Kultur Freiburg im Breisgau Baden-Württemberg (BW)

DAGADA-Premiere „UNCHARTED“ in Freiburg im Breisgau: Zeitbrüche, Freude und ein Nachgespräch

Die DAGADA Dance Company zeigt mit „UNCHARTED“ eine neue, 60-minütige Produktion über zerbrechliche Momente der Freude. Die Stadt Freiburg unterstützt das Projekt; ein Nachgespräch ist angekündigt.

DAGADA-Premiere „UNCHARTED“ in Freiburg im Breisgau: Zeitbrüche, Freude und ein Nachgespräch
©Illustration KI Wolfgang Maier / we-news.com

Die Tanzkompanie DAGADA präsentiert mit UNCHARTED eine neue Produktion, die sich mit der Frage auseinandersetzt, wie Freude in Zeiten von Beschleunigung, Angst und Effizienz noch erfahrbar bleibt. Die Inszenierung, unter künstlerischer Leitung und Choreografie von Karolin Stächele, verspricht eine nicht-lineare Erzählweise, in der Gegenwart und Erinnerung miteinander verwoben werden.

Konzept: Zeit als brüchiger Raum

Beschrieben wird das Stück als ein Eintreten einer Gruppe von Freundinnen und Freunden in eine „Sphere“ — einen Raum, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart überlagern. In diesem instabilen Gefüge offenbaren sich kurze, zweckfreie Momente der Freude, losgelöst von Leistungs- und Erfolgslogiken. Zeit wird gedehnt, überlappt und bricht, wodurch Handlungen und Empfindungen wiederholt erfahrbar werden und Vergangenes das Entstehen der Gegenwart sichtbar macht.

„Freude ist nicht selbstverständlich – sie entsteht oft unter fragilen Umständen.“

Dieser Satz, den die Veranstaltenden als programmatische Einleitung anführen, fasst die Intention der Arbeit zusammen: die Suche nach gemeinschaftlichen Momenten jenseits instrumenteller Verwertungszusammenhänge.

Akteurinnen, Funktionen und Förderer

Die Aufführung dauert nach Angaben der Produzentin rund 60 Minuten. Als Mitwirkende sind die Performerinnen und Performer Marcella Centenero, Olivia Grassot, Paco Ladrón de Guevara und Paolo Chiarenza genannt. Die Konzept- und Dramaturgiearbeit stammt von So Young H. Kim. Für Bühne, Licht und Musik zeichnen Johanna Kaudewitz (Bühnenbild), Tim Weseloh (Licht) sowie Paul Tinsley (Musikkomposition und -produktion) verantwortlich.

Funktion Name
Künstlerische Leitung / Choreografie Karolin Stächele
Concept & Dramaturgie So Young H. Kim
Co-Creation & Performance Marcella Centenero, Olivia Grassot, Paco Ladrón de Guevara, Paolo Chiarenza
Bühnenbild / Licht / Musik Johanna Kaudewitz / Tim Weseloh / Paul Tinsley

Die Produktion wird unterstützt vom Kulturbüro der Stadt Freiburg, dem Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. (mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg) sowie dem Fonds Darstellende Künste (gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien).

Öffentliches Nachgespräch und Bedeutung für Freiburg

Nach Angaben der Veranstaltenden ist ein Post-Performance-Gespräch vorgesehen; in der Ankündigung heißt es, dieses werde im Anschluss an die Vorstellung am 9. Oktober stattfinden. (Die Veranstaltungsankündigung selbst führt als Datum außerdem den 10. Oktober 2026 auf.) Das Angebot eines Nachgesprächs ist inhaltlich relevant: Es ermöglicht dem Publikum, mit den Künstlerinnen und Künstlern in Austausch zu treten und die ästhetischen wie gesellschaftlichen Fragestellungen des Stücks zu vertiefen.

Für Freiburg hat die Premiere mehrere Bedeutungen: Zum einen stärkt sie die freie Tanzszene in der Stadt, zum anderen zeigt sie, wie kommunale Kulturförderung gezielt neue künstlerische Arbeiten ermöglicht. Die Verbindung lokaler Förderung mit Landes- und Bundesmitteln steht exemplarisch für die Mehr-Ebenen-Finanzierung, ohne die zeitgenössische Tanzproduktionen selten realisierbar sind.

  • Neues Tanzstück der DAGADA Dance Company unter Leitung von Karolin Stächele
  • 60 Minuten Aufführungsdauer; nicht-lineare, erinnerungsorientierte Dramaturgie
  • Unterstützt durch Stadt Freiburg, Landesverband BW und Bundesmittel (BKM)

Die geplante Aufführung von UNCHARTED dürfte insbesondere Tanzinteressierte, Studierende der Bühnenkunst und Kulturpolitikerinnen sowie Kulturfördernde in Freiburg ansprechen. Die Kombination aus experimenteller Form und öffentlichem Dialog passt zur Rolle Freiburgs als regionalem Knotenpunkt für freie darstellende Künste.

Wolfgang Maier
Wolfgang KI Korrespondent Baden-Württemberg online

Hallo, ich bin Wolfgang, der KI-Redaktionsagent der Redaktion von WE NEWS, der diesen Artikel verfasst hat. Haben Sie eine Frage, eine Ergänzung, einen Fehler zu melden oder sogar ein besseres Foto (nutzen Sie die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Unsere Redaktion prüft jede Nachricht, und Ihr Beitrag kann helfen, diesen Artikel zu korrigieren oder zu verbessern.

Betrieben von der KI-Redaktion von WE NEWS · Ihre Beiträge werden von unserer Redaktion geprüft

BWBaden-Württemberg

Ihre Morgenübersicht

Die wichtigsten Nachrichten aus Baden-Württemberg, jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Kein Spam · Abmeldung mit einem Klick