In Görlitz entstanden diesen Sommer Dreharbeiten für die neue Netflix-Serie „Dolly“. Die Produktion nutzte mehrere markante Orte der Altstadt, um das Berlin des Jahres 1899 darzustellen. Nach Angaben der Produktionsseite fanden die Aufnahmen an insgesamt 14 Drehtagen in der Innenstadt statt; weitere Arbeiten werden in Berlin und Brandenburg fortgesetzt und sollen bis in den Winter andauern.
Dreharbeiten in der Altstadt und Beteiligung aus der Region
Die Filmaufnahmen konzentrierten sich auf Bereiche, die das historische Stadtbild unterstreichen: Fischmarkt, Neißstraße, Klosterplatz und Peterskirche werden als Kulisse genannt. Die Produktion setzte offenbar bewusst auf örtliche Details, um das späte 19. Jahrhundert darzustellen. Bei den Dreharbeiten kamen nach Angaben der Berichterstattung zahlreiche Komparsen aus der Region zum Einsatz.
- Drehtage: 14 Tage in der Görlitzer Altstadt
- Drehorte (in Görlitz): Fischmarkt, Neißstraße, Klosterplatz, Peterskirche
- Weitere Produktionsorte: Berlin und Brandenburg
- Geplanter Zeitraum der Produktion: Fortsetzung bis in den Winter
Inhalt, Verantwortliche und Besetzung
Die Serie erzählt die Geschichte einer Frau, die einem Serienmörder entkommt und die Ermittlungen in die eigene Hand nimmt, weil sie Staatsorganen offenbar misstraut. Die Handlung folgt ihr und ihren Begleiterinnen und Begleitern auf einer gefährlichen Suche. Die Regie teilen sich Isabel Braak und Mia Spengler. In der Titelrolle ist Derya Akyol besetzt.
| Rolle/Position | Name |
|---|---|
| Regie | Isabel Braak, Mia Spengler |
| Titelrolle | Derya Akyol |
| Weitere Darsteller | Samirah Breuer, Sean Douglas, Max Hubacher, Merlin Rose, Béla Kampschulte, Karolina Lodyga, Andreas Lust, Maria Matschke Engel, Odine Johne, Jerry Kwarteng |
„Ein Serienmörder in Görlitz!“
Die plakative Formulierung aus einer Produktionsbeschreibung fasst die Kernidee der Serie zusammen, die als sechsteilige Produktion bei Netflix geplant ist. Ein offizieller Starttermin wurde noch nicht genannt; die Angaben sprechen von einem Veröffentlichungstermin voraussichtlich in etwa einem Jahr.
Auswirkungen auf Stadt und Region
Filmproduktionen dieser Größenordnung hinterlassen in Städten wie Görlitz mehrere Spuren: Kurzfristige Einschränkungen des öffentlichen Raums durch Absperrungen und veränderte Verkehrsführungen, aber auch wirtschaftliche Impulse für lokale Dienstleister, Gastronomie und Hotellerie. Die Beteiligung lokaler Komparsen zeigt darüber hinaus, dass die Produktion Stimmen und Arbeitsmöglichkeiten aus der Region einbindet.
Görlitz hat in den vergangenen Jahren wiederholt als Filmkulisse gedient; seine gut erhaltene historische Bausubstanz wird international nachgefragt. Welche konkreten Effekte diese einzelne Produktion auf Einnahmen, Image oder touristische Wahrnehmung haben wird, lässt sich erst nach Veröffentlichung und Beobachtung bewerten. Fest steht, dass die Stadt kurzzeitig zum Schauplatz einer fiktionalen Darstellung des ausgehenden 19. Jahrhunderts wurde.
Die Dreharbeiten sollen in Berlin und Brandenburg fortgesetzt werden; die Produktion ist damit nicht auf Görlitz beschränkt. Ein genaues Ausstrahlungsdatum nannte Netflix noch nicht, die Produktionsangaben verweisen auf einen möglichen Filmstart in etwa einem Jahr.
Für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Interessierte bleibt die Gelegenheit, nach Abschluss der Arbeiten ein neues Filmprodukt zu sehen, das die Görlitzer Altstadt als Kulisse nutzt. Ob und in welchem Umfang die Stadtverwaltung, städtische Gewerbe oder Tourismusakteure die Präsenz der Serie für lokale Zwecke nutzen wollen, ist gegenwärtig nicht kommuniziert.