Auf der Klönnestraße in Dortmund ist am Sonntagabend ein 13-jähriger Junge bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 21:20 Uhr in Höhe einer Tankstelle, wie die Polizei Dortmund mitteilte. nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Kind beim Überqueren der Straße von einem Auto erfasst.
Polizei: Zwei Fahrer offenbar deutlich zu schnell
Die Ermittler gehen davon aus, dass an dem Geschehen zwei beteiligte Pkw beteiligt waren, die offenbar deutlich zu schnell unterwegs gewesen seien. Die genaue Unfalldynamik wird derzeit abgeklärt. Der Junge wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Polizei schwebe er nicht in Lebensgefahr.
„Der Junge schwebt nicht in Lebensgefahr“, teilte die Polizei Dortmund mit.
Die Polizei sicherte unmittelbar nach dem Unfall mehrere Beweismittel. Dazu zählen die beiden beteiligten Fahrzeuge, deren Führerscheine und die Mobiltelefone der Fahrer. Außerdem wurde die Videoaufzeichnung der Tankstelle am Unfallort beschlagnahmt. Die Ermittlungen richten sich gegen die beiden Fahrer aus Dortmund; die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet.
- Ort: Klönnestraße, in Höhe einer Tankstelle
- Zeitpunkt: Sonntagabend, etwa 21:20 Uhr
- Betroffener: 13-jähriger Junge, schwer verletzt, nicht in Lebensgefahr
- Maßnahmen: Autos, Führerscheine, Handys und Tankstellen-Video sichergestellt
- Ermittlungen: Polizei Dortmund und Staatsanwaltschaft eingeschaltet
Ermittlungsstand und mögliche Folgen
Konkrete Angaben zu den Fahrern, zum Zustand des Kindes über die erste Einschätzung hinaus oder zu möglichen Verletzungen weiterer Beteiligter liegen bislang nicht vor. Die Sicherstellung von Führerscheinen und Handys deutet auf umfassende Ermittlungen der Polizei hin, etwa zu Tempo, Ablenkung oder Fahrtüchtigkeit. Die beschlagnahmten Videoaufzeichnungen sollen den Unfallhergang rekonstruieren und die Aussagen der Beteiligten überprüfen.
Das Einschalten der Staatsanwaltschaft signalisiert, dass die Ermittlungen von Beginn an strafprozessual geführt werden. Mögliche Vorwürfe reichen, je nach Ergebnis der Ermittlungen, von fahrlässiger Körperverletzung bis hin zu weitreichenderen verkehrsrechtlichen Delikten. Über das weitere Vorgehen — etwa Gutachten, Zeugenbefragungen oder technisches Sachverständigengut — gab die Polizei keine Auskunft.
| Fakt | Bekannter Stand |
|---|---|
| Uhrzeit | ca. 21:20 Uhr |
| Ort | Klönnestraße, Höhe Tankstelle |
| Verletzter | 13-jähriger Junge, schwer verletzt, nicht lebensbedrohlich |
| Polizeiliche Maßnahmen | Fahrzeuge, Führerscheine, Handys, Videoaufzeichnung sichergestellt |
| Ermittler | Polizei Dortmund; Staatsanwaltschaft eingeschaltet |
Für Anwohner und Verkehrsteilnehmer in Dortmund ist der Vorfall ein weiterer Hinweis auf die Gefahren im Straßenverkehr, insbesondere in Bereichen mit Tankstellen und Fußgängerquerungen. Konkrete Vorsichtsmaßnahmen an der Klönnestraße wurden von den Behörden bislang nicht bekannt gegeben. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden.
Die Ermittlungen laufen. Über mögliche Festnahmen, Anzeigen oder weitere Ermittlungsfortschritte wird die Polizei Dortmund voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt informieren.