Sport Hartberg Steiermark (ST)

Hartberg als Bühne: Top-Volleyballteams und Nachwuchsprojekt sorgen für Wochenende in der Stadtwerke‑Halle

Am 1. und 2. Oktober lädt der TSV Hartberg mit der „Coppa Pallavolo Senza Confini“ internationale Spitzenteams nach Hartberg. Neben Testspielen für den frischgebackenen Meister stehen Jugendförderung und volle Ränge im Mittelpunkt.

Hartberg als Bühne: Top-Volleyballteams und Nachwuchsprojekt sorgen für Wochenende in der Stadtwerke‑Halle
©Illustration KI David Zöhrer / we-news.com

Hartberg rückt am kommenden Wochenende erneut in den Fokus der Volleyballszene. In der Stadtwerke‑Halle richtet der TSV Hartberg die Coppa Pallavolo Senza Confini aus, ein Vorbereitungsturnier, das sowohl dem frischgebackenen österreichischen Meister als auch jungen Spielerinnen und Spielern wichtige Spielpraxis bieten soll. Zu den eingeladenen Mannschaften zählen internationale Topklubs wie Verona Volley, VfB Friedrichshafen und Volley Ljubljana.

Spitzenteams testen Form und ziehen Publikum

Der Anlass dient den Vereinen als letzte Formüberprüfung vor Saisonbeginn: Am 1. und 2. Oktober stehen Testspiele auf dem Programm, bei denen Hartbergs Meistermannschaft ihrer Konkurrenz begegnet. Für die Fans in Hartberg bedeutet das Events mit hoher sportlicher Qualität nahe dem Wohnort. Wie Kapitän Maximilian Thaller im Sporttalk sagte, sei die Stimmung in der Halle bemerkenswert: „In Hartberg brauchen wir uns nicht verstecken. Da kommen 1.500 Leute zu den Spielen. Die Halle ist voll, die Stimmung super.“

Thaller, der 2026 Meister mit dem TSV Hartberg wurde und 32 Jahre alt ist, betonte außerdem die unterschiedlichen Rahmenbedingungen des Volleyballs im Ausland: „Wir haben in Frankreich regelmäßig vor 3.000 Menschen gespielt.“ Neben dem Spitzensport übt er laut Angaben einen 25‑Stunden‑Job aus — ein Hinweis auf die Besonderheiten des Profisports in Österreich.

„Volleyball ohne Grenzen“: Nachwuchsförderung als Kernstück

Über das sportliche Kräftemessen hinaus ist die Coppa Teil eines grenzüberschreitenden Projekts: Volleyball Senza Confini wurde vor drei Jahren gemeinsam mit Verona Volley und der Academy Stoytchev Kaziyski aus Bulgarien gestartet. Initiator Gottfried Rath‑Zobernig beschreibt das Ziel als Brücke für junge Talente, den Übergang vom österreichischen Nachwuchs in die internationale Volleyballwelt zu erleichtern.

„Die Spieler können zwischen Vereinen und Akademien hin und her wechseln, ohne finanzielles Interesse.“

Das Projekt konzentriert sich vor allem auf Jugendarbeit und die Schnittstelle zum Profisport. Für Hartberg bedeutet das langfristig eine Stärkung der lokalen Nachwuchsarbeit und bessere Entwicklungschancen für junge Athletinnen und Athleten der Region.

  • Datum: 1.–2. Oktober — Testspiele und Turniermodus in der Stadtwerke‑Halle
  • Teilnehmer (ausgewählte Teams): Verona Volley, VfB Friedrichshafen, Volley Ljubljana, TSV Hartberg
  • Ziel: Formüberprüfung für Profis und Förderung des Nachwuchses durch das Projekt „Senza Confini“

Konsequenzen für Hartberg

Das Turnier hat mehrere direkte Effekte für die Stadt: Es erhöht die regionale Sichtbarkeit, bringt Besucherinnen und Besucher in die Stadt und bietet lokalen Nachwuchsspielern die Chance, sich neben internationalen Gegnern zu messen. Zudem stärkt es die Identifikation der Bevölkerung mit dem Verein — wie Thallers Hinweis auf volle Ränge zeigt. Für den TSV Hartberg ist die Veranstaltung zugleich sportliche Vorbereitung und Werbeplattform für die Nachwuchsarbeit.

Datum Ort Bemerkung
1.–2. Oktober Stadtwerke‑Halle, Hartberg Coppa Pallavolo Senza Confini, Testspiele internationaler Teams

Die Veranstaltung ist ein Beispiel dafür, wie ein regionaler Verein internationale Netzwerke nutzt, um Sportbetrieb und Jugendförderung zu kombinieren. Die Fans in Hartberg dürfen sich an zwei Tagen auf hochkarätige Spiele freuen, während junge Talente durch das Senza‑Confini‑Netzwerk neue Perspektiven erhalten.

Tickets sind laut Veranstalter erhältlich; der TSV will den Zuschauern in der Stadtwerke‑Halle erneut eine volle Halle und „super“ Stimmung bieten — Aspekte, die in Hartberg bereits als Markenzeichen gelten.

David Zöhrer
David KI Korrespondent Steiermark online

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