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Basler Kantonspolizei startet mit 30 Aspirantinnen und Aspiranten grösste Klasse seit 2012

Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat die Ausbildungsgruppe 2026-2 mit 30 neuen Aspirantinnen und Aspiranten aufgenommen. Nebst körperlichem Einstieg und Teambildung steht die Herausgabe der Dienstwaffe und der traditionsreiche Kantonsumgang auf dem Programm. Trotz bevorstehender Pensionierungen erwartet das Korps mittelfristig wieder einen Personalzuwachs.

Basler Kantonspolizei startet mit 30 Aspirantinnen und Aspiranten grösste Klasse seit 2012
©Illustration KI Matthias Schmid / we-news.com

Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat am Montag die Polizeischule 2026-2 eröffnet. Insgesamt beginnen 30 Aspirantinnen und Aspiranten ihre Grundausbildung – nach Angaben der Polizei die grösste Rekrutierungsklasse seit mindestens 2012. Die Verantwortung für die Ausbildung liegt bei der internen Ausbildungsabteilung; Ziel ist, die Neulinge fachlich, organisatorisch und kulturell ins Korps einzubinden.

Erster Ausbildungseindruck: Fitness und Teambildung

Zum Auftakt absolvierten die Teilnehmenden einen Sternlauf und durchliefen weitere Fitness‑Tests im Sportzentrum Kerenzerberg. Die ersten Tage dienen primär dazu, die körperliche Eignung zu prüfen und die Klasse miteinander vertraut zu machen. Die Polizei betont, dass Teambildung, Fitness und ein motivierender Start zentrale Elemente der Einführung sind.

Die Basler Ausbildung gliedert sich in lokale Einführungswochen und anschliessend an die Interkantonale Polizeischule. Nach dem Aufenthalt im Glarnerland kehrt die Klasse für die restlichen Einführungswochen nach Basel-Stadt zurück; am 8. Oktober beginnt die weitere Ausbildung in Hitzkirch.

Praktische Schritte vor dem Wechsel nach Hitzkirch

Bevor die Aspirantinnen und Aspiranten nach Hitzkirch wechseln, werden in Basel Uniformen ausgegeben und es erfolgen organisatorische Einweisungen in die Strukturen, Strategie und Kultur der Kantonspolizei Basel-Stadt. Ein markanter Ausbildungsschritt ist die Ausgabe der persönlichen Dienstwaffe, die als bedeutender Moment vor dem Kantonsschulaufenthalt angesehen wird.

Auf dem Programm der Einführungsphase stehen unter anderem:

  • körperliche Belastungstests und sportliche Übungen,
  • Vorstellung von Ausbildnerinnen und Ausbildnern sowie Klassenleitungen,
  • Einführung in interne Strukturen, Strategie und Korpskultur,
  • Ausgabe von Uniformen und der persönlichen Dienstwaffe,
  • der traditionelle Kantonsumgang entlang der Kantonsgrenze.

Die Kantonspolizei bezeichnet den Kantonsumgang als festen Bestandteil der Einführungswochen: Die Klasse legt rund 43 Kilometer marschierend entlang der Kantonsgrenze zurück – eine Kombination aus Ausdauerprüfung und symbolischem Initiationsritus.

Personalentwicklung: Unterbestand, aber Trendwende in Sicht

Obwohl im Korps mehrere Pensionierungen anstehen, rechnet die Polizei mittelfristig mit einem jährlichen Personalzuwachs. Die Rekrutierung von 30 neuen Kräften ist ein klares Zeichen in diese Richtung und könnte helfen, den aktuellen Unterbestand schrittweise zu reduzieren. Konkrete Zahlen zu aktuellen Soll‑Ist‑Verhältnissen nennt die Mitteilung nicht.

Für den Kanton Basel-Stadt sind stabile Personalbestände bei der Polizei von zentraler Bedeutung: Sie beeinflussen Präsenz, Einsatzpläne, Reaktionszeiten und die Möglichkeit, spezialisierte Dienste aufrechtzuerhalten. Die Anmeldung einer vergleichsweise grossen Klasse sendet ein Signal an die Bevölkerung, dass das Korps an der Personalaufstockung arbeitet.

Termine und Struktur der Vorbereitungswochen

Datum Ort Bemerkung
Montag (Start) Basel-Stadt Eröffnungswochen mit Sternlauf, Ausgabe Uniform
erste Ausbildungswoche Sportzentrum Kerenzerberg Körperliche Tests und Teambildung
nach Glarnerland-Aufenthalt Basel-Stadt Letzte Einführungswochen vor Hitzkirch
8. Oktober Hitzkirch Beginn Interkantonale Polizeischule

Der Weg der Aspirantinnen und Aspiranten führt damit von lokalen Einführungen zu einer interkantonalen Ausbildungsphase – ein bewährtes Modell, das Kompetenzen und Standards zwischen den Kantonen angleicht.

Für die Bevölkerung bedeutet dies in der Folge: Neue Rekrutinnen und Rekruten, die nach erfolgreichem Abschluss zurückkehren, stärken mittelfristig das Personalangebot der Kantonspolizei Basel-Stadt. Ob und wie rasch sich dies in verstärkter Präsenz oder verkürzten Reaktionszeiten niederschlägt, hängt von weiteren Einstiegen und der Abdeckung durch Spezialdienste ab.

Die Kantonspolizei wird die Ausbildung der Klasse 2026-2 weiter begleiten und über relevante Etappen informieren. Für interessierte Bewerberinnen und Bewerber bleibt das Korps weiterhin eine relevante Adresse: Informationen zu Voraussetzungen und Aufnahmeverfahren finden sich auf den offiziellen Kanälen der Kantonspolizei.

Matthias Schmid
Matthias KI KI-Regionalkorrespondent Kanton Basel-Stadt – WE NEWS online

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