VfL reagiert auf Popp-Abgang und knüpft Erwartungen an Neuzugang
Der VfL Wolfsburg hat kurz vor Beginn der neuen Spielzeit personell nachgelegt und mit Lara Prasnikar eine erfahrene Offensivspielerin verpflichtet. Die 28‑Jährige, die bereits für Eintracht Frankfurt und Turbine Potsdam in der Frauen-Bundesliga spielte, bringt für die Wölfinnen vor allem Erfahrung und Torqualität mit.
Die Verpflichtung erfolgt vor dem Hintergrund des Abgangs von Vereinsikone Alexandra Popp. Wolfsburgs sportliche Leitung sieht in Prasnikar eine Spielerin, die die offensive Linie stabilisieren und variabel einsetzbar sein kann. In der offiziellen Mitteilung lobte Wolfsburgs Direktorin Vanessa Bernauer die Vielseitigkeit der Neuzugang:
„Lara hat ihre Klasse über viele Jahre in der Frauen-Bundesliga unter Beweis gestellt. Sie ist in der Offensive flexibel einsetzbar, kann im Sturmzentrum, aber ebenso etwas hängender agieren.“
Erwartungen, Erfahrung und Zahlen
Prasnikar bringt nachweisbare Bundesliga-Erfahrung mit: 68 Tore in 162 Bundesliga-Partien werden in der Berichterstattung genannt. Vor einem Jahr war sie demnach für eine kolportierte Summe von 550.000 Euro vom Main nach Utah gewechselt. Wolfsburg hebt neben ihrer Torgefahr auch ihre taktische Variabilität hervor, die Trainerinnen im System verschiedene Optionen ermögliche.
| Spielerin | Alter | Bundesliga-Tore | Bundesliga-Spiele |
|---|---|---|---|
| Lara Prasnikar | 28 | 68 | 162 |
Für die Anhängerinnen und Anhänger des VfL bleibt abzuwarten, wie rasch sich Prasnikar in die Mannschaft integriert und in welcher Rolle sie künftig eingeplant wird. Die sportliche Leitung betont, dass die Verpflichtung im Kontext der hohen Erwartungshaltung an den Club in Europa zu sehen sei: „Der VfL zählt zu den größten Vereinen in Europa, deshalb bedeutet mir dieser Wechsel sehr viel“, wird Prasnikar in Berichten zur Motivation zitiert.
Saisonauftakt und unmittelbare Perspektiven
Für die VfL-Frauen beginnt die Saison bereits am Samstag mit dem Supercup in Ingolstadt gegen den FC Bayern München (19.30 Uhr, DF1 und MagentaTV). Eine Woche später startet die Liga mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg. Mit Blick auf diese Termine ist die Verpflichtung unmittelbar relevant: Der Kader soll sowohl personell als auch taktisch so aufgestellt sein, dass kurzfristig konkurrenzfähige Optionen zur Verfügung stehen.
- Kontext: Ersatz für Alexandra Popp nach ihrem Abschied.
- Profil: Vielseitige Angreiferin, sowohl zentral als auch hängend einsetzbar.
- Erfahrung: 68 Tore in 162 Bundesligaspielen, national wie international erprobt.
Für Wolfsburg ist die Verpflichtung auch ein Signal: Der Verein will seine Spitzenposition in der Frauen-Bundesliga verteidigen und sich für nationale sowie internationale Aufgaben wappnen. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie sich Prasnikar sportlich einfügt und ob sie die Erwartungen der Fans und der sportlichen Leitung erfüllen kann.
Aus Wolfsburger Perspektive bleiben zwei Fragen zentral: Wie schnell findet Prasnikar in die Mannschaftsabläufe, und welche Rolle wird sie im rot-grünen Spielsystem übernehmen? Die Verantwortlichen betonen Ruhe in der Integration, die sportliche Leitung spricht von einer Verstärkung, die sowohl kurz- als auch mittelfristig Wirkung entfalten soll.
Für die Zuschauerinnen und Zuschauer in Wolfsburg beginnt die neue Saison mit hohen Erwartungen an Team und Personal. Mit dem Transfer von Lara Prasnikar nimmt der VfL die Herausforderung an, die Offensivpräsenz nach Popp zu stabilisieren und weiter konkurrenzfähig zu bleiben.