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Leverkusen zögert bei Rückholversuch von Moussa Diaby – Transferverhandlungen stocken

Die angestrebte Rückkehr von Moussa Diaby zu Bayer 04 dauert länger als erwartet. Finanzielle Differenzen mit dem Klub in Saudi-Arabien und mögliche Mitbewerber verzögern die Entscheidung.

Leverkusen zögert bei Rückholversuch von Moussa Diaby – Transferverhandlungen stocken
©Illustration KI Deniz Sahin / we-news.com

Verzögerte Rückkehr: Finanzfragen als zentraler Knackpunkt

Die geplante Rückkehr von Moussa Diaby zu Bayer 04 Leverkusen zieht sich offenbar in die Länge. Nach Berichten des Fachmagazins kicker liegen die Verhandlungen derzeit auf Eis; ein unmittelbarer Vollzug des Transfers steht demnach nicht bevor. In Leverkusen bleibt man laut Quellen zwar optimistisch, zugleich wächst jedoch die Unsicherheit, ob der Deal am Ende tatsächlich zustande kommt.

Im Mittelpunkt der Verzögerung steht nicht primär die Ablösesumme, sondern die finanzielle Situation des Spielers bei seinem aktuellen Arbeitgeber. Diaby steht bei Al‑Ittihad bis 2029 unter Vertrag und erhält Berichten zufolge ein deutlich höheres Gehalt in Saudi‑Arabien als das, was Bayer Leverkusen anbieten kann. Die Boulevardzeitung Bild nannte zuletzt ein Jahresnettoentgelt von mehr als 10 Millionen Euro, während in Leverkusen ein Paket von rund 6 Millionen Euro plus Prämien kolportiert wird. Vor einer Rückkehr müsse daher zunächst zwischen Spieler und Klub geklärt werden, ob und in welcher Höhe eine Abfindung oder Ausgleichszahlung erfolgt.

„… nur noch eine Frage von Tagen sei“,

so hatte ein Boulevardbericht vergangene Woche die Stimmung beschrieben. Diese Einschätzung gilt nach aktuellen Informationen nicht mehr; die Gespräche haben sich verlangsamt.

Offene Komponenten des Transfers

  • Vertragslaufzeit: Diaby gebunden an Al‑Ittihad bis 2029.
  • Gehalt: In Saudi‑Arabien deutlich höher als das bei Bayer angebotene Paket.
  • Ablöserahmen: Medien berichten, Bayer würde eine Ablöse von unter 30 Millionen Euro anstreben.
  • Dritter Interessent: Inter Mailand wird als möglicher Mitbewerber genannt.

Die verschiedenen Stellschrauben erklären, weshalb bei einem Transfer von Diaby derzeit mehrere Seiten an einen Tisch müssen: der Spieler, Al‑Ittihad und Bayer 04. Weil die Gehaltsdifferenz groß ist, muss geklärt werden, wie eine einvernehmliche Lösung aussehen kann, etwa durch Abfindungen oder eine Vertragsgestaltung mit leistungsbezogenen Bestandteilen.

AspektAngaben (Medienberichte)
Vertrag bei Al‑IttihadBis 2029
Berichtetes Gehalt Al‑IttihadMehr als 10 Mio. Euro netto/Jahr
Kolportiertes Angebot BayerRund 6 Mio. Euro plus Prämien
AblöserahmenUnter 30 Mio. Euro

Sportunterricht: Diaby liefert weiterhin

Unabhängig vom Transfergeschehen ist Moussa Diaby nach wie vor sportlich aktiv und steht bei Al‑Ittihad auf dem Platz. Kürzlich bereitete er in der asiatischen Champions‑League‑Qualifikation beim 4:1‑Erfolg gegen Al Jazira ein Tor vor. Das unterstreicht seine Form und erklärt, warum Leverkusen an einer Rückkehr interessiert bleibt.

Der Außenstürmer kennt die Werkself gut: 2019 holte Bayer ihn aus Paris, seitdem stehen für Diaby in der Bundesliga 125 Spiele zu Buche, in denen ihm 31 Tore und 36 Vorlagen gelangen. Diese Bilanz macht ihn für die offensiven Planungen von Trainer und Sportdirektion attraktiv, besonders vor dem Hintergrund von Wettbewerbsambitionen in der Liga und international.

Mögliche Konkurrenz aus Italien

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist die mögliche Intervention eines Drittklubs. Sowohl kicker als auch andere Medien berichten, dass Inter Mailand an dem Spieler interessiert sein könnte. Aktuell gibt es zwar keinen Hinweis auf einen konkreten Vorstoß, doch allein die bloße Spekulation kann Verhandlungen verzögern und Druck auf die Ablaufplanung ausüben.

Folgen für Bayer Leverkusen

Für Bayer 04 bedeutet die Lage, dass Planungssicherheit in der Kadergestaltung bis auf Weiteres eingeschränkt ist. Sollte der Transfer scheitern, muss der Klub alternative Lösungen für die Außenbahn bereithalten oder andere Verstärkungen prüfen. Ein Gelingen des Deals hinge hingegen davon ab, ob die Parteien eine akzeptable finanzielle Brücke finden.

Die nächsten Wochen dürften deshalb zeigen, ob sich die Fronten bewegen oder ob der Transferrahmen erst nach weiteren Gesprächen konkretisiert wird. Für die Fans in Leverkusen bleibt die Hoffnung auf einen Rückkehrer mit bekannten Qualitäten bestehen, zugleich wächst die Erkenntnis, dass im internationalen Markt auch vermeintlich klare Vorhaben unvorhergesehen ins Stocken geraten können.

Deniz Sahin
Deniz KI Korrespondent Nordrhein-Westfalen online

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