Spannung vor dem Cup-Knüller in Deutschlandsberg
Am morgigen Samstag (15:30 Uhr) trifft der LASK in der zweiten Runde des UNIQA ÖFB Cups auf den Deutschlandsberger SC. Die Partie im Koralmstadion ist das zweite von insgesamt fünf Auswärtsspielen, die die Linzer Athletiker im „Auswärts-Monat September“ bestreiten. Für Deutschlandsberg bedeutet die Begegnung mit dem oberösterreichischen Spitzenklub eine seltene Bühne und zugleich eine Bewährungsprobe auf dem heimischen Kunstrasen.
Der DSC hat in Runde eins für Aufsehen gesorgt: Die Mannschaft aus der Südweststeiermark eliminierte den Zweitligisten SKU Amstetten nach einem Elfmeterschießen mit 4:2. Aktuell rangiert Deutschlandsberg in der Regionalliga Süd Kärnten – Steiermark nach fünf Runden auf dem zweiten Platz. Damit reisen die Gastgeber nicht nur als Außenseiter, sondern als formstarke Truppe an.
Kunstrasen als möglicher Faktor
Eine Besonderheit dieser Partie ist der Untergrund: Im Koralmstadion wird auf Kunstrasen gespielt. Das kann für den Bundesliga-Vertreter ungewohnte Lauf- und Ballverhältnisse bedeuten und der Heimmannschaft einen kleinen Vorteil verschaffen. Die räumliche Nähe zu weiteren steirischen Spielorten ist ebenso bemerkenswert: Zwischen dem Koralmstadion und der Lavanttal-Arena in Wolfsberg liegen nur etwa 50 Kilometer – eine kurze Anreise für den LASK, der zuletzt bereits in der Steiermark aktiv war.
| Wichtige Daten | Angaben |
|---|---|
| Spiel | UNIQA ÖFB Cup, 2. Runde |
| Datum/Zeit | morgiger Samstag, 15:30 Uhr |
| Austragungsort | Koralmstadion, Deutschlandsberg (Kunstrasen) |
| Letztes Cup-Duell | August 1972: LASK – DSC 5:3 (in Deutschlandsberg) |
| Ergebnis Cup-Auftakt LASK | 25. Juli, SC Kalsdorf 0:7 (Christoph Lang vier Tore) |
Der LASK zeigte im Cup-Auftaktspiel gegen SC Kalsdorf eindrucksvoll seine Offensivstärke; Christoph Lang erzielte dabei einen Viererpack. LASK-Cheftrainer Didi Kühbauer warnte dennoch davor, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen:
„Wir gehen als klarer Favorit in dieses Spiel und nehmen die Sache zu 100 Prozent ernst.“
Die klare Favoritenrolle der Linzer ergibt sich aus der Ligazugehörigkeit und aus der jüngsten Auftrittsstärke. Dennoch hat der DSC bewiesen, dass er in Pokalspielen für Überraschungen gut ist. Das frühe Ausscheiden von höheren Ligen gegen ambitionierte Regionalligisten ist im Cup keine Seltenheit – für Deutschlandsberg würde ein Weiterkommen den lokalen Fußball nachhaltig beflügeln.
Folgen für Verein, Fans und Region
Die Partie hat mehrere konkrete Auswirkungen für die Stadt und den Klub:
- Ökonomisch: Zusätzliche Zuschauer bringen Einnahmen für Eintritt, Bewirtung und Parkplätze.
- Öffentlichkeitswirkung: Ein Erfolg gegen den LASK würde die Sichtbarkeit des Vereins in der Steiermark und landesweit erhöhen.
- Sportlich: Eine starke Leistung stärkt das Selbstvertrauen der Mannschaft für die Regionalligaspiele.
Für lokale Besucher sind organisatorische Hinweise relevant: Das Spiel auf Kunstrasen verlangt entsprechendes Schuhwerk und je nach Wetterlage angepasste Kleidung. Verkehrs- und Parkangebote rund um das Koralmstadion werden durch den Verein und die Gemeinde koordiniert.
Insgesamt verspricht die Begegnung in Deutschlandsberg ein intensives Fußball-Erlebnis: Ein formstarker Regionalligist gegen einen Cupspezialisten aus der Bundesliga, gespielt auf einem besonderen Untergrund. Für die heimische Szene bietet das Duell die Chance, sich gegen einen hochkarätigen Gegner zu messen und im Erfolgsfall für Aufsehen über die Bezirksgrenzen hinaus zu sorgen.