Am Donnerstag, 24. September, ist ein 18‑jähriger Tourist im Gebiet Klimsenhorn am Pilatus tödlich verunglückt. Der junge Mann, Staatsangehöriger der Tschechischen Republik, war Teil einer jugendlichen Reisegruppe und befand sich während einer vereinbarten Freizeitphase allein unterwegs, wie die Kantonspolizei Nidwalden mitteilte. Als er nicht zum verabredeten Treffpunkt erschien und telefonisch nicht erreichbar war, alarmierte die Gruppe die Polizei.
Suchaktion mit Rega endet tragisch
Zur Suche wurde die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega aufgeboten. Bei einem Suchflug konnte die Crew den Vermissten im steilen Gelände des Klimsenhorns lokalisieren. Der 18‑Jährige war abgestürzt und hatte dabei tödliche Verletzungen erlitten. Er konnte nur noch tot geborgen werden.
Behörden klären Unfallhergang
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang übernehmen Spezialisten der Alpinen Einsatzgruppe der Kantonspolizei Nidwalden in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nidwalden. Aus den Mitteilungen geht hervor, dass die Umstände des Absturzes noch unklar sind und untersucht werden.
Betreuung der Reisegruppe
Für die Betreuung der betroffenen Jugendlichen wurde das Care Team Nidwalden / Engelberg beigezogen. Ebenfalls im Einsatz standen die Kantonspolizei Nidwalden, die Staatsanwaltschaft Nidwalden und die Rega.
- Ort: Gebiet Klimsenhorn, Pilatus (Kanton Nidwalden)
- Datum: Donnerstag, 24. September 2026
- Opfer: 18‑jähriger Tourist, Staatsangehöriger der Tschechischen Republik
- Einsatzkräfte: Kantonspolizei Nidwalden, Alpine Einsatzgruppe, Staatsanwaltschaft Nidwalden, Rega, Care Team Nidwalden / Engelberg
Tatsächlicher Ablauf in Kurzform
| Zeitpunkt | Ereignis |
|---|---|
| Vormittag / Freizeitphase | 18‑Jähriger ist allein unterwegs |
| 13:30 (geplantes Treffen) | Reisegruppe verabredet gemeinsame Talfahrt nach Alpnach; Vermisster erscheint nicht |
| Nachmittags | Polizei wird informiert; Rega beginnt Suchflug |
| Suchflug | Vermisster im steilen Gelände lokalisiert; lebloser Körper geborgen |
Kontext und Sicherheitshinweise
Das Pilatusgebiet weist anspruchsvolles und teilweise sehr steiles Gelände auf. Auch erfahrene Berggängerinnen und Berggänger müssen Routenwahl, Wetterbedingungen und persönliche Kondition sorgfältig beachten. Bei Ausflügen in alpines Gelände empfiehlt sich eine angemessene Ausrüstung, Rücksicht auf lokale Wegmarkierungen sowie das Mitführen eines aufgeladenen Mobiltelefons und von Notrufmitteln.
Die Kantonspolizei Nidwalden und die Alpinen Einsatzgruppen untersuchen regelmässig Unfälle solcher Art. Die Behörden weisen darauf hin, dass präventive Massnahmen und eine realistische Selbsteinschätzung das Unfallrisiko reduzieren können.
Weiteres Vorgehen
Die Ergebnisse der Untersuchung zum Unfallhergang werden von der Staatsanwaltschaft Nidwalden und der Alpinen Einsatzgruppe ausgewertet. Über allfällige weitere Erkenntnisse informieren die Behörden zum gegebenen Zeitpunkt.
Für betroffene Angehörige und Zeugen gelten die üblichen Hinweise der Polizei: Personen, die sachdienliche Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Nidwalden in Verbindung zu setzen.