Im Bezirk Jennersdorf sind am Montag zwei Bewohnerinnen eines Altenwohnheims Opfer eines Diebstahls geworden. Wie die Landespolizeidirektion Burgenland mitteilte, gelangten zwei bislang unbekannte Männer offenbar durch eine offenstehende Eingangstür in die Einrichtung und entwendeten Bargeld, Schmuck sowie ein Sparbuch mit einem fünfstelligen Eurobetrag.
Vorgehen der Täter und Entwendung
Den Angaben zufolge lenkte einer der Verdächtigen in einem Zimmer eine Bewohnerin durch ein Gespräch ab, während sein Komplize einen Schrank durchsuchte. Aus einer Geldbörse wurde ein dreistelliger Bargeldbetrag gestohlen. Später stellte sich heraus, dass in einem weiteren Zimmer ein Safe aufgebrochen worden war. Aus diesem Safe fehlen nun offenbar mehrere Schmuckstücke sowie das besagte Sparbuch mit einem fünfstelligem Betrag.
Verbindung zu weiterem Vorfall geprüft
Die Polizei hält einen möglichen Zusammenhang mit einem weiteren Vorfall im Bezirk Oberwart für denkbar. Dort hatte ein Nachbar drei Männer in der Nähe des Wohnhauses eines älteren Ehepaars bemerkt; die Personen flüchteten laut Bericht in einem weißen Auto, als der Zeuge sich dem Haus näherte. Zwei der Männer wurden vom Ehepaar ähnlich beschrieben wie die Täter im Altenwohnheim. Die Gesuchten sollen zwischen 20 und 30 Jahre alt sein.
Die Landespolizeidirektion Burgenland berichtete am Dienstag von einem Diebstahl in einem Altenwohnheim im Bezirk Jennersdorf.
Eine am Dienstag eingeleitete Fahndung nach den Verdächtigen blieb bisher erfolglos. Konkrete Hinweise auf Identität oder Herkunft der Täter liegen der Polizei bislang nicht vor.
Lokale Folgen und Hinweise für Angehörige
Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit von Pflegeeinrichtungen auf und wird Angehörige der betroffenen Heimbewohnerinnen beunruhigen. Für Einrichtungen im Bezirk stellen sich nun praktische und organisatorische Fragen: Wie sicher sind Zugangstüren, welche Besuchsregeln gelten, und wie sind Mitarbeitende sowie Bewohnerinnen im Umgang mit unbekannten Besuchern geschult?
- Es ist ratsam, Eingangsbereiche grundsätzlich geschlossen zu halten und Besucher zu kontrollieren.
- Einrichtungen sollten interne Abläufe überprüfen, etwa beim Umgang mit Bargeld, Wertgegenständen und Dokumenten der Bewohnerinnen.
- Angehörige werden gebeten, besonders aufmerksam zu sein und bei Verdacht sofort die Polizei zu informieren.
Konkrete Maßnahmen der Heimleitung oder ergänzende polizeiliche Hinweise wurden in der Mitteilung der Landespolizeidirektion nicht ausgeführt. Angehörige, Heimbewohnerinnen und Personal sind gleichermaßen betroffen; eine erhöhte Aufmerksamkeit sei angezeigt, so die unmittelbare Schlussfolgerung aus dem Vorfall.
| Datum | Ort | Gestohlene Gegenstände |
|---|---|---|
| Montag, (20. Oktober 2026) | Altenwohnheim, Bezirk Jennersdorf | dreistelliger Bargeldbetrag, Schmuck, Sparbuch (fünfstelliger Betrag) |
| Gleichzeitig | Wohnhaus, Bezirk Oberwart | Zeuge beobachtet drei Männer; Flucht in weißem Auto |
Die Ermittlungen laufen. Die Polizei bittet Personen, die Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den beschriebenen Männern sowie dem weißen Auto geben können, sich zu melden. Für Angehörige von Heimbewohnerinnen empfehlen Sicherheitsberater und lokale Behörden, wertvolle Gegenstände sicher zu verwahren und Zugangsregelungen zu überdenken.
Der Fall unterstreicht die Sensibilität gegenüber Straftaten, die besonders schutzbedürftige Menschen betreffen. In einer ländlich geprägten Region wie dem Bezirk Jennersdorf, wo persönliche Nähe und Vertrauen groß geschrieben werden, wirken Taten gegen ältere Mitmenschen besonders belastend. Eine rasche Aufklärung und präventive Maßnahmen sind wichtig, um das Sicherheitsgefühl in den Gemeinden wieder zu stärken.