Klare Führung nach dem ersten Drittel entscheidet Vorbereitungsspiel
Der EV Landshut hat in einem Vorbereitungsspiel der ICEHL-Preseason beim EC iDM Wärmepumpen VSV mit 3:6 verloren. Die Partie entwickelte sich früh zugunsten der Gastgeber aus Villach, die mit einem starken ersten Drittel die Basis für den verdienten Sieg legten.
Die Blau-Weißen aus Villach zeigten von Beginn an ein anderes, energischeres Auftreten als ihr Gast aus Landshut. Im ersten Abschnitt fielen binnen weniger Minuten drei Treffer für den VSV, die das Spieltempo und die Führung deutlich bestimmten. Joel Teasdale setzte sich dabei als wichtiger Faktor in Szene und trug mit zwei Toren maßgeblich zum Erfolg der Gastgeber bei.
Spielverlauf und Schlüsselmomente
Der VSV startete engagiert und suchte früh den Abschluss. In der dritten Minute bediente Joel Teasdale mit einem spitzen Schuss das erste Ausrufezeichen, Landshuts Torhüter konnte zunächst parieren. Etwa sechs Minuten später brachte Julian Raspotnig die Scheibe in Richtung Tor, Teasdale fälschte unglücklich für die Gäste ab und sorgte so für die frühe 1:0-Führung der Adler.
Nur eine Minute später erhöhte Villach erneut: Ein Schuss von der blauen Linie durch John Hughes führte nach einem Abpraller zu einem Treffer von Maximilian Rebernig, der den Rebound zum 2:0 verwertete. Kurz vor der ersten Drittelpause setzte Linus Andersson im Powerplay einen wuchtigen One-Timer an, den Teasdale erneut entscheidend abfälschte – das brachte die komfortable 3:0-Führung nach dem ersten Drittel.
| Abschnitt | Ergebnis |
|---|---|
| 1. Drittel | 0:3 (für Villach) |
| Endstand | 3:6 |
In der Folgezeit fanden die Landshuter zwar besser in die Partie und zeigten Phasen mit Zugriff, konnten die frühe Hypothek aber nicht mehr vollständig ausgleichen. Villach blieb insgesamt gefährlich und nutzte seine Chancen konsequenter.
Wer traf für Villach – und was bedeutet das für Landshut?
- Joel Teasdale: Doppelpack, wichtige Beteiligung an allen frühen Treffern
- Maximilian Rebernig: Rebound-Tor nach Hughes-Schuss
- Linus Andersson: Powerplay-Tor (One-Timer), vorbereitet durch gutes Kombinationsspiel
Für den EV Landshut ist diese Niederlage in erster Linie ein Fingerzeig: Die Mannschaft muss an Konstanz über die vollen 60 Minuten arbeiten und in den frühen Phasen der Partie härter dagegenhalten. Vorbereitungsspiele dienen zwar dazu, Form und Zusammenspiel zu testen, doch ein deutlicher Rückstand wie in diesem Fall setzt zusätzliche Arbeit auf die Tagesordnung.
Fans und Verantwortliche werden nun die Trainingsarbeit und die nächsten Testspiele genau verfolgen, um Schwächen zu beheben und das Team vor dem Saisonstart zu stabilisieren. Solche Partien zeigen sowohl Belastungs- als auch Lernfelder auf – von der Defensivorganisation bis zur Chancenverwertung.
Der Blick richtet sich auf die kommenden Tage, in denen der Kader weiter feingeschliffen werden kann. Für die Anhänger bleibt festzuhalten: Offene Fragen vor dem Ligabeginn sind nach dieser Begegnung deutlicher geworden, zugleich liefert das Spiel konkrete Ansatzpunkte für die Trainerarbeit.
Insgesamt bleibt die Erkenntnis: Villach nutzte die Anfangsphase souverän, Landshut muss die Lehren daraus ziehen, will das Team in der heiß erwarteten Saison eine bessere Rolle spielen.