, durchlief weitere Stationen beim SV Allerheiligen und SV Lafnitz und kehrte im Jänner 2023 erneut nach Hartberg zurück. In diesen zweieinhalb Spielzeiten avancierte er zum Stammspieler und brachte es in dieser Zeit auf insgesamt 82 Pflichtspiele für den Klub.
„Nach einem turbulenten Sommer bin ich froh, wieder auf dem Platz stehen zu können und möchte vom ersten Tag an alles für die Mannschaft geben.“
Im Sommer 2025 wagte Pfeifer den Schritt ins Ausland und wechselte zum Traditionsverein TSV 1860 München in die 3. Liga. Dort kam er zu 19 Einsätzen, ehe das Kapitel in München nach dem Zwangsabstieg der Münchner endete. Nun folgt die Rückkehr in die Erste Liga, in der er bereits zuvor wertvolle Erfahrungen für Hartberg gesammelt hat.
Warum der Transfer für Hartberg relevant ist
Die Verpflichtung Pfeifers ist für den TSV Hartberg in mehrfacher Hinsicht bedeutsam. Klubcheftrainer und Technischer Direktor Markus Schopp hob hervor, dass Pfeifer den Verein, die Spielidee und das Umfeld bereits kenne und daher als „wertvolle Verstärkung“ einzustufen sei. Auch Obmann und Geschäftsführer Erich Korherr betonte, der Klub habe intensiv an der Rückkehr gearbeitet; speziell auf der linken Außenbahn sei noch nach Verstärkung gesucht worden.
- Alter: 26 Jahre
- Vertrag: bis Sommer 2028
- Rückennummer: 12
- Hartberg-Pflichtspiele bisher: 82
- Einsätze bei 1860 München: 19
Für die Mannschaft bedeutet die Rückkehr eines spielerfahrenen Außenspielers zusätzliche Stabilität auf einer Position, die der Klub ausdrücklich als Bedarf benannt hatte. Pfeifers Vertrautheit mit Klubstrukturen und -spielweise dürfte die Integration in die Mannschaft beschleunigen und Trainer Schopp taktische Optionen eröffnen.
Konsequenzen für Kaderplanung und Saisonverlauf
Sportlich stärkt der Transfer die Defensive auf der linken Seite, zugleich erhöht sich der Konkurrenzdruck in der Mannschaft, was positive Impulse für Training und Leistungsniveau bringen kann. Für die Trainer- und Funktionärsebene ist Pfeifers Verpflichtung ein Zeichen dafür, dass der Verein auf bewährte Kräfte und regionale Verbundenheit setzt.
| Station | Zeitraum | Pflichtspiele |
|---|---|---|
| TSV Hartberg (bis Jänner 2023 & 2023–2025) | mehrere Jahre / 2,5 Saisonen | 82 |
| TSV 1860 München | Sommer 2025 – 2026 | 19 |
Pfeifer selbst beschreibt die Rückkehr als Chance, nach einem „turbulenten Sommer“ wieder Stabilität und Spielpraxis zu finden. Für Hartberg ist der Transfer auch ein Signal an Fans und Nachwuchs: Ein Lokalmatador, der sich im Profi‑Fußball bewährt hat, kehrt zurück und will die Mannschaft weiterbringen.
Ob die Verpflichtung auch sportlich die erhofften Effekte zeigt, wird sich in den kommenden Wochen und Spielen weisen. Kurzfristig ist der Transfer aber bereits ein positiver Impuls für die Mannschaftsaufstellung und die strategische Planung in Hartberg.