Lokaler Erfolg für Saarbrücker Gastronomie
Das Saarland hat gewählt: Babaq, ein Restaurant aus Saarbrücken, ist Sieger des öffentlichen Online-Votings für die Uber Eats Awards 2026 im Bundesland und vertritt damit das Saarland im Halbfinale des bundesweiten Wettbewerbs. Nach Angaben von Uber Eats haben sich deutschlandweit knapp 30.000 Personen an der Abstimmung beteiligt.
Wettbewerb und Aussichten
Im Halbfinale treten die 16 Landesgewinner gegeneinander an; am Ende wird das „Restaurant des Jahres 2026“ gekürt und ein Preisgeld von 40.000 Euro vergeben. Insgesamt standen für die Awards 2026 nach Unternehmensangaben mehr als 130 Restaurants aus 37 deutschen Städten zur Auswahl. Für das Saarland waren fünf Betriebe aus Saarbrücken nominiert, aus denen die Öffentlichkeit den Landesvertreter bestimmte.
„Restaurant des Jahres 2026“
Die Saarbrücker Kandidaten
Aus Saarbrücken hatten sich fünf Lokale für die Nominierung qualifiziert. Neben Babaq waren dies:
- Bocca Pastabar
- Gotti Pizza
- Fratelly's
- Mee's Korat
Mit dem Sieg von Babaq zieht nun also eines dieser Häuser in die nächste Wettbewerbsrunde ein. Die Auswahl der Kandidaten basiert auf dem Nominierungsverfahren von Uber Eats, das mehrere Städte und zahlreiche Betriebe einbezog.
| Nominiert aus Saarbrücken |
|---|
| Babaq (Landessieger) |
| Bocca Pastabar |
| Gotti Pizza |
| Fratelly's |
| Mee's Korat |
Bedeutung für die Stadt
Der Erfolg eines Saarbrücker Restaurants im regionalen Voting hat mehrere Facetten: Er bringt Aufmerksamkeit für die lokale Gastronomie, kann Gäste anziehen und stärkt das Image der Stadt in überregionalen Wettbewerben. Zudem steht das Saarland beim Uber Eats Award 2026 als Titelverteidiger unter besonderer Beobachtung: Im Vorjahr hatte die Kalinski Wurstwirtschaft aus Saarbrücken den Award 2025 gewonnen und somit das Saarland auf Bundesebene vertreten.
Das öffentliche Online-Voting für die Awards 2026 lief bis Ende Juli 2026 auf ubereatsawards.de; teilnahmeberechtigt war nach Angaben von Uber Eats jede Person einmal ohne Registrierung. Mit dem Abschluss der Abstimmung sind nun die 16 Landesvertreter bestimmt, die sich im Halbfinale gegenüberstehen.
Was nun folgt
Für Babaq bedeutet der Landessieg vor allem eine erhöhte Sichtbarkeit und die Chance, sich in einem bundesweiten Vergleich zu behaupten. Die Halbfinalrunde entscheidet, welche der 16 Regionalgewinner in das Finale einziehen. Unmittelbar nennenswerte finanzielle Folgen ergeben sich allein durch das mögliche Preisgeld im Finalwettbewerb.
Für die übrigen vier Saarbrücker Nominierten bleibt die Nominierung dennoch ein Gewinn in puncto Wahrnehmung: Eine Nominierung für eine nationale Auszeichnung ist in der Regel Anlass für Marketing und lokale Medienberichterstattung, was zusätzliche Kundschaft anziehen kann.
Die Teilnahme stützt sich auf öffentliches Voting und damit auf die Unterstützung der lokalen und regionalen Gemeinschaft. Ob und in welchem Umfang sich der Landessieg langfristig auf die Betriebe auswirkt, wird sich im Verlauf des Wettbewerbs und in der Folgezeit zeigen.
Weitere Informationen und die Übersicht aller Bundesland-Sieger sind auf der Website der Uber Eats Awards einsehbar.