Schwieriger Start, starke Moral – doch nur ein Punkt für Köniz
Floorball Köniz nahm in Maienfeld zwar den Kampf an und zeigte im Schlussdrittel Charakter, am Ende reichte es aber nur zu einem Punkt. In einem dramatischen Spiel in der Sporthalle Lust unterlag Köniz dem UHC Alligator Malans nach Verlängerung und Penaltyschiessen mit 6:7 (nach Penalties). Damit bleiben die Berner mit einem Zähler aus der Partie zurück.
Die Gäste erwischten keinen guten Start: Nach ausgeglichenen Anfangsminuten geriet Köniz im ersten Drittel rasch in Rückstand und ging mit 1:3 in die Pause. Dieses Anfangsdrittel bezeichnete die Mannschaft als schwach — die fehlende Energie und Abstimmungsprobleme kosteten zu viele Chancen und führten zu unnötigen Gegentoren.
Aufholjagd und viele Tore im Schlussdrittel
Im Mitteldrittel konnte Köniz auf 2:3 verkürzen; der Torschütze Jan Zaugg prägte das Spiel später mit mehreren Treffern. Das Schlussdrittel bot dann ein offensives Spektakel: Malans zog zweimal davon, doch Köniz antwortete jeweils und erzielte beide Ausgleichstore. Zwei dieser Treffer fielen in Situationen mit sechs Feldspielern gegen fünf, womit Köniz das Spiel kurz vor Schluss zum 6:6 ausglich und damit in die Verlängerung rettete.
- Ergebnis nach Spielzeit: 6:6
- Endergebnis (Penaltyschiessen): 6:7 zugunsten Malans
- Besonderheit: Zwei Ausgleichstore im Überzahlspiel, mehrere Führungswechsel
Verlängerung, Penalties und Torhüterleistung
Die Verlängerung brachte keine Entscheidung, sodass das Penaltyschiessen die Partie entschied. Im Tor von Köniz hielt Genhart drei Penaltys und bewahrte sein Team damit im Rennen, doch nur Captain Ruh verwertete seinen Penalty sicher auf Könizer Seite. Schlussendlich setzte sich Malans mit 7:6 nach Penaltyschiessen durch und nahm zwei Punkte mit nach Graubünden.
„Köniz muss sich mit einem Punkt begnügen.“
Diese nüchterne Feststellung fasst den Ausgang zusammen: Trotz deutlicher Moral nach dem schwachen Start bleibt Kings Ziel, mehr als einen Zähler einzufahren, vorerst unerreicht. Das Team zeigte, dass es in der Lage ist, Rückstände aufzuholen; gleichwohl offenbarten die Partie und das Penaltyschiessen weiterhin Defizite in der Defensive und in der Chancenverwertung.
Folgen und Ausblick für Köniz
Für Floorball Köniz bedeutet das Resultat, dass aus der Auswärtsfahrt nur ein Punkt resultiert. Sportlich bleiben damit Fragen offen, vor allem in Hinblick auf die Stabilität im ersten Drittel und die Abschlussqualität vor dem Tor. Das Team bleibt gefordert, die genannten Lücken zu schliessen, wenn es am 3. Oktober 2026 zur nächsten Herausforderung gegen GC Unihockey auswärts antritt.
| Datum | Gegner | Ergebnis |
|---|---|---|
| 29. September 2026 | UHC Alligator Malans | 6:7 n.P. (6:6) |
| 3. Oktober 2026 | GC Unihockey (auswärts) | n.n. |
In der grossen Betrachtung bleibt der Punktgewinn als hart erkämpftes Zeichen von Teamgeist bestehen. Entscheidend wird sein, wie die Mannschaft die Lehren aus der Partie umsetzt: Mehr Konstanz über alle Drittel, schnellere Spielkontrolle in den Anfangsminuten und eine höhere Effizienz vor dem gegnerischen Tor sind die klaren Handlungsfelder.
Die Partie in Maienfeld bot für die Anhängerinnen und Anhänger trotz der Niederlage viel Dramatik und zeigte zugleich, dass Köniz in engen Partien mithalten kann. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft diese Erfahrungen im kommenden Auswärtsspiel in Resultate ummünzen kann.