Unfall auf Feldweg zwischen Neckarweihingen und Marbach
Eine 45-jährige Reiterin ist am Sonntagabend bei Neckarweihingen schwer verletzt worden, nachdem ihr Pferd offenbar erschrak und zu galoppieren begann. Der Zwischenfall ereignete sich gegen 20 Uhr auf einem Feldweg südlich der L1100 und nördlich der K1664, wie das Polizeipräsidium Ludwigsburg mitteilte.
„Wie das Polizeipräsidium Ludwigsburg mitteilt,“
Augenzeugen beobachteten, wie das Tier unvermittelt ins Straucheln geriet und stürzte. Die Reiterin fiel dabei zu Boden und zog sich nach ersten Erkenntnissen schwere Verletzungen zu. Passanten setzten sofort einen Notruf ab und leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe.
Rettung vor Ort und Verlegung per Hubschrauber
Zunächst versorgte eine Besatzung eines Rettungswagens die Verletzte medizinisch vor Ort. Aufgrund der Schwere der Verletzungen forderten die Einsatzkräfte zusätzlich einen Rettungshubschrauber an; die Frau wurde anschließend mit diesem Lufttransport in eine Klinik geflogen. Angaben zu ihrem derzeitigen Zustand oder der aufnehmenden Klinik machte die Polizei nicht.
- Ort: Feld zwischen Neckarweihingen und Marbach am Neckar (südlich L1100, nördlich K1664)
- Zeit: Etwa 20 Uhr am Sonntagabend
- Beteiligte: 45-jährige Reiterin, ihr Pferd, mehrere Zeugen, Rettungsdienst und Hubschrauber
Tier blieb offenbar unverletzt
Nach bisherigen Erkenntnissen zog sich das Pferd keine Verletzungen zu; es wurde noch am Unfallort von Beteiligten betreut und später zurück in seinen Stall gebracht. Die Polizei führt die Ermittlungen zur genauen Ursache des Vorfalls weiter.
| Aspekt | Bekannte Angaben |
|---|---|
| Alter der Reiterin | 45 Jahre |
| Unfallzeit | ca. 20:00 Uhr |
| Transport | Rettungswagen vor Ort; später Rettungshubschrauber |
Für Anwohner und Nutzer der Wege in diesem Bereich ist der Vorfall eine Erinnerung an die Risiken, die von Flächen entlang von Kreis- und Landesstraßen ausgehen können: Tiere können durch Geräusche oder plötzliche Bewegungen erschrecken, mitunter sind auch landwirtschaftliche Maschinen oder Fahrzeugverkehr die Auslöser.
Folgen und Hinweise für die Region
Die Zusammenarbeit von Ersthelfern aus der Bevölkerung und Rettungsdiensten war bei diesem Einsatz entscheidend. Solche Reaktionen können die Versorgung Verletzter in der kritischen Anfangsphase verbessern. Für Pferdehalter in Ludwigsburg und den umliegenden Gemeinden empfiehlt sich regelmäßiges Training zur Gewöhnung der Tiere an mögliche Auslöser sowie das Reiten mit einer Begleitperson auf belebteren Strecken.
Die Polizei hat die weitere Sachbearbeitung übernommen, zeichnet den Unfallhergang auf und wertet mögliche Zeugenaussagen aus. Ob Umwelt- oder Straßeneinflüsse den Schreck des Pferdes verursacht haben, ist bislang nicht abschließend geklärt.
Für Rückfragen oder Hinweise zum Unfallgeschehen verweist das Polizeipräsidium Ludwigsburg auf die üblichen Kontaktwege; nähere Details zu Verletzungsgrad oder medizinischer Prognose wurden bisher nicht veröffentlicht.