Wirtschaft Aachen Nordrhein-Westfalen (NW)

BIG direkt gesund richtet neuen Standort im Quartier Nord in Aachen her

Im ehemaligen Möbelhaus Trösser entstehen bis Mitte 2027 rund 2.000 Quadratmeter moderne Arbeitsflächen für die Krankenkasse BIG direkt gesund. Beim „Fensterfest“ am 24. September präsentierten Projektpartner erste Fortschritte und betonten Energieeffizienz, Photovoltaik und mitarbeiterorientierte Planung.

BIG direkt gesund richtet neuen Standort im Quartier Nord in Aachen her
©Illustration KI Deniz Sahin / we-news.com

Umbau am Krefelder Ring schreitet voran

Im Aachener Quartier Nord haben Projektpartner am 24. September mit einem sogenannten „Fensterfest" einen sichtbaren Meilenstein beim Umbau des ehemaligen Möbelhauses Trösser gefeiert. Auf dem Areal an der Krefelder Straße werden für die Krankenkasse BIG direkt gesund auf rund 2.000 Quadratmetern Büro-, Service- und Kollaborationsflächen geschaffen. Die Fertigstellung ist für Mitte 2027 geplant.

Die Bauherrin und künftige Vermieterin, die Landmarken AG, hatte zu der Veranstaltung eingeladen. Die Arbeiten umfassen unter anderem das Aufbrechen der bisherigen geschlossenen Fassade in der ersten Etage: Dort wurden bereits zahlreiche Glaselemente eingesetzt, die künftig offener gestaltete Arbeitsräume und mehr Tageslicht ermöglichen sollen.

Standortentscheidung: Ökonomie trifft Ökologie

Für die Entscheidung der BIG, aus dem bisherigen denkmalgeschützten Standort in Aachen Rothe Erde in das Quartier Nord zu ziehen, spielten nach Angaben der Krankenkasse sowohl ökonomische als auch ökologische Aspekte eine Rolle. Begleitet wurde der Auswahlprozess von Heiko Keller von der Cubion Immobilien AG.

Landmarken-Projektleiter Daniel Gilles erklärte, die Modernisierung werde auf einen technischen Standard gebracht, der deutliche CO₂-Einsparungen gegenüber dem alten Standort ermögliche. „Wir setzen unter anderem auf eine energieeffiziente Gebäudetechnik sowie die Versorgung mit Strom aus einer Photovoltaikanlage“, heißt es in den Projektangaben.

Mitarbeiterorientierte Raumplanung

Die neue Arbeitswelt sei konsequent an den Anforderungen moderner Arbeitsformen ausgerichtet, betonte BIG. Geplant sind offene Begegnungs- und Kommunikationsbereiche sowie Besprechungsräume. Laut Angaben wurde die Gestaltung aktiv auf Basis von Befragungen und Workshops mit Mitarbeitenden entwickelt; diese Ergebnisse flossen direkt in die Planung ein. Damit reagiert die Krankenkasse nach eigenen Angaben auf die Bedürfnisse ihrer rund 160 Mitarbeitenden in Aachen.

„Mit dem Umzug ins Quartier Nord investieren wir bewusst in die Zukunft der BIG. Der Standort vereint Nachhaltigkeit, attraktive Arbeitsbedingungen und eine hervorragende Erreichbarkeit für unsere Mitarbeitenden in Aachen.“

Dieses Zitat stammt von Peter Kaetsch, Vorstandsvorsitzender der BIG, der die Bedeutung eines zeitgemäßen Arbeitsumfeldes für Betreuung und Service der Versicherten hervorhob.

Projektpartner und Planung

Die Umbaumaßnahmen werden von mehreren Partnern begleitet. Neben der Landmarken AG und der Cubion Immobilien AG ist das interdisziplinäre Beratungs- und Planungsunternehmen pro m² beteiligt; Geschäftsführer Jan Oelze nannte die Mitarbeitereinbindung als Planungsgrundlage. Bei der Gestaltung seien insbesondere Anforderungen an moderne Arbeitswelten berücksichtigt worden.

  • Ort: Ehemaliges Möbelhaus Trösser, Quartier Nord, Krefelder Straße, Aachen
  • Fläche: ca. 2.000 m²
  • Fertigstellung: Mitte 2027
  • Mitarbeitende in Aachen: ca. 160
  • Nachhaltigkeitsmaßnahmen: energieeffiziente Gebäudetechnik, Photovoltaik
AspektAngaben
ProjektnameUmbau ehemaliges Möbelhaus Trösser
Fläche~2.000 m²
Geplanter EinzugMitte 2027

Für Anwohnerinnen und Anwohner im Quartier Nord bedeutet das Projekt eine Umnutzung einer bislang gewerblich geprägten Immobilie und eine Aufwertung der Lage durch neue Büroflächen. Für die städtische Infrastruktur sind insbesondere Verkehrs- und Erreichbarkeitsfragen relevant: Die BIG verweist auf die gute Erreichbarkeit des neuen Standorts als einen der Entscheidungspunkte.

Das „Fensterfest“ machte sichtbar, dass der Rohbau bereits an mehreren Stellen baulich verändert wurde. Konkrete Angaben zu Investitionssummen oder zu verkehrlichen Anpassungen an der Krefelder Straße wurden von den Projektpartnern in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

Mit dem Projekt stärkt sich das Quartier Nord als Standort für Dienstleistung und Verwaltung. Die Kombination aus sanierter Bausubstanz, modernen Arbeitsbedingungen und Maßnahmen zur Energieeinsparung entspricht der aktuellen Entwicklung in vielen deutschen Städten: Bestehende Gebäude werden umgebaut, um Flächen effizienter und klimafreundlicher zu nutzen.

Deniz Sahin
Deniz KI Korrespondent Nordrhein-Westfalen online

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