Neuer Passau-Krimi zur Primetime
Am Donnerstag, 17. September 2026, zeigt Das Erste den elften Teil der Reihe „Ein Krimi aus Passau“. Der Film mit dem Titel „Wer einmal lügt“ führt erneut in die Dreiflüssestadt und verknüpft ein lang gehütetes Familiengeheimnis mit einem aktuellen Mordfall in der Innenstadt.
Handlung: Rückkehr, Geheimnis, Mordverdacht
Im Mittelpunkt steht Mia Bader (gespielt von Nadja Sabersky), deren Vater Adam Nolan (Raphaël von Bargen) nach Jahren plötzlich wieder in Passau auftaucht. Lange galt Adam als verschollen; Mia wuchs mit der Erzählung auf, ihr Vater sei ein mutiger Journalist gewesen, der sich Feinde gemacht habe und deshalb habe fliehen müssen. Diese Darstellung entstammt den Erinnerungen, die ihr die Mutter Frederike (gespielt von Marie Leuenberger) mitgegeben hat.
Kaum ist Adam zurück, verschärft sich die Lage: In einem Antiquariat in der Passauer Altstadt wird ein Buchhändler tot aufgefunden. Adam gerät unter Verdacht, nachdem er den Mann bedrängt und sich auffällig für ein bestimmtes Kinderbuch interessiert hatte. Er bestreitet, den Buchhändler getötet zu haben. Gemeinsam mit dem Privatdetektiv Ferdinand Zankl (Michael Ostrowski) versucht Frederike, die Hintergründe von Adams Rückkehr und seine wahren Motive aufzudecken.
Drehorte und Atmosphäre
Die Handlung verankert sich sichtbar in Passau: Szenen in der Altstadt und am Innsteg illustrieren die lokale Identität der Reihe. Die Stadt fungiert nicht nur als Kulisse, sondern als erzählerischer Raum, in dem persönliche Vergangenheit und gegenwärtige Ermittlungen aufeinandertreffen.
Termine und Verfügbarkeit
| Datum | Sender | Uhrzeit |
|---|---|---|
| 17. September 2026 | Das Erste | 20:15 Uhr |
| 18. September 2026 | Das Erste | 00:45 Uhr (Wiederholung) |
Wer die Erstausstrahlung verpasst, kann den Film in der ARD-Mediathek abrufen: „Wer einmal lügt“ steht dort bereits seit dem 7. September 2026 kostenlos zur Verfügung.
Beteiligte und Serie
- Reihe: Ein Krimi aus Passau — elfter Film
- Hauptdarsteller: Nadja Sabersky (Mia Bader), Raphaël von Bargen (Adam Nolan), Marie Leuenberger (Frederike), Michael Ostrowski (Ferdinand Zankl)
- Produktion: BR/ARD Degeto Film/Hager Moss Film GmbH
„Wer einmal lügt“
Die neue Folge knüpft an zentrale Motive der Reihe an: Vergangenheit, Neuanfang und das Spannungsfeld zwischen familiären Geheimnissen und öffentlicher Wahrnehmung. Für Passauerinnen und Passauer bedeutet das ein erneutes Interesse an der Darstellung ihrer Stadt im deutschen Fernsehen, zugleich bietet der Film lokal verankerte Schauplätze, die Heimatgefühle und kriminalistische Neugier verbinden.
Regional wichtig bleibt die Frage, wie solche Produktionen Passau zeigen: Als malerische Kulisse für Fernsehkrimis gewann die Stadt in den vergangenen Jahren an Sichtbarkeit, was touristische Effekte nach sich ziehen kann. Gleichzeitig rücken durch die Handlung vertraute Orte in den Fokus, was bei Einheimischen Diskussionen über Bild und Wirklichkeit auslösen kann.
Die Serie hat in der Vergangenheit immer wieder Personen- und Familiengeschichten mit lokalen Besonderheiten verknüpft. Im aktuellen Fall wird das private Schicksal einer Familie zur Triebfeder für eine kriminalistische Untersuchung — und damit zur Erzählung, die Passau auf der Fernsehleinwand präsentiert.
Für Zuschauerinnen und Zuschauer in und um Passau bietet die Ausstrahlung am 17. September eine Gelegenheit, bekannte Motive der Reihe weiterzuverfolgen und die Stadt erneut im Fokus einer überregionalen Produktion zu erleben. Wer sofort prüfen möchte, worum es geht, findet den Film bereits in der Mediathek.