WFG startet zweite Auflage des Nachhaltigkeitspreises
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) im Landkreis Neunkirchen ruft kleine und mittlere Unternehmen zur Teilnahme am zweiten Wirtschaftspreis für Nachhaltigkeit auf. Bewerbungen sind noch bis zum Ende September möglich. Ziel ist es, Unternehmen aus der Region zu würdigen, die mit umweltfreundlichen, sozialen oder regionalen Konzepten ihre Zukunftsfähigkeit stärken.
Motto und Zielgruppe
Der Preis steht unter dem Leitgedanken „Bewusst. Kreislauffähig. Enkeltauglich.“ und richtet sich explizit an Unternehmen mit Standort im Landkreis Neunkirchen. Die WFG betont, dass alle Betriebe angesprochen sind, die sich nachhaltig engagieren und damit einen Beitrag für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt leisten.
„Die Hürden für die Bewerbung sind bewusst niedrig gehalten“,
erklärt WFG-Geschäftsführer Patrik Clos. Ihm und seinem Team sei es wichtig, den Aufwand für eine Teilnahme gering zu halten, damit möglichst viele kleine und mittlere Unternehmen die Chance zur Mitwirkung wahrnehmen können.
Preisgeld und Auswahlkriterien
Insgesamt werden 6.000 Euro Preisgeld vergeben. Gesucht werden Konzepte, die zeigen, wie nachhaltiges Wirtschaften praktisch umgesetzt wird – von regionaler Wertschöpfung und dem Einsatz umweltverträglicher Materialien bis hin zu Energie- und Wassereinsparungen in Produktionsprozessen. Die WFG hebt hervor, dass Nachhaltigkeit kein Trend, sondern ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit von Betrieben sei.
- Bewerbungsfrist: Ende September
- Teilnehmer: Kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz im Landkreis Neunkirchen
- Preisgeld gesamt: 6.000 Euro
Kontext in der Region
Die Initiatoren verweisen auf die zunehmende Dringlichkeit nachhaltiger Strategien, die sich auch in der Folge des jüngsten heißen und trockenen Sommers zeige. Die WFG will mit dem Wettbewerb nicht nur Signalwirkung entfalten, sondern auch konkrete Ideen und praktikable Ansätze sichtbar machen, die in der Region umgesetzt werden können. Bereits bei der ersten Verleihung war die Veranstaltung prominent besetzt: Laut Fototext war unter anderem Wirtschaftsminister Jürgen Barke anwesend; Initiator des Preises war der langjährige WFG-Geschäftsführer Klaus Häusler.
Was können Bewerber einreichen?
Die Bandbreite möglicher Maßnahmen ist bewusst offen gehalten. Als Beispiele nennt die WFG:
- Regionale Wertschöpfungsketten und Lieferbeziehungen
- Einsatz umweltfreundlicher Materialien
- Maßnahmen zur Energie- und Wassereinsparung in Produktion und Betrieb
| Aspekt | Angaben |
|---|---|
| Bewerbungsfrist | Ende September |
| Teilnehmerkreis | KMU im Landkreis Neunkirchen |
| Gesamtpreisgeld | 6.000 Euro |
Praktische Hinweise und Ausblick
Die WFG betont, dass der Bewerbungsprozess bewusst unkompliziert gestaltet ist, um Hürden für kleine Unternehmen gering zu halten. Interessierte Betriebe sollten die Frist beachten und die vorgeschlagenen Nachhaltigkeitsmaßnahmen möglichst konkret darlegen. Die Auszeichnung kann neben einem direkten finanziellen Anreiz auch als Sichtbarkeitsplattform für erfolgreiche Projekte dienen und Impulse für weitere mittelständische Betriebe der Region geben.
Für die regionalen Unternehmen ist der Wettbewerb eine Gelegenheit, nachhaltige Geschäftsmodelle öffentlich sichtbar zu machen und den Austausch über praktikable Lösungen zu fördern. Die WFG plant nach eigener Aussage, den Preis weiter zu etablieren und damit langfristig einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Landkreises zu leisten.