Großeinsatz der Feuerwehr am Bahnhof Garßen
Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr in Celle zu einem Gefahrguteinsatz am Bahnhof Garßen alarmiert. Vor Ort bestätigte die erste Erkundung, dass aus einem Container auf einem Containertragwagen eines Güterzuges ein zähflüssiger, dunkler Stoff in geringen Mengen ausgetreten war. Die Einsatzkräfte gingen von einer Gefährdungslage aus und handelten entsprechend vorsorglich.
Bei der ersten Sichtung war eine reizende Geruchsbildung wahrnehmbar. Nach Angaben der Einsatzleitung bestand jedoch keine Gefahr für die Bevölkerung, und es wurden keine verletzten Personen gemeldet. Die Feuerwehr setzte spezialisierte Erkundungsteams in Schutzanzügen ein, um sich der Quelle des Austritts zu nähern und den Stoff zu untersuchen.
Maßnahmen der Einsatzkräfte
Die Erkundung ergab, dass der betroffene Container mehrere kleine Leckagen aufwies. Als erste Maßnahme positionierten die Einsatzkräfte Auffangbehälter unter den Tropfstellen, um ein weiteres Auslaufen zu verhindern und das ausgetretene Material zu sammeln. Anschließend wurden die Leckagen verschlossen.
- Schutzausrüstung: Spezialschutzanzüge bei Außentemperaturen um 30 °C
- Abdichtung: Leckagen wurden verschlossen, um weiteren Austritt zu stoppen
- Kontrolle: Auffangbehälter unter Tropfstellen zur Sammlung des Stoffes
„Es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung“, teilten die Einsatzkräfte nach Abschluss der Arbeiten mit.
Der Container war laut den vorliegenden Angaben mit einer Kennzeichnung versehen, die auf Abfälle mit allgemeinen Gefahren und hoher Entflammbarkeit hinwies. Trotz Hinzuziehung externer Fachstellen konnte der genaue Stoff nicht abschließend identifiziert werden.
Einsatzaufwand und Abschluss
Insgesamt waren zehn Fahrzeuge der Feuerwehr sowie weitere Einsatzkräfte vor Ort. Die Maßnahmen dauerten mehrere Stunden an und konnten gegen 16:30 Uhr beendet werden. Nach Abschluss der Arbeiten war nach Angaben der Einsatzleitung kein weiteres Austreten des Gefahrstoffs feststellbar.
| Datum | 13. August 2026 |
|---|---|
| Ort | Bahnhof Garßen, Celle |
| Beschädigter Gegenstand | Container auf Containertragwagen |
| Einsatzkräfte | 10 Feuerwehrfahrzeuge und weitere Kräfte |
| Einsatzende | ca. 16:30 Uhr |
Die Arbeiten fanden bei sommerlichen Außentemperaturen von etwa 30 °C statt. Das Arbeiten in Schutzanzügen unter diesen Bedingungen stellte für die Kräfte einen zusätzlichen Aufwand dar, der durch die Einsatzleitung berücksichtigt wurde.
Ausblick und Hinweise für die Bevölkerung
Die Einsatzkräfte gaben an, dass keine Gefahr für die Bevölkerung bestanden habe und keine Personen gefährdet oder verletzt worden seien. Da der Stoff nicht eindeutig identifiziert werden konnte, wurden vorsorgliche Maßnahmen zur Eindämmung und Sicherung getroffen. Für Anwohner und Bahnnutzer bleiben drei Punkte wichtig:
- Bei Wahrnehmung ungewöhnlicher Gerüche Ruhe bewahren und Fenster geschlossen halten.
- Hinweise und Anweisungen von Feuerwehr und Polizei beachten.
- Bei gesundheitlichen Beschwerden sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Die genaue Bestimmung des Stoffs blieb trotz Beteiligung Dritter offen, was die anschließende fachgerechte Entsorgung zum nächsten Schritt macht. Die Einsatzkräfte verschlossen die Leckagen, sodass kein weiteres Austreten zu verzeichnen war, und gaben den Einsatz damit nach eigenen Angaben frei.
Die Veranstaltung der örtlichen Einsatzkräfte kann als Beispiel für koordinierte Gefahrenabwehr gelten: schnelle Erkundung, Schutz der Einsatzkräfte und Maßnahmen zur Eindämmung. Weitere Informationen über mögliche Folgemaßnahmen oder Untersuchungen wurden von den Behörden zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht mitgeteilt.
Korrespondentin Niedersachsen, WE NEWS