TSV Hartberg will offenbar jungen Mittelfeldspieler aus der Regionalliga holen
Der TSV Hartberg hat nach Informationen aus Sportmedien offenbar die Dienste des 21-jährigen Mittelfeldspielers Simon Freund gesichert. Der Spieler, Sohn von FC Bayern-Sportdirektor Christoph Freund, soll demnach vom Regionalligisten SV Seekirchen nach Hartberg wechseln und einen Zwei-Jahresvertrag unterschrieben haben. Eine offizielle Bestätigung des Vereins lag am Montag jedoch noch nicht vor.
Nach Angaben aus der Berichterstattung hat der 21-Jährige (geb.: 03.03.2005) Probetrainings beim Bundesligisten absolviert und damit offenbar die Verantwortlichen überzeugt. Der Schritt würde für Freund den Aufstieg aus der 3. Spielklasse in die österreichische Bundesliga bedeuten und einen wichtigen Karrieresprung markieren.
„Für mich ist ein großer Wunsch in Erfüllung gegangen“, heißt es in Berichten über den Spieler.
Besonders auffällig ist die Rolle seines Vaters: Dem Bericht zufolge hat Christoph Freund den Sohn bei der Abwicklung des Transfers unterstützt und ihm gegenüber Freude und Stolz über den Schritt vermittelt. Simon Freund gab demnach an, keinen eigenen Berater zu haben.
Kontext für Hartberg und Folgen des möglichen Transfers
Für den TSV Hartberg würde die Verpflichtung eines jungen, regional verpflichteten Mittelfeldspielers aus der dritten Liga mehrere Effekte haben:
- Sportliche Tiefe: Verstärkung des Kaders im zentralen Mittelfeld, potenziell mehr Optionen für Cheftrainer Markus Schopp.
- Wahrnehmung: Ein Spieler mit familiären Verbindungen zu einem international etablierten Klub wie FC Bayern erhöht Aufmerksamkeit und Medieninteresse.
- Entwicklungsweg: Ein direkter Sprung aus der Regionalliga in die Bundesliga ist für junge Spieler ein bedeutender Schritt und könnte als Signal für die Nachwuchsförderung im Verein gewertet werden.
Gleichzeitig bleiben Fragen offen: Der Verein hat die Verpflichtung noch nicht offiziell bestätigt, weshalb der Transfer formal noch als nicht final gilt. Ob und in welchem Umfang Freund Spielpraxis erhalten wird, hängt von der sportlichen Eingliederung, Form und Mannschaftsaufstellung ab.
Familienbiografie und Vergleich im Nachwuchsbereich
Die Familie Freund ist im Nachwuchs- und Profifußball bereits mehrfach präsent: Simons jüngerer Bruder Nikolas Freund (19) gelang bereits der Sprung in den Profibereich und spielt seit diesem Sommer für FC Hertha Wels. Nikolas war zuvor in der Saison 2025/26 für FC Liefering in der 2. Liga aktiv.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Spieler | Simon Freund |
| Alter / Geburtsdatum | 21 Jahre / 03.03.2005 |
| Vorheriger Verein | SV Seekirchen (Regionalliga) |
| Vertragsdauer (Medienangabe) | 2 Jahre |
| Offizielle Bestätigung TSV | noch ausständig |
Für die TSV-Fans bedeutet dies, in den kommenden Tagen auf eine offizielle Vereinsmitteilung zu achten. Sportlich steht Hartberg derzeit unter Druck: Die Mannschaft reist am kommenden Samstag ins Ländle zum SCR Altach (Anstoß 17 Uhr), und die Kaderplanung sowie Integration neuer Spieler könnten für die kommenden Partien relevant werden.
Solange der Klub selbst keine Bestätigung herausgibt, bleibt die Meldung als solide Indiz zu werten. Sollte der Transfer offiziell bestätigt werden, wäre er einer jener Wechsel, die regionalen Talenten eine unmittelbare Perspektive in der Bundesliga eröffnen – und die Aufmerksamkeit auf Hartberg als Station für junge Spieler lenken.