Haftbefehl wegen Mordes nach Auffinden einer Toten in Werther
Die Staatsanwaltschaft Bielefeld und das Polizeipräsidium Bielefeld haben am Montag, 10. August 2026, über einen dringenden Tatverdacht nach dem Tod einer Frau aus Werther informiert. Nach Angaben der Behörden handelt es sich bei der Getöteten um eine 36-jährige Frau. Ein 33-jähriger Mann aus Werther, der als ihr Ex-Freund bezeichnet wird, wurde vorläufig festgenommen und am Vormittag einem Haftrichter am Amtsgericht Bielefeld vorgeführt.
Der Richter erließ demnach einen Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes. Die Polizei berichtet weiter, dass die mutmaßliche Tatwaffe — ein Küchenmesser — am Tatort sichergestellt worden sei. Zu den Hintergründen der Tat machten die Ermittler bislang keine Angaben; die Untersuchungen laufen weiterhin.
„Ein Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes wurde erlassen.“
Ermittlungsstand und Kommunikationswege
Polizei und Staatsanwaltschaft betonen, dass sich die Ermittlungslage noch in Entwicklung befindet. Konkrete Motivfragen und die näheren Umstände der Tat sind Teil der laufenden Untersuchungen. Die Behörden baten Medienvertreter um direkte Rückfragen an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Bielefeld.
- Opfer: 36 Jahre, wohnhaft in Werther
- Beschuldigter: 33 Jahre, ebenfalls aus Werther
- Maßnahme: Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Bielefeld
- Tatwaffe: sichergestelltes Küchenmesser
Zeitlicher Ablauf in Kurzform
| Datum/Uhrzeit | Ereignis |
|---|---|
| 10.08.2026, vormittags | Festnahme des 33-Jährigen; Vorführung vor Haftrichter |
| 10.08.2026, 10:29 Uhr (erste Meldung) | Erste offizielle Pressemitteilung (Presseportal) |
Die Polizei Bielefeld stellte mehrere Ansprechpartner für Medienanfragen bereit. Zu erreichen sind die Pressestelle unter der E-Mail-Adresse pressestelle.bielefeld@polizei.nrw.de sowie telefonisch über die Zentrale des Präsidiums. Zusätzlich nennen die Behörden konkrete Kontaktpersonen mit Durchwahlen, die für Rückfragen zur Verfügung stehen.
Die Stadt Werther liegt im direkten Umland von Bielefeld; Vorfälle dieser Art lösen in der Region regelmäßig breite Aufmerksamkeit aus. Für Anwohner und Angehörige bedeuten solche Nachrichten Belastungen und Fragen zur persönlichen Sicherheit. Die Ermittler versicherten, alle relevanten Spuren und Hinweise auszuwerten, um die Abfolge der Ereignisse zu klären und Verantwortlichkeiten rechtlich zu prüfen.
Solange die Ermittlungen andauern, geben Staatsanwaltschaft und Polizei keine detaillierteren Auskünfte zu Tatmotiv oder zum genauen Tatablauf. Sobald neue, verifizierte Informationen vorliegen, kündigten die Behörden weitere Mitteilungen an.
Journalisten und Hinweisgeber werden gebeten, sich an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Bielefeld zu wenden. Außerhalb der Bürodienstzeit ist die Leitstelle unter der Telefonnummer 0521/545-0 erreichbar.
Dieser Bericht basiert auf der gemeinsamen Presseinformation der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Bielefeld vom 10. August 2026.