Unfall an unbeschranktem Bahnübergang
Zwischen Hemmingen und dem Ditzinger Stadtteil Heimerdingen (Kreis Ludwigsburg) ist ein Zug der Strohgäubahn mit einem Pkw zusammengestoßen. Nach Angaben der Polizei fuhr das Auto offenbar über einen unbeschrankten Bahnübergang und übersah den herannahenden Zug. Der Aufprall beschädigte das Fahrzeug massiv; es war vorne völlig zerschmettert und musste abgeschleppt werden.
Verletzte, Besatzung und Schäden
Bei dem Unfall wurden die beiden Insassen des Pkw, beide 34 Jahre alt, leicht verletzt. Weitere Verletzte gab es den Angaben zufolge nicht. In dem Zug befanden sich lediglich ein Fahrgast sowie zwei Triebwagenführer.
- Personen leicht verletzt: 2 (Insassen des Autos)
- Personen in der Bahn: 3 (1 Fahrgast, 2 Triebwagenführer)
- Schaden: rund 154.000 Euro
Die Polizei berichtete, dass die beiden 34 Jahre alten Insassen des Wagens leicht verletzt wurden.
Durch den Aufprall entstand ein größeres Trümmerfeld entlang der Gleise. Die Polizei schätzt den verursachten Sachschaden auf insgesamt etwa 154.000 Euro. Das nicht mehr fahrbereite Auto wurde abgeschleppt.
Strecke gesperrt, Bergung am Nachmittag abgeschlossen
Der betroffene Streckenabschnitt wurde für die Bergungsarbeiten über mehrere Stunden gesperrt. Nach Abschluss der Aufräum- und Bergungsmaßnahmen wurde die Strecke am Nachmittag wieder freigegeben. Mehrere Einsatzfahrzeuge von Polizei und Rettungskräften waren vor Ort, um die Unfallstelle zu sichern und Verletzte zu versorgen.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Ort | Zwischen Hemmingen und Heimerdingen (Kreis Ludwigsburg) |
| Betroffener Verkehr | Strohgäubahn (Regionalbahn) |
| Personen im Pkw | 2 (beide 34 Jahre, leicht verletzt) |
| Personen im Zug | 1 Fahrgast, 2 Triebwagenführer |
| Geschätzter Schaden | rund 154.000 Euro |
| Streckensperrung | mehrere Stunden; Freigabe am Nachmittag |
Unklare Ursache des Querens
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Fahrer des Pkw beim Queren der Gleise den herannahenden Zug offenbar übersehen. Ob auch ein Licht- oder Ampelsignal übersehen wurde, war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt weiterhin zu den konkreten Umständen des Unfalls.
Für die Region Ludwigsburg wirft der Vorfall erneut Fragen zur Sicherheit an unbeschrankten Bahnübergängen auf. Solche Übergänge werden regelmäßig kontrovers diskutiert, weil sie vergleichsweise hohe Unfallgefahren bergen, insbesondere wenn bessere Sichtverhältnisse oder technische Sicherungen fehlen. Konkrete Aussagen über mögliche Folgen für den Ausbau oder die Absicherung des betreffenden Übergangs liegen derzeit nicht vor; entsprechende Entscheidungen obliegen den zuständigen Behörden und Betreibern.
Die betroffenen Fahrgäste der Strohgäubahn waren nach Angaben der Einsatzkräfte nicht schwer verletzt. Der Zugverkehr konnte nach der Bergung und Reinigung der Gleise am Nachmittag wieder aufgenommen werden.
WE NEWS wird über weitere Entwicklungen, insbesondere zu den Ermittlungen der Polizei und möglichen Maßnahmen an dem Bahnübergang, berichten.