VP-Delegation mit Landesvertreterin auf der Pack
Die Sommertour der Steirischen Volkspartei machte am 17. August heuer im Bezirk Voitsberg Station. Trotz windigem Wetter folgten zahlreiche Interessierte der Einladung und nutzten die Gelegenheit, mit Mitgliedern der Landesregierung und den örtlichen Mandataren ins Gespräch zu kommen. Gewandert wurde auf der Pack, Treffpunkt war die Packerhöhe, wo im Anschluss ein gemütliches Beisammensein stattfand.
Wer war dabei
An der Veranstaltung nahmen unter anderem teil: Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom, die Regierungsmitglieder Simone Schmiedtbauer, Willibald Ehrenhöfer und Karlheinz Kornhäusl, der Klubobmann Lukas Schnitzer sowie Landesgeschäftsführer und Bürgermeister Georg Preßler. Gastgeber vor Ort war Bürgermeister Markus Prettenthaler. Die Lokalprominenz führte die Gäste durch die Region und stand für Gespräche zur Verfügung.
| Person | Funktion |
|---|---|
| Manuela Khom | Landeshauptmann-Stellvertreterin |
| Simone Schmiedtbauer | Mitglied des Regierungsteams |
| Willibald Ehrenhöfer | Mitglied des Regierungsteams |
| Karlheinz Kornhäusl | Mitglied des Regierungsteams |
| Lukas Schnitzer | Klubobmann |
| Georg Preßler | Landesgeschäftsführer / Bürgermeister |
| Markus Prettenthaler | Gastgebender Bürgermeister |
Ausgangspunkt und Anliegen
Die Route auf der Pack war bewusst gewählt: Die Packerhöhe ist ein beliebter Treff- und Aussichtsplatz im Bezirk. Die Veranstalter betonten, dass die Sommertour weniger eine klassische Wahlkampfreise sein soll, sondern vielmehr ein Instrument, um direkt vor Ort zuzuhören. Zu den erklärten Zielen gehörte das Aufnehmen konkreter Anregungen der Bevölkerung und das Diskutieren regionaler Fragen im Austausch mit Entscheidungsträgern.
"Bei unserer Sommertour geht es vor allem darum, hinauszugehen, zuzuhören und mit den Menschen direkt ins Gespräch zu kommen. Die besten Ideen entstehen dort, wo man die Lebensrealität kennt und gemeinsam überlegt, was es für eine gute Zukunft braucht", resümierte Manuela Khom.
Auch Georg Preßler zog ein positives Fazit: „Unsere Sommertour zeigt, dass Politik dann besonders stark ist, wenn sie nahe bei den Menschen stattfindet.“ Nach Angaben der Organisatoren seien die Gespräche offen und konstruktiv verlaufen; zahlreiche Hinweise und Anliegen aus der Region würden in die weitere Arbeit einfließen.
Lokale Bedeutung für Voitsberg
Für Voitsberg hat die Präsenz der Landespolitik mehrere Bedeutungsebenen: Erstens bietet sie eine unmittelbare Plattform, um lokale Anliegen sichtbar zu machen. Zweitens stärkt ein solches Format die direkte Verbindung zwischen Gemeindepolitik und Landeshauptstadt. Drittens ermöglicht die Begegnung auf regional verträglichem Terrain — etwa bei einer Wanderung — Gespräche in einem anderen Rahmen als im Sitzungssaal.
- Direkter Kontakt: Bürgerinnen und Bürger konnten Anliegen persönlich vorbringen.
- Regionale Schwerpunkte: Örtliche Mandatare sammelten Anregungen für die politische Arbeit.
- Signalwirkung: Besuch der Landesvertreter setzt politischen Fokus auf Bezirksthemen.
Konkrete Maßnahmen oder zugesagte Projekte wurden in den Berichten zur Veranstaltung nicht genannt. Die Organisatoren hoben jedoch hervor, dass die gesammelten Rückmeldungen in die Arbeit der Fraktion und der Regierung einfließen sollen. Ob und in welcher Form dies später zu Umsetzungsschritten führt, bleibt abzuwarten und wird für Voitsberg von lokaler Relevanz sein.
Ausblick
Die Station in Voitsberg war die dritte Etappe der Tour nach Murau und der Südoststeiermark. Die Veranstalter sehen in diesem Format eine Möglichkeit, die politische Agenda in der Steiermark enger an den Bedürfnissen der Bevölkerung auszurichten. Für Bürgerinnen und Bürger des Bezirks bleibt wichtig, die aufgenommenen Punkte weiter zu verfolgen und bei Bedarf lokale Mandatare auf Fortschritte anzusprechen.
Die Sommertour setzt damit ein Zeichen für präsente Landespolitik in der Region Voitsberg — die konkrete Wirkung auf Projekte und Entscheidungen wird sich in den kommenden Monaten zeigen.