Am Donnerstagabend, 24. September, hat die Schaffhauser Polizei in der Kirche St. Johann zehn neue Polizistinnen und Polizisten offiziell in Pflicht genommen. Die Veranstaltung fand im Beisein von Angehörigen, Gästen sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Polizei statt. Für weitere fünf Aspirantinnen und Aspiranten markierte die Feier den Übergang vom ersten Ausbildungsjahr ins Praxisjahr.
Verantwortung und öffentliche Sicherheit im Fokus
Regierungspräsidentin Cornelia Stamm Hurter nahm die Inpflichtnahme vor und wies in ihrer Ansprache auf die besondere Verantwortung des Polizeiberufs hin. Wer sich für den Dienst bei der Polizei entscheide, übernehme Verantwortung gegenüber anderen Menschen und trage täglich dazu bei, «dass die Gesellschaft sicher und verlässlich bleibe», heisst es in der Mitteilung der Polizei.
Auch Polizeikommandant Philipp Maier begrüsste die neuen Korpsangehörigen. Er betonte laut Mitteilung, gut ausgebildete Nachwuchskräfte seien für die Schaffhauser Polizei von grosser Bedeutung. Die neuen Mitarbeitenden würden nicht nur das Korps verstärken, sondern auch neue Erfahrungen, Sichtweisen und Impulse einbringen.
Was die Inpflichtnahme bedeutet
Die Inpflichtnahme ist ein formeller Akt, mit dem Polizistinnen und Polizisten nach Abschluss der Grundausbildung ihr Gelübde ablegen und offiziell in den Dienst aufgenommen werden. Für die fünf Aspirantinnen und Aspiranten, die ins Praxisjahr wechseln, bedeutet dies den Schritt von der theoretischen Ausbildung hin zur praktischen Arbeit im Polizeialltag: sie setzen ihr bisher erworbenes Wissen ein, sammeln Erfahrungen und werden von erfahrenen Mitarbeitenden begleitet.
- Datum der Feier: Donnerstag, 24. September
- Ort: Kirche St. Johann, Schaffhausen
- Neu in Pflicht genommen: 10 Polizistinnen und Polizisten
- Wechsel ins Praxisjahr: 5 Aspirantinnen und Aspiranten
Bilanz und Bedeutung für den Kanton
Die Verstärkung des Korps ist für den Kanton Schaffhausen relevant: Neue Kräfte helfen, die Präsenz und Einsatzbereitschaft der Polizei sicherzustellen und personelle Lücken zu schliessen. Ausserdem bringt der Nachwuchs laut Polizei neue Sichtweisen in die Organisation, was in einem sich wandelnden Sicherheitsumfeld wichtig sein kann.
| Kategorie | Anzahl |
|---|---|
| Neu in Pflicht genommen | 10 |
| Wechsel ins Praxisjahr | 5 |
Ausbildung und Praxisjahr
Das Praxisjahr ist Teil der polizeilichen Ausbildung: Nach dem ersten Jahr an der Polizeischule wechseln Aspirantinnen und Aspiranten in den praktischen Dienst. Dort wenden sie das Gelernte in realen Einsätzen an, absolvieren Streifendienst und Ermittlungsaufgaben und werden von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen angeleitet und begleitet. Die Polizei hebt hervor, dass dieses Jahr zentral für die berufliche Entwicklung und die Integration ins Korps sei.
Öffentliche Präsenz und Vertrauen
Die offizielle Inpflichtnahme hat auch symbolischen Charakter: Sie zeigt die Kontinuität der Personalentwicklung und unterstreicht das Bestreben der Polizei, weiterhin handlungsfähig zu sein. Die Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Polizei zeige, dass der Kanton die Rolle der Exekutive ernst nehme und die Verantwortung der neuen Mitarbeitenden wertschätze.
Konkrete Angaben zu den neuen Mitarbeitenden — etwa Namen oder persönliche Hintergründe — veröffentlichte die Polizei in ihrer Mitteilung nicht. Die Feier betonte hingegen die gemeinsamen Werte und die Bedeutung einer gut ausgebildeten Polizei für die Sicherheit und das Vertrauen in die Institution.
Die Schaffhauser Polizei wird den beruflichen Werdegang der neuen Korpsangehörigen in den kommenden Monaten begleiten. Das Praxisjahr bietet den Aspirantinnen und Aspiranten Gelegenheit, das Ausbildungswissen zu vertiefen und sich mit den Herausforderungen des polizeilichen Alltags vertraut zu machen.