Baustart in Neuplanitz: Mehr Platz für Vereine und Schulen
In Zwickau ist der offizielle Baustart für die neue Ballsporthalle an der Dortmunder Straße erfolgt. Bei der Zeremonie setzten Vertreter von Stadt, Land und dem ausführenden Unternehmen symbolisch den ersten Spaten in den Boden. Die Stadt rechnet mit einer Bauzeit von rund 16 Monaten; die Fertigstellung ist für Dezember 2027 vorgesehen.
„Jetzt geht es endlich los – der erste Spatenstich für den modernen Neubau der Ballsporthalle in Neuplanitz ist gesetzt.“
Die neue Halle soll die vorhandene, baulich in schlechtem Zustand befindliche Sporthalle ergänzen und den Sportbetrieb in der Stadt deutlich entlasten. Investiert werden insgesamt rund 15,5 Millionen Euro, wovon nach Angaben der Beteiligten etwa 6,2 Millionen Euro als Fördermittel vom Freistaat Sachsen zur Verfügung gestellt werden.
Planung, Bauablauf und Ausstattung
Auf dem vorbereiteten Baugrund an der Dortmunder Straße werden bereits einige vorbereitende Arbeiten durchgeführt. Im September soll die Hallenkonstruktion sichtbar werden: Bis zu 11 Meter hohe Betonstützen sollen dann die Architektur prägen. Für das Frühjahr 2027 ist das Stellen der Wände vorgesehen; anschließend folgen die Montage des Daches und der Innenausbau.
- Hallenform: Dreifeldhalle
- Spielfläche: 45 x 27 Meter
- Tribünen: zwei gegenüberliegende Längstribünen sowie eine Quertribüne
- Zusätzliche Räume: Umkleiden, Sanitärräume, mehrere Geräteräume und Technikräume
- Architektonisches Merkmal: markantes Eingangsportal mit Ballmotiv
Die Ausführungsfirma GOLDBECK ist mit der Umsetzung betraut; vor Ort waren beim Spatenstich unter anderem der Niederlassungsleiter Jörg Bechmann, Sales-Manager Henning Förster und Projektleiter Erik Mocker. Für die Stadt nahmen Oberbürgermeisterin Constance Arndt und Tino Hahm, Leiter des Sportstättenbetriebs, sowie als Vertreter des Freistaats Ulf Bandiko, Amtschef im Sächsischen Staatsministerium des Inneren, teil.
Finanzierung und Bedeutung für die Stadt
Die Finanzierung beruht auf einer Mischung aus Eigenmitteln und Fördermitteln. Die Landesförderung von 6,2 Millionen Euro stellt einen wesentlichen Baustein dar; weitere Mittel stammen aus kommunalen Haushaltsmitteln und gegebenenfalls aus anderen Fördertöpfen. Die Investition von rund 15,5 Millionen Euro ist für Zwickau eine substanzielle Summe, die langfristig die Sportinfrastruktur verbessern soll.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Gesamtinvestition | rund 15,5 Millionen Euro |
| Fördermittel Freistaat Sachsen | rund 6,2 Millionen Euro |
Für Vereine, Schulsport und den allgemeinen Freizeitsport bedeutet die neue Halle eine spürbare Entlastung. Die bisherige Halle weist bauliche Mängel auf; durch den Neubau sollen Trainings- und Wettkampfzeiten flexibler verteilt werden können. Die Planer heben zudem den optischen Anspruch hervor: Das markante Eingangsportal mit Ballmotiv soll die Halle zu einem sichtbaren Baustein im Stadtbild machen.
Ausblick und Folgen für die Nachbarschaft
Während der Bauphase ist mit Verkehrsbewegungen und zeitweiligen Einschränkungen in der unmittelbaren Umgebung zu rechnen. Die Stadtverwaltung hat bereits vorbereitende Arbeiten am Baugrund veranlasst, sodass der sichtbare Aufbau der Halle planmäßig beginnen kann. Für das Frühjahr 2027 ist das Stellen der Wände geplant; danach folgen Dachmontage und Innenausbau. Die bisherige Zeitplanung sieht den Abschluss der Bauarbeiten für Dezember 2027 vor.
Mit dem deutlich modernen Neubau setzt Zwickau ein Signal: Die Investition in Sportstätten gilt als Beitrag zur Gesundheitsförderung, zur Stärkung des Vereinslebens und zur Attraktivität des Stadtteils Neuplanitz. Wie schnell sich die neue Halle in den regulären Sportbetrieb integriert und welche zusätzlichen Angebote damit möglich werden, wird sich in den kommenden Monaten und Jahren zeigen.