Kaderbewegung beim VfB Stuttgart
Beim VfB Stuttgart zeichnet sich ein Wechsel von Stürmer Jovan Milosevic zum portugiesischen Klub SC Braga ab. Nach übereinstimmenden Berichten befinden sich die Parteien in fortgeschrittenen Verhandlungen über einen festen Transfer. Der Wechsel würde einen finanziell positiven Effekt für den VfB bedeuten: Als Ablösesumme werden rund 8 Millionen Euro genannt, während Milosevics Marktwert zuletzt bei etwa 7 Millionen Euro lag.
Sportliche Einordnung und wirtschaftliche Bilanz
Milosevic war 2023 für 1,2 Millionen Euro vom serbischen Verein FK Vojvodina Novi Sad verpflichtet worden. Damit würde der VfB drei Jahre nach dem Einkauf ein signifikantes Transferplus realisieren. Sportlich hatte der 21-Jährige in Stuttgart nur geringfügigen Einfluss: insgesamt sechs Einsätze für die erste Mannschaft und kein Tor. Seine stärkste Phase zeigte Milosevic auf Leihbasis bei Partizan Belgrad, wo er im Kalenderjahr 2025 19 Tore in 30 Spielen erzielte und seinen Marktwert deutlich steigerte.
- VfB-Verpflichtung: 2023 für 1,2 Mio. Euro
- Stuttgart-Einsätze: 6 Spiele, 0 Tore
- Erfolgreiche Leihe: Partizan Belgrad 2025 – 19 Tore in 30 Spielen
- Vorgeschlagene Ablösesumme: ca. 8 Mio. Euro
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Kaufpreis VfB 2023 | 1,2 Mio. € |
| Marktwert (letzter Stand) | 7 Mio. € |
| Angestrebte Ablöse | ~8 Mio. € |
| Stuttgart-Einsätze | 6 (0 Tore) |
| Leihe Partizan 2025 | 19 Tore / 30 Spiele |
Hintergrund: Konkurrenz und Perspektive
Die Verhandlungen sollen weit gediehen sein; Medien berichten, es fehlten noch letzte Details. Neben SC Braga galt auch Udinese Calcio als Interessent, soll nun aber hinter Braga zurückliegen. Die Verlagerung in die portugiesische Liga würde für Milosevic eine neue Etappe in seinem Entwicklungsprozess bedeuten: Braga war in der vergangenen Saison in der portugiesischen Liga vorn platziert und hat zuletzt mehrfach auf dem Transfermarkt investiert.
Milosevic steht dem Vernehmen nach vor einem festen Transfer nach Portugal; der VfB würde ein deutliches Plus erzielen.
Für den VfB Stuttgart bedeutet der potenzielle Verkauf nicht nur eine unmittelbare Einnahme, sondern auch eine Klarstellung in der Kaderplanung. Der Bericht verweist darauf, dass Milosevic spätestens seit der Verpflichtung von Dzenan Pejcinovic (21) keine realistische Perspektive mehr im Angriffsangebot der Schwaben hatte. Ein Verkauf wäre somit folgerichtig, um den Spielerkader zu konsolidieren und gleichzeitig Transfererlöse zu realisieren.
Auswirkungen für Stuttgart
Aus lokaler Sicht betrifft der Vorgang mehrere Dimensionen: sportlich entsteht Platz im Sturmkader für andere Optionen; wirtschaftlich verbessert sich die Bilanz des Klubs kurzfristig. Außerdem signalisiert ein erfolgreicher Verkauf, dass der VfB am Markt aktiv und bereit ist, Transfers zu realisieren, wenn sich passende Angebote ergeben.
Ob und wann der Transfer formal abgeschlossen wird, bleibt abzuwarten; offizielle Bestätigungen der beteiligten Klubs lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht vor. Für Fans und Beobachter in Stuttgart ist jedoch bereits erkennbar, dass der Klub seine Personalpolitik unter wirtschaftlichen und sportlichen Erwägungen weiterführt.