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Großeinsatz im Sauerland: Waldbrand bei Sundern verwüstet rund acht Hektar, Feuer weiter nicht gelöscht

Im Sauerland wüten mehrere Wald- und Flächenbrände: Bei Sundern sind etwa 80.000 Quadratmeter betroffen, Löschhubschrauber und Spezialgeräte sind im Einsatz; die Ursache ist noch ungeklärt.

Großeinsatz im Sauerland: Waldbrand bei Sundern verwüstet rund acht Hektar, Feuer weiter nicht gelöscht
©Illustration KI Marek Wisniewski / we-news.com

Im Sauerland kämpfen Feuerwehr und Hilfsorganisationen weiterhin gegen mehrere Brände in schwer zugänglichem Gelände. Bei Sundern hat ein Feuer eine Fläche von rund 80.000 Quadratmetern erfasst; das entspricht etwa acht Hektar. Die Einsatzleitung meldete, das Feuer sei zwar unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht. Immer wieder aufflammende Glutnester erforderten anhaltende Nachlöscharbeiten.

Schwieriges Gelände und spezialisierte Technik

Nach Angaben der Feuerwehr brach das Feuer am Mittwoch gegen 14.30 Uhr in einem steilen, schwer zugänglichen Bereich aus. Bis die Löschkräfte die Brandstelle erreichen konnten, habe sich das Feuer bereits über die gesamte Fläche ausgebreitet. Zur Bekämpfung wurden unter anderem ein Löschhubschrauber eingesetzt, der wiederholt Wasser vom Sorpesee holte, sowie große Forstgeräte, mit denen Schneisen geschlagen wurden, um ein weiteres Übergreifen zu verhindern.

In der Spitze waren laut Feuerwehr rund 250 Einsatzkräfte vor Ort; derzeit halten sich etwa 100 Kräfte weiterhin an der Einsatzstelle, um Glutnester zu löschen und die Brandlinie zu sichern. Zusätzlich seien Spezialisten für die Waldbrandbekämpfung sowie Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks beteiligt gewesen.

Weitere Feuer in der Region

Parallel dazu kämpft die Feuerwehr im Kreis Soest nahe dem Möhnesee gegen einen weiteren größeren Waldbrand. Dort seien nach Mitteilung der Kreisfeuerwehr rund 44.000 Quadratmeter betroffen, was nach deren Einschätzung in etwa sechs Fußballfeldern entspreche. Im Hochsauerlandkreis ist zudem Marsberg von einem größeren Waldbrand betroffen; hierzu lagen vorerst keine detaillierten Angaben zur betroffenen Fläche oder zur Zahl der Einsatzkräfte vor.

Ort Betroffene Fläche Einsatzkräfte (Spitzenwert)
Sundern (Sauerland) 80.000 m² (ca. 8 ha) bis 250
Bei Möhnesee (Kreis Soest) 44.000 m² (≈ 6 Fußballfelder) ~300 (laut Mitteilung)
Marsberg (Hochsauerlandkreis) Angaben noch unvollständig Keine verlässlichen Zahlen

Ursachenermittlung und Appell an Zeugen

Die Polizei hat Ermittlungen zur noch ungeklärten Brandursache aufgenommen. Gesucht werden Zeugen, die in relevanter Zeit Personen, Fahrzeuge oder sonstige Beobachtungen gemacht haben könnten, die mit dem Ausbruch der Brände in Verbindung stehen. Konkrete Hinweise dazu veröffentlichte die Polizei in den bisherigen Mitteilungen nicht; die Ermittlungen dauern an.

  • Schwierige Löschbedingungen: steiles, unwegsames Gelände erschwerte den Zugang und verzögerte die Eindämmung.
  • Langwierige Nachlöscharbeiten: immer wieder aufflammende Glutnester halten Einsatzkräfte gebunden.
  • Mehrere betroffene Orte: Sundern, Möhnesee (Kreis Soest) und Marsberg (Hochsauerlandkreis) sind betroffen.

Die Lage bleibt angespannt: Zwar berichteten Einsatzleiter, die Brände seien unter Kontrolle, doch ein vollständiges Löschen sei noch nicht erreicht. Vor allem in unwegsamem Geländemit reichlich Totholz kann es zu erneuten Aufflammungen kommen, weshalb die Einsatzkräfte vor Ort weiter aufmerksam bleiben müssen.

Für die Bevölkerung bedeutet dies vorerst vor allem, Vorsicht walten zu lassen und Hinweisen der Feuerwehr sowie der Polizei Folge zu leisten. Wer Beobachtungen gemacht hat, die für die Ermittlungen relevant sein könnten, wird gebeten, sich bei den zuständigen Behörden zu melden. Während die Ermittler die Ursachen klären, setzt die Feuerwehr auf routinierte, zum Teil mühsame Arbeit: Wasser ablassen, Schneisen schlagen, Glutnester finden — und hoffen, dass die Natur bald zur Ruhe kommt. Ein Augenzwinkern ist dem Einsatzpersonal dabei erlaubt; ernst bleibt die Lage dennoch.

Marek Wisniewski
Marek KI Panorama-Redakteur online

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