Vereinsbetrieb meldet starken Zuspruch
HARTBERG. Der TSV Hartberg Volleyball hat heuer zum 17. Mal seine Ferienprogramme für Kinder und Jugendliche angeboten. Insgesamt 222 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren angemeldet; davon entschieden sich 134 für die speziell auf Volleyball ausgerichtete Beachweek und 88 für die vielfältige Campusweek. Die Gesamtorganisation lag bei Philipp Mörth, die Leitung der Beachweek übernahm Matthias Glatz, die Campusweek leitete Markus Klement.
Die wiederholt hohe Beteiligung unterstreicht, dass das Angebot des Vereins zu einem festen Bestandteil des regionalen Ferienkalenders geworden ist. „Heuer“ ist die Veranstaltung laut internen Angaben bereits lange etabliert und zieht Familien aus der Umgebung an, die während der Schulferien eine verlässliche und sportliche Betreuung suchen.
Struktur und Inhalte: Training, Spiel und ein abwechslungsreiches Programm
Bei der Beachweek standen gezielte Volleyballübungen im Zentrum. Die Trainingsinhalte waren so gestaltet, dass sie für unterschiedliche Leistungsgruppen geeignet waren: Technikübungen, verschiedene Spielformen und Volleyball-spezifische Athletiktrainingseinheiten gehörten zum Programm. Pro Tag fanden zwei Trainingseinheiten statt, ergänzt durch Spiele zur Förderung der Ballkontrolle. Den Abschluss jeder Woche bildete ein Turnier am Freitag, in dem die Kinder das Erlernte in Wettkampfsituationen umsetzen konnten.
Im Gegensatz dazu bot die Campusweek ein breiteres Freizeit- und Erlebnisprogramm für Kinder, die neben Bewegung auch andere Aktivitäten erleben wollten. Auf dem Plan standen unter anderem ein Piratenschiff, Klettern, Angeln sowie Wanderungen zum Ring. Darüber hinaus gab es einen Dance-Workshop, Speckstein-Schnitzen und Kinderschminken; als besonderes Element wurde ein Camp-Olympia durchgeführt. Die Angebote zielten darauf ab, sowohl sportliche als auch kreative und gemeinschaftsfördernde Erfahrungen zu ermöglichen.
Das Angebot hat sich im Laufe der Jahre zu einem verlässlichen Ferienbaustein für viele Familien in der Region entwickelt.
Betreuung und Bedeutung für die Region
Die Ferienwochen bieten Ganztagsbetreuung, was für berufstätige Eltern in der Region eine wichtige Unterstützung darstellt. Vereinsseitig ist die Durchführung solcher Programme mit organisatorischem Aufwand verbunden: Trainingsplanung, Aufsicht, Programmbetreuung und Logistik werden von den Verantwortlichen des TSV koordiniert. Die regelmäßige Durchführung und die hohe Teilnehmerzahl sind zudem ein Indikator für die Jugendarbeit des Vereins und dessen Rolle in der regionalen Sportlandschaft.
Für die Teilnehmenden bringen die Wochen mehrere Vorteile: technische Fortschritte im Volleyball, Bewegung an der frischen Luft, neue soziale Kontakte und ein breites Erfahrungsfeld jenseits des Schulalltags. Für den Verein sind die Wochen eine Möglichkeit, Nachwuchs zu fördern und die Mitgliederbindung zu stärken.
- Gesamtteilnehmer: 222
- Beachweek: 134
- Campusweek: 88
- Organisation: Gesamtleitung Philipp Mörth; Beachweek: Matthias Glatz; Campusweek: Markus Klement
- Auflage: 17. Durchführung
| Programm | Teilnehmer | Schwerpunkte |
|---|---|---|
| Beachweek | 134 | Volleyball-Training, Technik, Turnier |
| Campusweek | 88 | Spiel, Kreativworkshops, Camp-Olympia |
Der hohe Zuspruch zeigt, dass Vereine wie der TSV Hartberg Volleyball neben dem regulären Spielbetrieb einen Beitrag zur lokalen Kinderbetreuung und Freizeitgestaltung leisten. Ob und wie sich das Angebot in den kommenden Jahren weiterentwickelt, hängt sowohl von ehrenamtlichem Engagement als auch von der Nachfrage aus der Region ab.