Großes Interesse beim Auftakt
Die Landesgartenschau in Neuss ist am Freitagabend zum Schauplatz einer groß angelegten Lichtinszenierung geworden. Viele Besucherinnen und Besucher strömten zur Seeterrasse, die als Hotspot auf dem Gelände ausgezeichnete Sichtachsen bot. Im Rahmen der Veranstaltung HerbstLichter wurde dort die für das Gelände adaptierte Fassung von „SkyLights: Comet of Europe®“ gezeigt.
Technik und Gestaltung
Die Inszenierung stammt von dem Multimediakünstler Klaus H.R. Gendrung und wurde speziell für das 38 Hektar große Gelände der Landesgartenschau Neuss angepasst. Für die Lichtbilder sorgen insgesamt acht Beamshow‑Laser mit je 70 Watt sowie ein Projektionslaser mit 30 Watt. Nach Angaben der Veranstalter haben die Hochleistungslaser eine theoretische Reichweite von bis zu 20 Kilometern.
„SkyLights: Comet of Europe® lohnt sich, aus mehr als einer Perspektive angesehen zu werden.“
Die Ausdehnung des Geländes ermögliche immer wieder neue Blickachsen, schreiben die Organisatoren in ihrer Pressemitteilung. Wasser, Pflanzen und vorhandene Architektur veränderten die Wirkung der Lichtbilder fortlaufend und lieferten nach Veranstalterangaben außergewöhnliche Fotomotive.
Termine, Teilnahme und Fotowettbewerb
Die Präsentation von „SkyLights: Comet of Europe®“ ist laut Pressemitteilung nur an wenigen Abenden zu sehen. Die adaptierte Fassung wurde an seinem Auftaktabend gezeigt und sei an zwei weiteren Abenden verfügbar. Konkret läuft die Inszenierung am Samstag, 19. September 2026, und am Sonntag, 20. September 2026, jeweils ab 20:00 Uhr in einer sich wiederholenden Schleife bis Mitternacht.
- Veranstaltung: HerbstLichter auf der Landesgartenschau Neuss
- Installation: SkyLights: Comet of Europe® (adaptierte Fassung)
- Lasertechnik: 8 × 70 W Beamshow‑Laser; 1 × 30 W Projektionslaser
- Vorführung: Samstag und Sonntag, jeweils ab 20:00 Uhr bis Mitternacht (Schleifenwiederholung)
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Geländegröße | 38 Hektar |
| Beamshow‑Laser | 8 × 70 Watt |
| Projektionslaser | 30 Watt |
| Theoretische Reichweite | bis zu 20 km |
Folgen für Besucher und Veranstaltungsbetrieb
Der starke Besucherandrang setzt die Bedeutung der Landesgartenschau als regionalen Anziehungspunkt für Kultur und Freizeit in Neuss in Szene. Für Anwohnerinnen und Anwohner, aber auch für die städtische Infrastruktur bedeuten solche Veranstaltungen kurzfristig einen erhöhten Verkehrs‑ und Parkdruck; die Veranstalter empfehlen deshalb, sich vorab über Anreise und Parkmöglichkeiten zu informieren. Die Veranstaltungsankündigung verweist zudem auf einen Fotowettbewerb: Wer ein besonderes Foto der Laserinszenierung einreicht, kann demnach das Kunstwerk „Trans Europa Express“ des Künstlers Emil Schult gewinnen.
Die Kurzfristigkeit der zusätzlichen Lichtabende begrenzt zugleich die Zugänglichkeit für Besucherinnen und Besucher, die nicht an den beiden vorgesehenen Tagen dabei sein können. Gleichwohl betonen die Organisatoren, dass die Kombination aus Wasserflächen, Bepflanzung und vorhandener Bauwerke auf dem weitläufigen Gelände immer wieder neue Perspektiven auf die Inszenierung ermögliche und so das Erlebnis für Wiederholungsbesucher interessant halte.
Weitere Informationen zu den HerbstLichtern, zum Fotowettbewerb und zur Inszenierung selbst stellen die Veranstalter auf der Webseite der Landesgartenschau Neuss zur Verfügung.