Am Samstag, 12. September 2026, verwandelte sich der Barfüsserplatz in einen Begegnungsort zwischen Bevölkerung und Einsatzorganisationen: Beim Blaulichttag liessen sich mehr als 4'000 Besucherinnen und Besucher über die Aufgaben von Polizei, Feuerwehr, Sanität, Zivilschutz und weiteren Partnern informieren. Die Veranstaltung fand von 11 bis 16 Uhr statt und kombinierte Vorführungen, Mitmachangebote und direkte Gespräche mit Fachpersonen.
Programm und Höhepunkte
Eröffnet wurde der Anlass von Regierungsrätin Stephanie Eymann, Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartements, und moderiert wurde das Programm erneut vom Basler Moderator Dani von Wattenwyl. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Formationen der Polizei- und der Feuerwehrmusik.
Die Organisationen präsentierten ihre Arbeit an 14 Stationen. Besucherinnen und Besucher konnten Einsatzfahrzeuge von Nahem besichtigen, an Simulationen teilnehmen und an interaktiven Posten selbst aktiv werden. Zu den gezeigten Programmpunkten gehörten unter anderem:
- eine Live-Notrufsimulation bei der Notrufzentrale 144/118,
- eine Demonstration der medizinischen Versorgung eines Säuglings durch die Sanität,
- die Besichtigung einer Gefängniszelle beim Justizvollzug,
- Vorführungen der Kantonspolizei mit Schwerpunkt Ordnungsdienst und Sicherheitspolizei, inklusive Interesse am neuen Polizeiauto,
- Informationen der Kantonalen Krisenorganisation zu Notfalltreffpunkten.
Wer den gesamten Rundlauf absolvieren wollte, erhielt einen Rundlaufbogen und sammelte an den 14 Ständen Sticker; vollständige Bögen bezeichneten die Teilnehmenden am Ende als Blaulichtkennerinnen und Blaulichtkenner.
Wirkung und Ziel der Veranstaltung
Der Anlass verfolgte mehrere Ziele: Er sollte die Transparenz der Blaulichtorganisationen erhöhen, Berührungsängste abbauen und das Verständnis für Abläufe in Notlagen fördern. Durch Mitmachangebote konnten Besucherinnen und Besucher nicht nur zuschauen, sondern praktische Erfahrungen sammeln — etwa bei einer Notrufübung oder einer Demonstration der Rettungsmedizin.
Aus Sicht der Einsatzkräfte bieten solche Tage eine Chance, den Alltag und die technischen Mittel der Organisationen zu erläutern und Nachwuchs zu begeistern. Zugleich dienen sie als Plattform, um über präventive Verhaltensregeln und richtige Reaktionen in Notsituationen zu informieren.
Organisatorisches und Partner
Der Blaulichttag wurde vom Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Basel-Stadt und Rettung Basel-Stadt durchgeführt. Neben Polizei, Feuerwehr, Sanität und Zivilschutz beteiligten sich weitere Partnerorganisationen mit eigenen Präsentationen.
| Datum | 12. September 2026 |
|---|---|
| Ort | Barfüsserplatz, Basel |
| Öffnungszeiten | 11:00–16:00 Uhr |
| Anzahl Stationen | 14 |
| Besucherinnen und Besucher | >4'000 |
Praktische Erkenntnisse für die Bevölkerung
Die Veranstaltung bot konkrete Hinweise, wie sich Menschen in der Stadt sicherer verhalten können: Wer die Notrufnummern kennt, weiss im Ernstfall schneller zu handeln; wer Gefahren erkennt, kann präventiv agieren. Die Notrufsimulationen und Demonstrationen der Rettungsmedizin machten zudem deutlich, wie schnell und koordiniert Hilfe vor Ort eintrifft.
Für Eltern war die medizinische Versorgung eines Babys durch die Sanität besonders lehrreich, für Technikinteressierte lockte die Vorstellung moderner Einsatzfahrzeuge. Die offene Präsentation von Arbeitsabläufen beim Justizvollzug und der Polizei trug zur Verständigung zwischen Behörden und Bevölkerung bei.
Ausblick
Der Blaulichttag auf dem Barfüsserplatz ist Teil einer längerfristigen Öffentlichkeitsarbeit der Sicherheitsbehörden. Solche Formate schaffen direkte Kontakte und stärken das Vertrauen in die Einsatzorganisationen — ein Gewinn für die Sicherheitskultur in Basel-Stadt.
Weitere Informationsangebote und Kontaktdaten zu den beteiligten Organisationen sind über die offiziellen Kanäle des Justiz- und Sicherheitsdepartements sowie der beteiligten Blaulichtorganisationen erhältlich.