Spannung im Murinselstadion: Schladming dreht Partie nicht ganz, aber mit viel Moral
In einem torreichen Landesliga-Duell trennten sich der SC Stadtwerke Bruck/Mur 1921 und der FC Hohenhaus Tenne Schladming am Montag, 21. September 2026, vor rund 250 Zusehern mit einem 3:3. Das Spiel im Murinselstadion entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch, in dem die Gäste aus Schladming eine zwischenzeitliche Zwei-Tore-Führung der Hausherren im Finish noch egalisierten.
Schiedsrichter Ing. Daniel Renner-Paul leitete die Begegnung, die mit frühem Schladminger Führungstor begann: In der 25. Minute stieg Simon Oberhamberger nach einer Flanke am höchsten und köpfte zur 0:1-Gästeführung ein. Die Gastgeber antworteten jedoch noch vor der Pause mit zwei Treffern und drehten das Spiel.
| Datum | 21. September 2026 |
|---|---|
| Wettbewerb | Landesliga |
| Austragungsort | Murinselstadion, Bruck/Mur |
| Zuschauer | ~250 |
| Schiedsrichter | Ing. Daniel Renner-Paul |
| Endstand | 3:3 |
Spielverlauf und Wendungen
Die Gastgeber setzten kurz vor der Pause erste Nadelstiche: In der 38. Minute vollendete Lukas Skrivanek eine sauber herausgespielte Kombination zum 1:1. Kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte ein scharf getretener Eckball für die Führung der Brucker – Tobias Landl traf in der 45. Minute aus der Strafraumzone zum 2:1.
Nach Wiederanpfiff erhöhten die Hausherren: Wieder war es ein Eckball, in dessen Folge die Schladminger Hintermannschaft wegen Abstimmungsproblemen nicht klären konnte. Kristijan Ivancic staubte in der 55. Minute zum 3:1 ab. Viele Beobachter schienen damit den möglichen Sieg der Brucker bereits vor Augen zu haben, doch die Aigner-Elf reagierte mit Kampfgeist.
- 25. Minute: Simon Oberhamberger (Schladming) – 0:1
- 38. Minute: Lukas Skrivanek (Bruck) – 1:1
- 45. Minute: Tobias Landl (Bruck) – 2:1
- 55. Minute: Kristijan Ivancic (Bruck) – 3:1
- 67. Minute: Marcel Nelson Anie (Schladming) – 3:2
- 87. Minute: Antonio Solaja (Schladming) – 3:3
Schladming zeigt Reaktion – Punkt als Erfolg
Die Gäste aus Schladming steckten nicht auf: Marcel Nelson Anie verkürzte in der 67. Minute auf 3:2 und leitete damit die Schlussoffensive ein. In der 87. Minute sorgte der eingewechselte Antonio Solaja mit dem umjubelten Ausgleichstor für den Endstand. In der hektischen Schlussphase hatten die Schladminger sogar noch Chancen auf den Siegtreffer, am Ende blieb es jedoch beim gerechten Unentschieden.
„umjubelten 3:3-Ausgleich”
Für Schladming bedeutet der Punktgewinn vor allem eines: Moral und Kampfbereitschaft bleiben erhalten. Nach einem 3:1-Rückstand auswärts noch ein Ergebnis mitzunehmen, spricht für die Einstellung der Mannschaft und die taktische Anpassungsfähigkeit während der Partie.
Bedeutung für die Region und Ausblick
Das Remis im Murinselstadion ist ein Indiz für die enge Konkurrenz in der Landesliga. Für die Schladminger Fans und die Gemeinde ist besonders wichtig, dass die Mannschaft auch in schwierigen Phasen wieder Anschluss finden kann – das stärkt die Zuversicht für die kommenden Spiele. Konkrete Auswirkungen auf Tabellenplatzierungen oder Folgepartien wurden im Spielbericht nicht genannt; der Fokus liegt zunächst auf der positiven Reaktion der Aigner-Elf.
Aus Sicht der Schladminger Anhängerschaft war der Punktgewinn ein Stück weit Belohnung für das Durchhaltevermögen der Mannschaft. Die Partie bot zudem reichlich Gesprächsstoff für Trainerstab, Spieler und Funktionäre bei der Analyse vor den nächsten Ligaspielen.