Elfmetertreffer in der Nachspielzeit bringt Homburg einen wichtigen Auswärtspunkt
Der FC Homburg hat am Sonntagabend beim SSV Ulm 1846 einen späten Auswärtspunkt erkämpft. In einer von schwierigen Witterungsbedingungen geprägten Partie verwandelte Hilal El-Helwe in der Nachspielzeit einen Strafstoß zum 1:1. Zuvor hatte Moritz Heinrich die Gastgeber früh in Führung gebracht.
Die Homburger begannen in Ulm mit der ersten Torgelegenheit: Bereits in der vierten Minute scheiterte Kristijan Taseski nur knapp. Drei Minuten später nutzte Ulm seine erste gefährliche Aktion effektiver und ging durch Heinrich in Führung. Der Torhüter des FC Homburg, Jonas Weyand, verhinderte in der 18. Minute mit einer starken Parade gegen Steffen Meuer das zweite Gegentor und zeigte kurz vor der Pause auch gegen einen Abschluss von Alexandre Azevedo eine gute Reaktion.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste den Druck und erspielten sich mehrere Chancen. Homburg kam zu zahlreichen Standardsituationen und setzte insbesondere in der zweiten Halbzeit Akzente über Flanken und Ecken. Die Statistik unterstreicht dieses Übergewicht: Die Gäste erspielten sich 13 Eckbälle, Ulm kam lediglich auf 2.
| Datum | Austragungsort | Endstand | Torschützen |
|---|---|---|---|
| 25. Oktober 2026 | Donaustadion (Ulm) | 1:1 | Heinrich (Ulm) – El‑Helwe (Homburg, Strafstoß) |
Die Partie wurde durch widrige Bedingungen erschwert: starker Regen und Wind beeinflussten das Spielgeschehen und erschwerten präzise Zuspiele sowie Abschlussaktionen. Trotz äußerer Einflüsse blieben beide Teams um Struktur bemüht. Homburgs Druck zahlte sich schließlich in der Nachspielzeit aus, als Schiedsrichter Elias Appel nach einem Foul von Heinrich an Phillipp Steinhart auf Elfmeter entschied. Heinrich erhielt dafür die Gelb‑Rote Karte und musste den Platz verlassen.
„Mit 20 Punkten steht der FC Homburg nach 13 Spieltagen auf dem siebten Tabellenplatz der Regionalliga Südwest.“
Der erzielte Punkt ist aus Sicht der Gäste wertvoll: Homburg rangiert nun mit 20 Punkten auf dem siebten Platz. Der Ausfall einiger Spieler belastete die Aufstellung: Unter anderem fehlten die angeschlagenen Michael Guthörl und Jan‑Erik Eichhorn sowie der erkrankte Aaron Manu.
Schlussphase und Konsequenzen für den Saisonverlauf
Das späte Tor durch El‑Helwe sichert nicht nur einen Zähler, sondern wirft auch ein Licht auf die Konstanz der Mannschaft: Homburg zeigte in der zweiten Halbzeit eine stärkere Präsenz und wurde durch Standardsituationen gefährlich. Torhüter Weyand lieferte eine stabile Leistung mit mehreren entscheidenden Paraden, die den Ausgleich überhaupt ermöglichten.
- Ergebnis: 1:1 beim SSV Ulm 1846
- Entscheidende Szene: Elfmeter in der Nachspielzeit nach Foul an Phillipp Steinhart
- Personalfragen: Mehrere Stammspieler fehlten angeschlagen oder krank
Bereits am 30. Oktober steht das nächste Heimspiel an: Im Waldstadion empfängt der FC Homburg Eintracht Trier, Anstoß ist um 19 Uhr. Die Mannschaft von der Saar hat durch den späten Punktgewinn die Chance, in der kommenden Woche mit Rückenwind in die Partie gegen Trier zu gehen. Für Trainer und Verantwortliche bleibt die Herausforderung, die personelle Situation zu stabilisieren und die Chancenverwertung bei eigenem Ballbesitz zu verbessern.
Aus Homburger Sicht ist der Punkt in Ulm ein Teilerfolg: Einerseits zeigt die Mannschaft Moral und Kampfgeist, andererseits offenbaren die ungenutzten Möglichkeiten weiterhin Ansatzpunkte, an denen gearbeitet werden muss, um in der Regionalliga nachhaltig oben mitzuspielen.