Lokales Musikprojekt aus Neuss vor großem Auftritt
Die inklusive Band Poti Zero aus Neuss bereitet sich auf einen ihrer bisher größten öffentlichen Auftritte vor: Am 22. August soll die Gruppe das Rock-gegen-Rechts-Festival im Düsseldorfer Volksgarten eröffnen. Die Band ist am Förderzentrum Elco Neuss (ehemals Gemeinnützige Werkstätten Neuss) entstanden und spielt nach Angaben der Einrichtung Coversongs, unter anderem von Bon Jovi und den Toten Hosen.
Im Proberaum von Elco herrschte nach Angaben des Berichts ungewöhnliche Ruhe: Zwei Mitglieder fehlten, sodass die Probe nicht in voller Besetzung stattfinden konnte. Trotz der Abwesenheit liegt der Fokus bereits auf dem Auftritt in Düsseldorf; Organisationsteam und Band bereiten sich intensiv auf die Bühne vor.
„Für die inklusive Band ist es eine einmalige Chance, ein Zeichen zu setzen.“
Was der Auftritt für Neuss bedeutet
Der geplante Auftritt gibt dem lokalen Projekt Sichtbarkeit über die Stadtgrenzen hinweg. Für Neuss ist das aus mehreren Gründen relevant: Erstens zeigt es, dass Einrichtungen wie Elco Kreativität und kulturelle Teilhabe fördern. Zweitens macht ein Auftritt bei einem landesweit beachteten Festival die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen öffentlich wahrnehmbar. Drittens kann die Präsenz auf einer großen Bühne anderen Initiativen vor Ort als Impuls dienen.
- Datum: 22. August (Rock-gegen-Rechts-Festival, Düsseldorfer Volksgarten)
- Band: Poti Zero (inklusive Band, Elco Neuss)
- Repertoire: Coversongs, genannt: Bon Jovi, Die Toten Hosen
Personen und Struktur
Der Bericht nennt vier Bandmitglieder namentlich. Zwei von ihnen fehlten an dem Tag der Probe, ein Mitglied wird als Aushilfe bezeichnet. Die Nennung dokumentiert die Zusammensetzung der Formation ohne weitergehende Details zur musikalischen Leitstruktur oder zur betreuenden Organisation:
| Mitglied | Status |
|---|---|
| Christian | Reguläres Mitglied |
| Fabian | Reguläres Mitglied |
| Clara Krum | Aushilfsmitglied |
| Bastian | Reguläres Mitglied |
Konkrete Angaben zu Probenrhythmus, Instrumentenbesetzung oder zur musikalischen Begleitung durch Mitarbeitende von Elco machte der Bericht nicht. Ebenfalls ungenannt blieben Informationen zu möglichen weiteren Auftritten oder Fördermitteln.
Relevanz für die lokale Kultur- und Soziallandschaft
Inklusion in der Kulturarbeit ist ein zunehmend beachtetes Thema in Nordrhein-Westfalen und auch in Neuss. Projekte wie Poti Zero verknüpfen künstlerisches Angebot mit sozialer Teilhabe und bieten Betroffenen die Möglichkeit, öffentlich aufzutreten. Solche Auftritte schaffen nicht nur Bühne für die Künstlerinnen und Künstler, sie verändern auch Wahrnehmungen in der Bevölkerung.
Für die Stadt und lokale Träger stellt das Engagement von Elco einen praktischen Beitrag zur Teilhabe dar. Ob und wie die Stadtverwaltung, Kulturämter oder lokale Förderer das Projekt künftig unterstützen werden, bleibt offen. Dass ein lokales Ensemble nun bei einem politischen Kulturfestival in Düsseldorf auftritt, unterstreicht jedoch die Breitenwirkung kleiner, inklusiver Initiativen.
Der 22. August wird somit auch für Neuss ein Termin sein, an dem lokale Kulturarbeit sichtbar wird. Ob der Auftritt darüber hinaus Impulse für weitere Kooperationen oder Förderungen gibt, wird sich nach dem Festival zeigen.