Publikumsschub stärkt Profil als Filmstandort
Der jüngste Beitrag der BR/ARD‑Degeto‑Reihe „Ein Krimi aus Passau“ hat dem Standort Passau erneut breite Aufmerksamkeit beschert. Am Donnerstag sahen nach Angaben des Bayerischen Rundfunks 5,3 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die Ausstrahlung im Ersten, was einem Marktanteil von 26,5 Prozent entsprach. Für die Region bedeutet der Erfolg nicht nur mediale Präsenz, sondern auch eine Fortführung der Filmaktivitäten vor Ort.
Neue Dreharbeiten in und um Passau angekündigt
Der BR teilte mit, dass unter den Arbeitstiteln „Mit wehenden Fahnen“ und „Am Pranger“ zwei weitere Filme der Reihe entstehen sollen. Die Produktionsphase ist zeitlich festgelegt: Die Dreharbeiten finden vom 5. Oktober bis 4. Dezember 2026 in Passau und Umgebung sowie in München statt. Die Ausstrahlung ist voraussichtlich für 2027 geplant. Damit werden die Ermittlerfiguren erneut in der Dreiflüssestadt zu erleben sein.
„5,3 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sahen am Donnerstag, 10. September 2026, den 10. Film der erfolgreichen BR/ARD Degeto‑Reihe im Ersten.“
- Erfolgsfilm: „Verlorene Seelen“ erzielte 26,5 % Marktanteil.
- Verfügbarkeit: Seit dem 7. September sind alle elf Filme der Reihe als Box Set in der ARD‑Mediathek für ein Jahr abrufbar.
- Kommende Dreharbeiten: 5. Oktober bis 4. Dezember 2026 in Passau/Umgebung und München.
Welche Folgen und wer spielt mit
Die Reihe um die Ermittler Frederike Bader und Ferdinand Zankl wird von bekannten Gesichtern getragen. Marie Leuenberger und Michael Ostrowski gehören zur Stammbesetzung; zu den wiederkehrenden Mitspielenden zählen Nadja Sabersky, Stefan Rudolf, Xenia Tiling und Marco Eschrich. Für die beiden neuen Produktionen ist Franziska Schlotterer als Regisseurin und Michael Vershinin als Drehbuchautor genannt. Produziert wird von Hager Moss Film im Auftrag von ARD Degeto Film und dem Bayerischen Rundfunk.
| Termin | Angabe |
|---|---|
| Dreharbeiten | 5. Oktober – 4. Dezember 2026 (Passau/Umgebung, München) |
| Ausstrahlung | Voraussichtlich 2027 |
| Mediathek | Alle elf Filme seit 7. September 2026 für ein Jahr verfügbar |
Auswirkungen vor Ort
Für Passau als Drehort haben wiederholte Produktionen mehrere Effekte: Sie schaffen kurzfristig Beschäftigung in den Produktionsphasen, binden lokale Dienstleister und bringen Sichtbarkeit für Stadtbilder, Gastronomie und Tourismus. Die Ankündigung weiterer Filme signalisiert Kontinuität — sowohl für die Filmbranche vor Ort als auch für die Imagepflege der Stadt als Kulisse für Fernsehproduktionen.
Für Zuschauerinnen und Zuschauer hat die Nachricht ebenfalls unmittelbare Folgen: Neben der klassischen TV‑Ausstrahlung stehen die Filme jetzt längerfristig in der ARD‑Mediathek zur Verfügung. Die Produktionsankündigung gibt zudem einen Ausblick auf neue Fälle der beliebten Ermittler, die die Reihe bereits zur festen Größe im regionalen Fernsehprogramm gemacht haben.
Die Finanzierung und Redaktion liegen beim Bayerischen Rundfunk und bei ARD Degeto Film; die Arbeiten an den neuen Fällen erfolgen in enger Abstimmung zwischen Redaktion und Produktion. Mit dem Drehbeginn im Oktober wird Passau erneut zum Schauplatz für Filmteams und zur Kulisse für Kriminalgeschichten, die landesweit große Zuschauermengen erreichen.
Die Folge „Verlorene Seelen“ hatte bereits kurz nach der Erstausstrahlung eine weitere Ausstrahlung in den Nachtstunden sowie die Verfügbarkeit in der Mediathek. Zudem ist ein weiterer Passau‑Fall bereits zwei Tage nach dem 10. Films für den 17. September 2026 angekündigt: „Wer einmal lügt. Ein Krimi aus Passau“.
Für die Stadt bedeutet das: Noch mehr Fernsehpräsenz und in den kommenden Monaten wieder konkrete Dreharbeiten, die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gewerbe in Passau direkt betreffen können — von Straßensperrungen bis zu kurzen Engagements als Komparsen oder Servicepartner.