Poetry-Slam in der KulturTrif(f)t: Bühne für Wortkunst in Celle
CELLE. Nach einer Pause kehrt der Poetry-Slam zurück nach Celle: Am 3. September 2026 veranstaltet das SchreibNetzwerkCelle in Kooperation mit der KulturTrif(f)t e. V. sowie dem Mehrgenerationenhaus einen Slam-Abend, zu dem heimische Autorinnen und Autoren und Interessierte eingeladen sind. Ziel ist es, geschriebenes Wort live zu erleben und die literarische Szene in der Region weiter zu stärken.
Das Format setzt auf klare Regeln: Pro Abend sollen möglichst 8 Vortragende auftreten, jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hat 8 bis maximal 10 Minuten Vortragszeit. Wer diese Zeit überschreitet, wird vom Moderator souverän von der Bühne gebeten. Von den Vortragenden wird erwartet, dass sie zwei eigene Texte mitbringen – einen für die Vorrunde und vorsorglich einen zweiten für ein mögliches Finale.
„Ob nachdenklich oder komisch, gesellschaftskritisch oder persönlich, gereimt oder frei erzählt – auf die Bühne darf, was unterhält, berührt, überrascht oder zum Nachdenken anregt.“
Publikum entscheidet, lokale Preise
Entscheidend für die Platzierung ist das Publikum: Durch Beifall in jeglicher Form – Klatschen, Johlen oder Fußgetrampel – werden die zwei besten Slambeiträge ermittelt. Nach einer kurzen Pause tragen die ausgewählten Finalisten ihren zweiten Text vor, um die Siegerin oder den Sieger zu küren. Als Anreiz für die Teilnehmenden stellt Huth's Kaffee & Feinkost aus dem Großen Plan einen Präsentkorb als Preis zur Verfügung.
- Veranstalter: SchreibNetzwerkCelle in Kooperation mit KulturTrif(f)t e. V. und dem Mehrgenerationenhaus
- Ort: KulturTrif(f)t e. V., Trift 32, Celle
- Datum: 3. September 2026
- Teilnahme: maximal 8 Vortragende pro Abend; zwei Texte pro Person
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Vortragszeit | 8–10 Minuten pro Beitrag |
| Teilnehmerzahl | Bis zu 8 Vortragende |
| Preis | Präsentkorb von Huth's Kaffee & Feinkost |
Hintergrund und lokale Vernetzung
Das SchreibNetzwerkCelle gibt es seit etwas mehr als einem Jahr. In dieser Zeit haben sich die Mitglieder regelmäßig getroffen, Lesungen organisiert und einen Autorinnen- und Autorenstammtisch etabliert. Zu den Initiatorinnen zählen Martine Hancke, Regina Seidel und Iris Other; im Orga-Team des Poetry-Slams engagieren sich Cornelia Koepsell und Karl-Heinz Föste, die selbst Erfahrungen als Slamer mitbringen. Nach einem ersten Auftritt im Rahmen der Buch(t)Räume in Langlingen soll die neue Reihe nun regelmäßig in der KulturTrif(f)t stattfinden.
Die Zusammenarbeit mit dem Mehrgenerationenhaus und dem lokalen Einzelhandel zeigt, wie Kulturprojekte in Celle Netzwerke nutzen, um Veranstaltungen zu ermöglichen und Publikum zu gewinnen. Lokalität spielt eine Rolle: Der Preis stammt aus einem Geschäft am Großen Plan, die Akteurinnen und Akteure sind überwiegend aus der näheren Umgebung.
Was Besucherinnen und Besucher erwarten können
Für Gäste bedeutet der Abend eine Mischung aus Unterhaltung und Anregung: Die Bandbreite reicht von persönlichen Erzählungen über gesellschaftskritische Texte bis hin zu Humor und experimentellen Formen. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Literaturinteressierte als auch an Menschen, die Live-Performance und die Atmosphäre einfacher, unmittelbarer Kultur schätzen.
Interessierte, die selbst auf die Bühne möchten, sollten die Zeitbegrenzungen beim Proben beachten und zwei Texte vorbereiten. Die Veranstaltenden hoffen auf ein Publikum, das die Beiträge lautstark unterstützt und so aktiv an der Entscheidung über die Siegerinnen und Sieger mitwirkt.
Weitere Informationen zur Teilnahme und zum Ablauf sollen in den kommenden Tagen über die Kanäle des SchreibNetzwerkCelle und der KulturTrif(f)t bekanntgegeben werden. Für Celle bedeutet die Rückkehr des Poetry-Slams eine willkommene Erweiterung des kulturellen Angebots, die lokale Schreibende und Publikum miteinander verbindet.