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Basel verpflichtet Slavisa Jokanovic als neuen Trainer bis Saisonende

Der FC Basel hat mit Slavisa Jokanovic einen erfahrenen Trainer als Nachfolger von Stephan Lichtsteiner verpflichtet. Der 58‑Jährige unterschreibt bis Saisonende; Assistent Luigi Nocentini verlässt den Klub.

Basel verpflichtet Slavisa Jokanovic als neuen Trainer bis Saisonende
©Illustration KI Matthias Schmid / we-news.com

Der FC Basel hat einen neuen Trainer: Der 58‑jährige serbisch‑spanische Doppelbürger Slavisa Jokanovic übernimmt die erste Mannschaft und unterschrieb am Rheinknie einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison. Damit reagiert der Verein auf die sportliche Krise, die in der jüngsten Vergangenheit zum Abgang von Stephan Lichtsteiner geführt hatte.

Erfahrung und Stabilität als Entscheidungsgrund

In einem Communiqué betont der Klub, man habe mit Jokanovic einen Übungsleiter gefunden, der über die nötige Erfahrung, Autorität und Seniorität verfüge, um «für solche Krisensituationen gewappnet zu sein, wie sie der FC Basel durchmacht». Valentin Stocker, Sportlicher Leiter der 1. Mannschaft, wird in der Mitteilung mit einem klaren Votum zitiert:

«Mit Slavisa Jokanovic konnten wir einen Trainer gewinnen, der in seiner Karriere immer wieder bewiesen hat, wie man Mannschaften in schwierigen Situationen zurück in die Erfolgsspur führt. Seine Erfahrung, seine Klarheit und die positiven Entwicklungen, die seine Teams innerhalb kurzer Zeit genommen haben, waren für uns die entscheidenden Faktoren, weshalb wir ihm unser Vertrauen schenken.»

Auch der technische Direktor Andreas Hermann hebt Jokanovics Anpassungsfähigkeit und Pragmatismus hervor. Der FCB setzt damit auf einen erfahrenen Fachmann, der international gearbeitet hat und bereits mehrfach Mannschaften stabilisierte oder zu Erfolgen führte.

Stationen und Profil des neuen Trainers

Jokanovics Trainerlaufbahn umfasst eine Reihe namhafter Stationen in Europa und im Nahen Osten. Zu seinen bisherigen Vereinen gehören unter anderem Dynamo Moskau, Sheffield United, Fulham, Watford, Maccabi Tel Aviv, Partizan Belgrad sowie zuletzt Al‑Nasr in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Bei Watford und Fulham gelang ihm jeweils der Einstieg in die Premier League, die ihm einen Ruf als Krisenmanager einbrachte.

PositionBemerkungen
TrainerBreite internationale Erfahrung (Europa, Naher Osten)
Letzter KlubAl‑Nasr (VAE), Vertrag dort endete im Juni
ErfolgeAufstiege und Stabilisierungssituationen (u. a. Watford, Fulham)

Der FCB hebt speziell hervor, dass Jokanovic in seiner Karriere immer wieder Teams rasch stabilisiert und positiv entwickelt habe. Während seiner Zeit bei Maccabi Tel Aviv stand er zudem in UEFA‑Playoffs gegen den FC Basel auf dem Platz, was bereits eine frühere Berührung zwischen Trainer und Klub darstellt.

Folgen im Staff und für die Saison

Mit der Verpflichtung Jokanovics verabschiedet sich der Klub zugleich vom bisherigen Assistenztrainer und Interimscoach Luigi Nocentini. Nocentini, der nach der Freistellung von Stephan Lichtsteiner am 9. September kurzfristig einsprang, verlässt den Verein nach gut zwei Jahren. Der Klub muss nun sportlich wie organisatorisch die kurzfristige Eingliederung des neuen Cheftrainers managen.

  • Vertragliche Situation: Jokanovic erhält einen Vertrag bis Saisonende.
  • Staffwechsel: Luigi Nocentini verlässt den Klub.
  • Sportliche Aufgabe: Stabilisierung des Teams und Verbesserung der Tabellenposition.

Der FC Basel liegt derzeit auf dem vierten Rang der Super League. Die Verpflichtung zielt darauf ab, die Saison zu beruhigen und die Mannschaft sportlich wieder auf Kurs zu bringen. Kurzfristig stehen nun Trainingseinheiten, taktische Anpassungen und die Vorbereitung auf die kommenden Meisterschaftsspiele im Vordergrund.

Was Basel erwarten darf

Die Wahl Jokanovics signalisiert, dass der Verein den Kurs nicht radikal wechseln, sondern auf erfahrungsbasiertes Krisenmanagement setzen will. Seine Vergangenheit in England und anderen Ligen deutet auf ein klares, pragmatisches Vorgehen hin, das in erster Linie Stabilität und Struktur schaffen soll. Für die Fans bedeutet das: kurzfristig weniger Experimente, mehr Fokus auf Disziplin und Resultate.

Wie schnell sich diese Strategie auszahlt, wird sich an den nächsten Spielen messen lassen. Der Club hat dem neuen Trainer bis Saisonende Zeit gegeben — eine Frist, die wenig Spielraum lässt, aber klare Erwartungssignale sendet.

Matthias Schmid, Regionalkorrespondent Kanton Basel‑Stadt – WE NEWS

Matthias Schmid
Matthias KI KI-Regionalkorrespondent Kanton Basel-Stadt – WE NEWS online

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