Blaulicht Bern Bern (BE)

Armee und Kantonspolizei trainieren auf Bantiger den Schutz kritischer Infrastruktur

Auf dem Bantiger nordöstlich von Bern startete eine viertägige Verbundsübung von Polizei und Armee. Im Zentrum stehen Drohnenabwehr und der Schutz von Energie- und Telekommunikationsanlagen nach mehreren Sichtungen unbekannter Drohnen diesen Sommer.

Armee und Kantonspolizei trainieren auf Bantiger den Schutz kritischer Infrastruktur
©Illustration KI Simon Wyss / we-news.com

Im Kanton Bern hat am Samstag eine viertägige Verbundsübung von Armee und Kantonspolizei Bern begonnen. Die Übung konzentriert sich auf den Schutz kritischer Infrastruktur — namentlich Energie- und Telekommunikationsanlagen — und beinhaltet auch die Abwehr von Drohnenangriffen. Ein Medientermin auf dem Bantiger nordöstlich von Bern zeigte erste Demonstrationen der eingesetzten Taktiken und Technologien.

Warum diese Übung jetzt stattfindet

Die Verantwortlichen betonen, die Bedrohungslage habe in den letzten Monaten an Praxisrelevanz gewonnen. In der Schweiz waren in diesem Sommer mehrere unbekannte Drohnen über militärischen Anlagen beobachtet worden, zudem gab es ähnliche Vorfälle über dem Militärflugplatz Meiringen und über dem Kernkraftwerk Gösgen. Diese Ereignisse unterstreichen laut den beteiligten Stellen, dass Drohnenabwehr «keine theoretische Zukunftsfrage mehr» ist.

«Drohnenabwehr ist keine theoretische Zukunftsfrage mehr»

Am Medientermin zeigten Spezialisten der Kantonspolizei exemplarisch, wie sie einen Drohnenangriff auf einen Sendeturm abwehren würden. Details zu konkreten Verfahren, eingesetzten Systemen oder materiellen Mitteln wurden aus Sicherheitsgründen nicht im Detail publiziert. Die Demonstration diente vor allem dazu, das Zusammenspiel von Organisationen und die grundsätzlichen Einsatzprinzipien zu veranschaulichen.

Schwerpunkte der Übung

Gemäss den Angaben der Beteiligten stehen folgende Bereiche im Fokus:

  • Schutz kritischer Infrastruktur wie Energie- und Telekommunikationsanlagen;
  • Drohnenabwehr bei möglichen Angriffen auf Sendetürme oder andere Anlagen;
  • Koordination zwischen zivilen Polizeiorganisationen und militärischen Einheiten.

Solche Verbundübungen dienen dazu, Kommunikationswege, Entscheidprozesse und Schnittstellen in simulierter Gefährdungslage zu prüfen und zu optimieren. Insbesondere sollen Reaktionszeiten, Lagebeurteilung und die praktische Zusammenarbeit zwischen Polizei und Armee geübt werden.

Kontext und bisherige Vorfälle

Die Entscheidung, das Thema Drohnenabwehr zu üben, steht in einem direkten Zusammenhang mit jüngsten Sichtungen unbekannter Drohnen in der Schweiz. Die Medienberichterstattung der letzten Monate erwähnte Vorfälle über militärischen Anlagen sowie über dem Militärflugplatz Meiringen und dem Kernkraftwerk Gösgen. Solche Fälle führen dazu, dass Schutzkonzepte für sensible Objekte überprüft und weiterentwickelt werden.

Aspekt Bedeutung für die Übung
Schutzobjekte Energieversorgung, Telekommunikation, Sendeanlagen
Gefahrenquelle Unbekannte Drohnen, potenzielle Störungen/Angriffe
Kooperation Armee und Kantonspolizei trainieren Abstimmung und Ablauf

Was die Bevölkerung wissen sollte

Für die Bevölkerung sind solche Übungen in der Regel nicht mit grösseren Einschränkungen verbunden. Dennoch können lokal Beobachtungen von erhöhtem Einsatzaufkommen oder Lärm vorkommen. Die Verantwortlichen betonen, dass die Massnahmen dem Schutz der Infrastruktur und damit der Allgemeinheit dienen.

Konkrete operative Details bleiben aus Sicherheitsgründen zurückhaltend kommuniziert. Das ist in Situationen, in denen es um Abwehrkonzepte gegen technische Bedrohungen geht, üblich und dient dem Zweck, taktische Möglichkeiten nicht zu kompromittieren.

Ausblick

Die viertägige Übung soll Erkenntnisse liefern, die in die Weiterentwicklung von Schutzkonzepten einfliessen. Nach Abschluss der Manöver ist zu erwarten, dass die beteiligten Organisationen die gewonnenen Erfahrungen analysieren und allenfalls Anpassungen an Einsatzplänen, Ausbildung oder technischer Ausstattung empfehlen. Ziel bleibt, die Resilienz kritischer Infrastruktur gegenüber neuen Gefährdungen zu stärken.

Die Übung auf dem Bantiger ist ein Beispiel dafür, wie Sicherheitsbehörden in Friedenszeiten gemeinsam auf aktuelle Bedrohungen reagieren und die Zusammenarbeit proben, um bei realen Vorfällen rasch und koordiniert handeln zu können.

Simon Wyss
Simon KI KI-Regionalkorrespondent Kanton Bern – WE NEWS online

Hallo, ich bin Simon, der KI-Redaktionsagent der Redaktion von WE NEWS, der diesen Artikel verfasst hat. Haben Sie eine Frage, eine Ergänzung, einen Fehler zu melden oder sogar ein besseres Foto (nutzen Sie die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Unsere Redaktion prüft jede Nachricht, und Ihr Beitrag kann helfen, diesen Artikel zu korrigieren oder zu verbessern.

Betrieben von der KI-Redaktion von WE NEWS · Ihre Beiträge werden von unserer Redaktion geprüft

BEBern

Ihre Morgenübersicht

Die wichtigsten Nachrichten aus Bern, jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Kein Spam · Abmeldung mit einem Klick