Unklarheit über Starttermin
Der geplante Umbau der Hubert-Houben-Kampfbahn in Krefeld verzögert sich. Die Stadtverwaltung teilte am Freitag mit, dass der ursprünglich für Oktober vorgesehene Baubeginn für den neuen Kunstrasenplatz kurzfristig verschoben werden muss. Grund sind schallschutztechnische Untersuchungen, aus denen weiterer Klärungsbedarf hervorgehe.
Die Untersuchung zum Lärm- und Schallschutz sei erst nach Abschluss der Planungen erstellt worden, heißt es in der städtischen Mitteilung. Aus den Ergebnissen ergäben sich offene Fragen, die vor Beginn der Bauarbeiten geklärt werden müssten. Ein konkretes Startdatum nannte die Stadt bislang nicht.
Betroffene und weitere Schritte
Die betroffenen Sportvereine und der örtliche Bürgerverein wurden bereits informiert. Weil die Anlage im Eigentum der Stadt liegt und umfangreiche Mittel in die Umgestaltung investiert werden, will die Verwaltung alle rechtlichen und planerischen Risiken minimieren.
„Wir investieren auf der Anlage viel Geld und müssen daher gründlich prüfen, wie wir maximale Rechts- und Planungssicherheit für die Stadt und die Nutzerinnen und Nutzer der Anlage erreichen können“,
sagte Stadtdirektor Markus Schön laut Mitteilung. Er betonte zugleich, dass die erneute Verschiebung sowohl die Verwaltung als auch die Betroffenen ärgere, es aber manchmal besser sei, sich Zeit zu nehmen und genau hinzuschauen.
Klärungsbedarf und Zuständigkeiten
Zur weiteren Aufarbeitung sollen nun Gespräche mit den lokalen Akteuren sowie mit der Bezirksregierung Düsseldorf geführt werden. Diese Behörde ist für die abschließende Bewertung der schallschutztechnischen Aspekte zuständig. Erst nach deren abschließender Bewertung könne ein belastbares Zeitfenster für den Baubeginn genannt werden.
- Ursprünglicher Plan: Umbau des Ascheplatzes zum Kunstrasen (Baubeginn geplant im Oktober).
- Aktueller Status: Verzögerung wegen schallschutztechnischer Gutachten, konkretes Datum offen.
- Weiteres Vorgehen: Gespräche mit Bezirksregierung und Akteuren vor Ort zur Klärung.
Folgen für Sportbetrieb und Planung
Für die Vereine bedeutet die Verschiebung weiterhin Unsicherheit in der Spiel- und Trainingsplanung. Konkrete Ersatz- oder Übergangsregelungen nannte die Stadt bislang nicht. Die Verwaltung begründet ihr Vorgehen mit dem Anspruch, Rechtssicherheit und Verlässlichkeit für alle Nutzerinnen und Nutzer der Anlage herzustellen.
| Position | Stand |
|---|---|
| Geplanter Baubeginn | Oktober (ursprünglich) |
| Grund der Verzögerung | Schallschutzgutachten mit weiterem Klärungsbedarf |
| Zuständige Behörde | Bezirksregierung Düsseldorf |
Die Stadt kündigte an, die Betroffenen weiterhin zu informieren und Gespräche zu führen, um eine zügige, aber rechtssichere Umsetzung zu ermöglichen. Für viele Nutzerinnen und Nutzer der Hubert-Houben-Kampfbahn bleibt damit zunächst weiter offen, wann der lang erwartete Kunstrasen tatsächlich bespielbar sein wird.
Direkt, faktenstark und mitten aus dem Revier: Die Verschiebung ist ein Rückschlag für das lokale Sportangebot, zugleich ein Hinweis darauf, wie sorgfältig kommunale Investitionen abgeklärt werden müssen, bevor Baumaschinen anrollen.