In Hardterbroich‑Pesch ist einer 84‑jährigen Frau am Montag, 14. September, ein Schmuckkästchen mit Inhalt aus ihrer Wohnung gestohlen worden. Die Tat ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 10.25 Uhr, als zwei bislang unbekannte Männer die Wohnung unter dem Vorwand betraten, an der Heizung Arbeiten durchführen zu müssen.
Vorwand Heizungskontrolle
Nach Schilderung der Geschädigten klingelte ein Mann an der Wohnungstür des Mehrfamilienhauses und gab sich als Heizungsinstallateur aus. Er wurde in die Wohnung gelassen und begann, angeblich die Heizkörper zu überprüfen und Werte abzulesen. Während die Seniorin den Vorgang beobachtete, trat ein zweiter Mann hinzu. Dieser begab sich in das Schlafzimmer und verließ wenig später zusammen mit dem ersten Täter die Wohnung.
Erst nach dem Weggang bemerkte die Bewohnerin, dass ein Schmuckkästchen samt Inhalt fehlte. Die Polizei beschreibt die Täter als zwei Männer, jeweils etwa 30 Jahre alt. Einer habe kurze dunkle Haare getragen und ein schwarzes T‑Shirt mit Brustaufdruck gehabt; der zweite Mann trug demnach eine beigefarbene Jacke und hatte ebenfalls dunkle Haare.
Polizei bittet um Hinweise
Die Ermittlerinnen und Ermittler bitten mögliche Zeugen, sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 02161 290 zu melden. Laut Polizei ist das Vorgehen typisch für sogenannte Trickdiebe, die ältere Personen per Täuschung in die Wohnung lassen, um dann unbemerkt Wertgegenstände zu entwenden.
„Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Ziehen Sie im Zweifel eine Vertrauensperson hinzu.“
- Tatzeitpunkt: 14. September, ca. 10.25 Uhr
- Tatort: Hardterbroich‑Pesch, Mehrfamilienhaus
- Opfer: 84‑jährige Bewohnerin
- Täterbeschreibung: zwei Männer, ca. 30 Jahre, dunkle Haare; Kleidung: schwarzes T‑Shirt bzw. beigefarbene Jacke
Konsequenzen für Anwohner und Prävention
Der Vorfall verdeutlicht erneut die Notwendigkeit von Vorsicht bei unangekündigten Handwerkern an der Haustür. Besonders Seniorinnen und Senioren sind bevorzugte Ziele solcher Maschen. Die Empfehlung der Polizei, ausschließlich bestellte oder angekündigte Fachkräfte zuzulassen und im Zweifel eine vertraute Person hinzuzuziehen, zielt darauf ab, weitere Taten zu verhindern und die Hemmschwelle für Täter zu erhöhen.
Hausverwaltungen und Nachbarschaften können zusätzlich zur Sicherheit beitragen, indem sie geplante Arbeiten rechtzeitig ankündigen und Hausbewohner informieren. Auch einfache organisatorische Maßnahmen — etwa das Nachfragen nach Ausweisen, das Vereinbaren von festen Terminen oder das Warten im Treppenhaus, bis die Anwesenheit einer weiteren vertrauten Person gesichert ist — können helfen, Opfer zu schützen.
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Tatdatum | 14. September |
| Tatzeit | ca. 10.25 Uhr |
| Ort | Hardterbroich‑Pesch, Mehrfamilienhaus |
| Opfer | 84‑jährige Frau |
| Täter | zwei Männer, jeweils etwa 30 Jahre |
Die Polizei betont, dass solche Taten oft mit planvollem Vorgehen verbunden sind. Hinweise von Nachbarn, Passanten oder anderen möglichen Zeugen sind daher wichtig für die Aufklärung. Melden Sie Beobachtungen unter der Telefonnummer 02161 290 an die zuständige Dienststelle.
Die Ermittlungen dauern an. Für Menschen im Umfeld älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger empfiehlt sich erhöhte Aufmerksamkeit und gegebenenfalls direkte Ansprache, um auf die Gefahr hinzuweisen und gemeinsame Schutzmaßnahmen zu organisieren.