WÜRZBURG — Der Würzburger NBA-Profi Maximilian Kleber hat die Sommermonate bewusst ruhig angehen lassen und dabei Zeit für Familie, Reisen und seine Basketball-Camps für Kinder gefunden. Der 34-Jährige, der am Mittwoch in der Sporthalle am Heuchelhof eines seiner Camps leitete, ist derzeit vertragslos und war in dem Gespräch offen, wie es sportlich weitergehen könnte.
Körperliche Verfassung und sportliche Perspektive
Auf die Frage nach seinem Gesundheitszustand antwortete Kleber, dass es ihm körperlich gut gehe und er sich weiterhin athletisch fühle. Zugleich räumte er ein, dass das Alter spürbar sei – ohne es als akute Einschränkung darzustellen. Ein zentrales Thema der vergangenen Saison seien Rückenschmerzen gewesen, die vor allem durch das viele Reisen und eine ungünstige Sitzposition ausgelöst wurden und ihn zeitweise für mehrere Wochen außer Gefecht setzten.
„So weit geht es mir körperlich gut. Klar, ich werde auch jedes Jahr älter, aber ich fühle mich fit. Ich bin auch noch athletisch.“
Diese Beschwerden führten laut Kleber zweimal zu Ausfällen von jeweils zweieinhalb Wochen; spielerisch sei er ansonsten gesund gewesen. Er betonte, dass er inzwischen Wege kenne, die Probleme zu lösen, ohne jedoch detaillierte Therapieschritte zu benennen.
Rückblick auf die Saison bei den Los Angeles Lakers
Kleber zog eine nüchterne Bilanz seiner Zeit bei den Los Angeles Lakers. Zu Beginn der Spielzeit kam er vor allem dann zum Einsatz, wenn das Team durch Fouls oder Verletzungen dezimiert war. Im Verlauf der Saison stabilisierte sich die Rotation, und Kleber erhielt regelmäßige Einsatzzeiten. Die Rückenprobleme wirkten sich allerdings auf seine Verfügbarkeit aus und prägten damit auch die Wahrnehmung der Saison.
Er beschrieb die Spielzeit als nicht leicht, aber lehrreich und interessant — eine Erfahrung, aus der er taktische und körperliche Schlüsse für die Zukunft gezogen hat. Konkrete Aussagen zu möglichen Vertragsangeboten oder einer Vorstellung für die nächste Saison machte er nicht.
Basketball-Camps und Engagement vor Ort
Parallel zu seiner Unterschriftenfrage setzt Kleber weiter auf Nachwuchsarbeit: In Würzburg organisiert er Basketball-Camps für Kinder, in denen der Spaß am Sport im Vordergrund steht. Bei den Trainings in der Halle am Heuchelhof betonte er, wie wichtig ihm die Mischung aus Technik, Freude und Teamgeist sei. Die Camps bieten eine Plattform, junge Talente zu erreichen und Begeisterung für Basketball zu wecken.
- Sommeraktivitäten: Familie, Reisen (u. a. Griechenland), Erholung
- Gesundheit: Rückenprobleme durch Reisen, aktuell fit und athletisch
- Karriere: derzeit vertragslos, keine Bekanntgabe konkreter Optionen
- Engagement: Basketball-Camps für Kinder in Würzburg
| Aspekt | Stand |
|---|---|
| Alter | 34 Jahre |
| Vereinssituation | Derzeit vertragslos |
| Gesundheit | Rückenprobleme zuvor, aktuell fit |
| Sommer | Reisen, Familie, Camps |
Ausblick und Bedeutung für Würzburg
Die Präsenz Klebers in Würzburg hat über den individuellen Karriereverlauf hinaus Bedeutung für den Basketball-Nachwuchs und die lokale Sportinfrastruktur. Seine Camps bringen Kinder in Kontakt mit Profi-Basketball und fördern Aufmerksamkeit für die Szene vor Ort. Zudem wurde das Thema Multifunktionsarena für Würzburg angesprochen; Kleber äußerte sich dazu im Gespräch, wobei er die Bedeutung solcher Projekte für die Entwicklung des Sports betonte.
Ob und wo Kleber seine Karriere fortsetzt, bleibt offen. Klar ist: Solange er unverpflichtet ist, bleibt Zeit für Erholung, Rehabilitation und die Arbeit mit jungen Spielerinnen und Spielern. Für viele in Würzburg ist es ein gutes Signal, dass ein profilierter Profi wie Kleber in der Heimat immer wieder aktiv ist und seine Erfahrung weitergibt.
Die kommenden Wochen dürften Aufschluss darüber geben, welche Optionen für den NBA-erfahrenen Flügelspieler konkret werden. Bis dahin setzt er auf Training, Familie und die Förderung des Basketball-Nachwuchses in seiner Heimatstadt.