Festival auf dem Hof setzt auf Nähe, Vielfalt und Nachhaltigkeit
Das Hofair auf Odermatts Hof in Dallenwil findet in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal statt. Das kleine, in der Zentralschweiz etablierte Festival kombiniert an einem Tag ein breites musikalisches Spektrum mit regionaler Gastronomie und bildender Kunst. Charakteristisch für das Ereignis bleibt die direkte Nähe zwischen Publikum und Künstlerinnen und Künstlern sowie die familiäre Atmosphäre des Veranstaltungsortes.
Organisatorisch ist das Konzept schlicht: Es gibt keinen Vorverkauf, der Eintritt kostet 40 Franken (CHF) an der Tageskasse. Weitere praktische Informationen und das Programm sind auf der Webseite www.hofair.ch einsehbar.
Musikalische Ausrichtung: breit und genreübergreifend
Das Line-up des diesjährigen Hofairs deckt eine grosse Bandbreite ab. Auf der Programmübersicht stehen sowohl Rock-Formationen als auch Gruppen mit Balkan-, Latin- und Crossover-Einflüssen. Ziel des Festivals ist es, neue Musik «von nah und fern» vorzustellen und verschiedene Hörgewohnheiten zusammenzubringen.
| Band / Act | Musikalischer Schwerpunkt |
|---|---|
| Into Orleans | Alternative Rock |
| Sir Donkey's Revenge | Surf-/Stoner-Rock |
| Al-Berto & The Fried Bikinis | Rock / Crossover |
| Automobile Club | Stoner-Rock / Rock |
| Los Kamer | Balkan / Latin |
| Imparfait | Crossover / World-Einflüsse |
Kunst und Verpflegung als Teil des Erlebnisses
Das musikalische Programm ist nur ein Element des Festivals. Verpflegung und bildende Kunst spielen eine zentrale Rolle: Gastgeber Toni von Matt und sein Team sorgen für frische, regional geprägte Speisen, die nach Angaben der Veranstalter einem nachhaltigen Konzept folgen. Auf dem Gelände werden zudem Live-Painting-Aktionen von Adrian Gander (Anoy) und Michael Beutler zu sehen sein, die das Festivalvisuelle direkt vor Ort ergänzen.
- Gastronomie: Regionale Produkte, nachhaltiges Catering-Konzept.
- Kunst: Live-Painting von zwei einheimischen Künstlern.
- Atmosphäre: Kleiner, direkter Veranstaltungsort mit engem Publikum-Künstler-Verhältnis.
Regionale Bedeutung und langfristige Ausrichtung
Seit seiner Gründung hat sich das Hofair zu einem wiederkehrenden Treffpunkt der lokalen und regionalen Kulturszene entwickelt. Die Mischung aus unterschiedlichen Musikstilen, lokaler Gastronomie und bildender Kunst richtet sich sowohl an eingefleischte Festivalbesucherinnen und -besucher wie auch an ein Publikum, das dezidiert neue musikalische Eindrücke sucht. Die Veranstalter betonen seit jeher die Werte Regionalität, Nachhaltigkeit und Gastfreundschaft, die auch dieses Jahr wieder prägend sein sollen.
Praktische Hinweise für Besucherinnen und Besucher
Konkrete Angaben zu Programmzeiten, Anreise- und Parkmöglichkeiten sowie zum Gelände werden auf www.hofair.ch publiziert. Da es keinen Vorverkauf gibt, ist mit Wartezeiten an der Kasse zu rechnen; Besucherinnen und Besucher sollten daher frühzeitig erscheinen, um die limitierte Kapazität des Hofgeländes nicht zu gefährden.
Das Format eignet sich besonders für Menschen, die ein intimeres Festivalerlebnis suchen: Kurze Wege zwischen Bühne, Essensständen und Kunststationen ermöglichen Begegnungen und Gespräche mit den auftretenden Künstlerinnen und Künstlern.
Ausblick
Das 12. Hofair setzt die Tradition fort, verschiedene musikalische Strömungen in einem ländlichen, persönlichen Rahmen zusammenzubringen. Ob die Veranstaltung in den kommenden Jahren weiter wachsen oder bewusst klein und regional bleiben soll, ist eine Frage der Ausrichtung der Organisatorinnen und Organisatoren – für Besucherinnen und Besucher bietet das diesjährige Programm aber erneut eine Gelegenheit, Musik, Kunst und Gastronomie in unmittelbarer Nähe zu erleben.