Showroom in Hellern eröffnet
In Osnabrück‑Hellern ist am 12. August ein neuer Showroom der Marke Bad & Body eröffnet worden. Die Franchise‑Nehmerin Kristina Cieslik stellte das Konzept vor, das optische Badneugestaltung mit Lösungen für Barrierefreiheit verbindet und dabei auf vergleichsweise geringen baulichen Aufwand setzt. Träger des Konzepts ist die MHK Group, die bislang vor allem aus dem Küchenbereich bekannt ist.
Konzept und Zielgruppen
Das Angebot von Bad & Body richtet sich nach Angaben der Betreiber an zwei Gruppen: Menschen, die ihr Badezimmer modernisieren oder ästhetisch verändern möchten, sowie Personen, die aufgrund von Alter oder Pflegebedarf barriereärmere Lösungen benötigen. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen, die ohne vollständige Sanierung auskommen und so Zeit und Kosten reduzieren sollen.
„Das Konzept hat mich einfach überzeugt und der Schritt in die Selbstständigkeit mit Bad & Body hat sich richtig angefühlt“, sagte Kristina Cieslik zur Eröffnung.
Hinter dem Franchise‑Modell steht laut Mitteilung Sven Romberg von der MHK Group. Er betont die enge Verbindung zu Handwerksbetrieben und verweist auf eine Reaktion auf die Personallage im Handwerk:
„Im Handwerk gibt es einen großen Fachkräftemangel“, erklärte Romberg. „Mit Bad & Body arbeiten wir vor der Wand, ohne gelernte Handwerker zu brauchen. Damit wollen wir langfristig eine Alternative bilden.“
Lokale Bedeutung für Hellern und Handwerk
Für Osnabrück‑Hellern bedeutet die Neueröffnung zunächst ein zusätzliches Angebot für Kundinnen und Kunden vor Ort: Ein Showroom ermöglicht die direkte Beratung und macht Umbaumöglichkeiten anschaulich. Für ältere Menschen oder Pflegebedürftige kann das praktische Bedeutung erlangen, weil Umbauten weniger zeitaufwendig und kostspielig geplant werden können als komplette Sanierungen.
Gleichzeitig eröffnet das Franchise‑Modell Geschäftsmöglichkeiten für Zulieferer, Montagedienste und regionales Handwerk – auch wenn das Konzept selbst darauf abzielt, bestimmte Arbeiten ohne klassisch ausgebildete Sanitärfachkräfte umzusetzen. Für lokale Handwerksbetriebe könnten sich dadurch veränderte Kooperationsmodelle ergeben: Partner für spezielle Gewerke, Beratung und Service bleiben gefragt, zugleich könnte der Bedarf an klassischen Komplettsanierungen sinken.
- Eröffnungsdatum: 12. August
- Standort: Osnabrück‑Hellern (Showroom)
- Franchise‑Nehmerin: Kristina Cieslik
- Träger: MHK Group (Konzeptpartner: Sven Romberg)
Auswirkungen und offene Fragen
Die konkrete Wirkung des Angebots in Osnabrück hängt von Akzeptanz und Nachfrage ab. Entscheidende Faktoren sind die Qualität der Beratung, die Realisierbarkeit der Lösungen in bestehenden Gebäuden und die Kosten für Kunden. Zudem bleibt offen, inwieweit lokale Handwerksbetriebe in die Umsetzung eingebunden werden und welche Qualifizierungsangebote für anderes Fachpersonal entstehen.
| Aspekt | Erwartete Wirkung |
|---|---|
| Barrierearme Umbauten | Erleichterter Zugang für ältere und pflegebedürftige Personen |
| Geringerer baulicher Aufwand | Schnellere, günstiger erscheinende Lösungen im Vergleich zur Komplettsanierung |
| Einbindung regionaler Betriebe | Neue Kooperationsformen; mögliche Verlagerung von Arbeitsaufträgen |
Bei der Eröffnung war der neue Showroom in Hellern gut besucht; neben Familienmitgliedern und Freunden seien auch Vertreter der MHK Group vor Ort gewesen, heißt es in der Berichterstattung. Hellern gehört damit zu den ersten Standorten, an denen das Franchise‑Konzept öffentlich sichtbar wird.
Für Interessierte bietet der lokale Showroom die Möglichkeit, sich persönlich zu informieren und konkrete Beispiele zu sehen. Ob sich das Modell langfristig in Osnabrück durchsetzt und welche Auswirkungen es auf die lokale Handwerkslandschaft haben wird, lässt sich in den kommenden Monaten beobachten.
WE NEWS, Korrespondenz Niedersachsen