In Dortmund ist das Pace-Museum am Freitag, 28. August, vorübergehend geschlossen worden, nachdem ein anonymer Anruf eine Drohung enthielt. Das Museum, das auch ein angrenzendes Burgerrestaurant betreibt, reagierte auf den Einsatz der Polizei mit der Schließung für den restlichen Tag.
Hintergrund: Vorwürfe gegen Betreiber
Auslöser der Ereignisse waren zuvor öffentlich gewordene Vorwürfe gegen den Betreiber Jean Pierre Kraemer. Medienberichten zufolge wurde Kraemer mit dem Vorwurf konfrontiert, seine Ehefrau geschlagen zu haben. In einem veröffentlichten Video räumte Kraemer Teile der Vorwürfe ein und erklärte zugleich, dass die Ehe beendet sei und eine Scheidung angestrebt werde.
Polizeieinsatz und Ermittlungen
Die Polizei Dortmund bestätigte, dass ein Einsatz am Museum stattgefunden habe und inzwischen abgeschlossen sei. Nach Angaben der Einsatzkräfte ergaben die Gespräche mit den Mitarbeitern keine konkreten Hinweise auf eine akute Gefahr. Dennoch habe man in Absprache mit dem Personal entschieden, das Museum und das angrenzende Burgerrestaurant vorübergehend zu schließen.
„den Laden auseinanderzunehmen“
Medienberichten zufolge war bei dem anonymen Anruf laut eines Zeitungsartikels angekündigt worden, man werde „den Laden auseinanderzunehmen“. Die Polizei sucht derzeit nach dem Drohanrufer und prüft weitere Ermittlungsansätze.
Folgen für Besucher, Personal und Stadtteil
Für Besucherinnen und Besucher bedeutete die Schließung kurzfristig Enttäuschung; für das Personal entstanden organisatorische Belastungen. Das Pace-Museum ist in der Tunerszene und unter Autofans bekannt. Eine weitere Auswirkung ist die öffentliche Debatte um Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Anschuldigungen gegen bekannte Persönlichkeiten.
- Datum des Einsatzes: 28. August
- Ort: Pace-Museum und angrenzendes Burgerrestaurant, Dortmund
- Grund: Anonymer Drohanruf nach zuvor veröffentlichten Vorwürfen gegen den Betreiber
- Polizeilage: Einsatz abgeschlossen, Ermittlungen zum Anrufer laufen
Kurzüberblick: Chronologie
| Zeitpunkt | Ereignis |
|---|---|
| Vortag | Medienberichte über Vorwürfe gegen Jean Pierre Kraemer |
| Später am Tag | Video von Kraemer, in dem er Teile der Vorwürfe einräumt |
| 28. August | Anonymer Drohanruf; Polizeieinsatz; Museum und Restaurant vorübergehend geschlossen |
Die Polizei und die Verantwortlichen des Museums geben an, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine konkreten Gefahrenhinweise vorlagen. Gleichwohl werde die Suche nach dem Verfasser des Drohanrufs fortgeführt. Betroffene und Anwohner wurden gebeten, bei relevanten Beobachtungen die Ermittlungsbehörden zu informieren.
Die Entwicklungen zeigen, wie schnell mediale Berichterstattung und private Drohungen zu unmittelbaren Sicherheitsmaßnahmen vor Ort führen können. Für Dortmund bleibt die Frage, wie kulturelle Einrichtungen und Gastronomie künftig besser vor derartigen Störungen geschützt werden können, ohne dass unberechtigte Panik entsteht.
Weitere Auskünfte erwarten die Behörden im Zuge der Ermittlungen; das Museum veröffentlichte bislang keine detaillierte Stellungnahme zur weiteren Öffnungsperspektive.