Grillfeuer gerät ausser Kontrolle
Am Sonntagnachmittag ist im Gebiet Kindli in Gersau (SZ) ein Grillfeuer auf angrenzende Fläche übergegriffen und löste einen Flurbrand aus. Die Kantonspolizei Schwyz und die Feuerwehr Gersau meldeten, dass beim Zwischenfall niemand verletzt wurde. Die Feuerwehr rückte mit 18 Angehörigen aus und brachte das Feuer rasch unter Kontrolle und zum Stillstand.
Ablauf des Einsatzes
Mehrere Personen hielten sich nachmittags am Ufer des Vierwaldstättersees auf und nutzten eine bestehende Feuerstelle im Gebiet Kindli zum Grillieren. Das Feuer entwickelte sich laut Meldung stärker als erwartet. Die Flammen ergriffen zuerst das Moos an einem Felsen und breiteten sich anschliessend auf die angrenzende Wiese aus. Gegen 17 Uhr alarmierte einer der Anwesenden die Feuerwehr, die umgehend ausrückte.
- Ort: Kindli, Gersau (SZ)
- Zeitpunkt: Sonntagnachmittag, Alarm kurz nach 17 Uhr
- Einsatzkräfte: Feuerwehr Gersau, 18 Angehörige
- Verletzte: keine
- Auswirkungen: Kurzzeitige Einschränkung des Strassenverkehrs
Verkehrsbeeinträchtigung während der Löscharbeiten
Während der Löscharbeiten war die angrenzende Kantonsstrasse im Gebiet Kindli nur einspurig befahrbar. Die Feuerwehr und die Polizei regelten den Verkehr lokal. Es wurde keine weitere Strassensperrung gemeldet; die Massnahme diente vor allem dazu, den Einsatzkräften Platz für Lösch- und Sicherungsarbeiten zu schaffen.
| Datum | Ort | Einsatzkräfte | Verletzte | Verkehr |
|---|---|---|---|---|
| 20. September 2026 | Kindli, Gersau (SZ) | Feuerwehr Gersau (18 Personen) | Keine | Kantonsstrasse einspurig befahrbar |
Risikofaktoren und Prävention
Die Meldung zeigt erneut, wie schnell offenes Feuer in Uferbereichen und auf trockenen Flächen übergreifen kann. Auch an offiziell bestehenden Feuerstellen können sich die Bedingungen rasch ändern – etwa durch Funkenflug, trockene Vegetation oder Wind. Die Feuerwehr empfiehlt, offenes Feuer nur dort zu nutzen, wo dies ausdrücklich erlaubt ist, und stets Löschmittel bereit zu halten.
Für die Bevölkerung und Gäste gelten diese grundlegenden Hinweise:
- Nur ausgewiesene Feuerstellen benutzen und das lokale Feuerverbot beachten.
- Feuer nie unbeaufsichtigt lassen; Kinder und Haustiere fernhalten.
- Beim Verlassen der Feuerstelle sorgfältig löschen (Wasser oder Sand) und Glut kontrollieren.
- Sofort die Feuerwehr alarmieren, wenn ein Brand ausser Kontrolle gerät (Notruf 118).
Konsequenzen und Weiteres
Die Kantonspolizei Schwyz hat den Vorfall dokumentiert. Ob weitere Massnahmen wie Ermittlungen zur Ursache oder Verfügungen gegen die Verantwortlichen folgen, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Verletzte wurden keine gemeldet, und der Sachschaden beschränkte sich offenbar auf die betroffene Vegetation.
Die rasche Reaktion der Feuerwehr Gersau verhinderte ein Ausbreiten des Feuers auf grösseren Flächen oder auf angrenzende Infrastrukturen. Solche Einsätze verdeutlichen die Bedeutung gut ausgerüsteter und schnell verfügbarer Feuerwehren in den Gemeinden des Kantons Schwyz.
Die Kantonspolizei bittet die Bevölkerung, beim Umgang mit offenem Feuer Vorsicht walten zu lassen und verdächtige Brände umgehend zu melden.