Die Polizei sucht nach einer 15‑jährigen Schülerin aus Lübeck, die seit dem 1. August vermisst wird und nach Ermittlungen möglicherweise im Raum Chemnitz/Zwickau sein könnte. Die Behörden haben überregional nach der Jugendlichen gefahndet, weil sie soziale Kontakte in die Region hat.
Beschreibung und letzter bekannter Aufenthaltsort
Nach Angaben der Polizei lebt die Jugendliche in einer betreuten Wohngruppe und verließ diese am Morgen des 1. August gegen 8.30 Uhr. Seither besteht kein Kontakt. Die Beschreibung lautet:
- Alter: 15 Jahre
- Größe: etwa 1,75 Meter
- Statur: kräftig
- Haare: dunkelbraun
- Augen: braun
- Kleidung zuletzt: schwarze Hose und schwarzes Oberteil
- Besondere Hinweise: kognitive Beeinträchtigung; möglicherweise führt sie ein Tablet und Kopfhörer mit sich
Polizeiliche Maßnahmen und Öffentlichkeitsfahndung
Die Lübecker Polizei hat die Suche ausgeweitet und bittet nun auch die Bevölkerung im Freistaat Sachsen um Aufmerksamkeit. Konkrete Hinweise deuten darauf hin, dass die Jugendliche sich in Schwerin oder im Großraum Chemnitz/Zwickau aufhalten könnte.
„Seit dem 1. August ist sie verschwunden“, sagte die Polizei und bat darum, jegliche Hinweise weiterzugeben.
Wer die Jugendliche sieht oder Angaben zu ihrem Aufenthalt machen kann, wird gebeten, sich umgehend zu melden. Die Polizei nennt folgende Kontaktmöglichkeiten:
| Dienststelle | Telefon | E‑Mail |
|---|---|---|
| Kriminalpolizei Lübeck | 0451 1310 | [email protected] |
Was Anwohner in Chemnitz beachten sollten
Für Einwohnerinnen und Einwohner in und um Chemnitz bedeutet die Information vor allem erhöhte Aufmerksamkeit im Alltag: Bahnhöfe, Bus- und Straßenbahnlinien sowie öffentliche Plätze sind Orte, an denen Personen auffallen können. Bei Sichtung sollte aus Sicherheitsgründen kein direkten Kontakt gesucht werden, sondern unverzüglich die Polizei informiert werden.
Die Angabe, dass die Jugendliche kognitiv beeinträchtigt sein könnte und ein Tablet sowie Kopfhörer bei sich trägt, ist wichtig für die Einschätzung ihres Verhaltens und möglicher Fluchtwege. Genaue Aufenthaltszeitpunkte oder -orte liegen der Polizei nicht vor; die Ermittlungen laufen weiter.
Warum die Region betroffen ist
Dass die Polizei den Raum Chemnitz erwähnt, beruht auf Hinweisen zu sozialen Bezügen der Jugendlichen in dieser Region. Solche Verbindungen können von Bekannten über Bekannte bis hin zu bekannten Treffpunkten reichen. Deshalb ist die Öffentlichkeitsfahndung auch lokal relevant: Jede Beobachtung kann für die Spurensuche entscheidend sein.
Die Ermittlerinnen und Ermittler nehmen Hinweise nicht nur bei der Kriminalpolizei in Lübeck entgegen; jede Polizeidienststelle kann Meldungen weiterleiten. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Beobachtungen zeitnah zu melden und keine unbestätigten Informationen in sozialen Medien zu verbreiten, um die Ermittlungen nicht zu behindern.
Die örtliche Polizei in Chemnitz steht bereit, Hinweise aus der Bevölkerung aufzunehmen und an die zuständigen Stellen weiterzuleiten.